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Dän sai Kuni is ja so wos vo aing, däs gibds goä ned.
aing = wörtl. eigen (eigenes, besonderes Verhalten)
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aiganga = wörtl. eingegangen, z.B. bei einer Sammlung
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Mit Hilfe eines neuen Städtebauförderprogramms namens „Stadtgrün“ will die Stadt Bamberg ihre Park- und Grünflächen verbessern. Elf Sanierungsgebiete sollen aufgenommen werden.

Enormer Maßnahmenbedarf

Nur der Anfang. 370.000 € Fördermittel für mehr Grün in der Stadt lassen Bund und Freistaat springen, wenn die Stadt Bamberg selbst dafür rd. 250.000 € Eigenmittel aufbringt. Bei dem Projekt mit dem Namen "Zukunft Stadtgrün“ geht es um „städtebauliche Maßnahmen, die der Anlage, Sanierung beziehungsweise Qualifizierung und Vernetzung öffentlich zugänglicher Grün- und Freiflächen (…) als lebenswerte und gesunde Orte dienen“.
In einem Bericht für den Bausenat des Stadtrats heute, 5.12.17, schlägt die Stadtverwaltung vor, folgende bestehende oder auch geplante Parks und Grünzüge in die Gebietskulisse „Zukunft Stadtgrün“ aufzunehmen:
Bürgerpark Hain als herausragendes Einzeldenkmal und Landschaftsschutzgebiet.
Achsen Bahnhof-Lagarde in Bereich Spiegelfelder und Zollnerstraße. Sie sollen die stadtstrukturelle Vernetzung des Bamberger Ostens mit der Innenstadt bilden.
Ulanenpark in der Wunderburg. Inmitten des neu geplanten Wohnquartiers soll ein Park entstehen und einen Naherholungsraum für den Stadtteil Wunderburg und Gereuth/Hochgericht bilden.
Giechburgblick als ein Stadtpark, der in seiner Ausgestaltung weit hinter den Möglichkeiten zurück ist und wertvolles Stadtgrün mit großem Potenzial für den Bamberger Osten bieten kann.
Achse Giechburgblick – Lagarde-Campus als wichtige Grünachse zur stadtstrukturellen Vernetzung des Bamberger Ostens von Nord nach Süd.

12 bis 15 Jahre Zeitaufwand für die Sanierung

Als weitere mögliche Projektgebiete für das Programm „Zukunft Stadtgrün“ werden benannt:
Gewerbepark Geisfelder Straße (Muna-Gelände)
Flächen der traditionellen Bamberger Gärtnerstadt
Im Hinblick auf die besonderen Herausforderungen der genannten Sanierungsprojekte, würden sich weder die Dauer der Durchführung noch die endgültigen Sanierungskosten „kaum benennen“, heißt es in dem Sitzungsvortrag. Nach Schätzung der Fachleute wird der Zeitaufwand für die Sanierung rd. 12 bis 15 Jahre betragen.
In der heutigen Sitzung soll der Bausenat beschließen, die im Geltungsbereich aufgeführten Parks- und Grünzüge in die Gebietskulisse „Zukunft Stadtgrün“ aufzunehmen. Damit die Stadt Bamberg weiterhin Fördermittel aus dem Bund-Länder-Städtebauförderprogramm erhalten kann.

Hinweis: Das Vorhaben wurde vom Senat einstimmig beschlossen.
5.12.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+1 #3 rundll 2017-12-08 11:15
Zitat: "Bürgerpark Hain als herausragendes Einzeldenkmal und Landschaftsschutzgebiet."

Bitte ergänzen "sowie Hundeklo".

Danke.
+10 #2 cunningham 2017-12-06 12:24
"Enormer Maßnahmenbedarf" "12 bis 15 Jahre Zeitaufwand"

Ein wunderschönes Wiesengrundstück mit Streuobst-Baumbestand, mitten im Hain, hätte man völlig kostenlos (und sofort) als Park- und Grünfläche nutzen können. Direkt hinter dem Staatsarchiv (Hainstr. Sodenstr. Schützenstr.) wurde dieses wundervolle Kleinod mit einem hässlichen Betonklotz verschandelt. Die Nutzung als Lagerraum wäre auch irgendwo in einem Industriegebiet möglich gewesen.
+10 #1 Sabine 2017-12-06 09:57
Unter STADTgrün verstehe ich aber auch grün in der STADT. In letzter Zeit ist in Bamberg viel Grün dem Flächenfraß und der Nachverdichtung zum Opfer gefallen. Oder einfach nur weil der Baum zu groß wurde und evtl. vielleicht einen Riss in " die Treppe oder den Weg" gemacht hat ( Bsp. ehemalige Riesenplatane am Ende der Maternstrasse/Trafohüschen). Andere Bsp. sind der Mirabellenbaum der an der Bimü (Bau Welterbezentrum, wer´s immer auch braucht) weichen mußte, die Riesenkastanie am Flurbereinigungsparkplatz, die der Uninachverdichtung weichen musste und zu guter letzt die Akazie in der Austrasse, die dem Bagger für die Mensaverlegung weichen musste ( Haben Sie einmal den Duft der Blüten im Frühling gerochen???- Nein - tja zu spät). Das ist für mich auch ganz wichtige STADTgrün. Und wenn man die Nachpflanzungen betrachtet ( wenn´s überhaupt eine gibt) - lächerlich. Bsp.: Der kanpp 2m niedrige, dünne Krüppelbaum am Ende der Maternstrasse , ist dass etwa ein Ersatz für eine Platane?
Ach- und ich bin gespannt, wie üppig der "Park" in Neubaugebiet Glaskontor ausfallen wird, weil im Schäfflergebiet hat ja nicht mal mehr ein Besenstiel Platz.

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