Auf einen guten Tag

                                    

In den großen Krisen des Lebens muss man immer zuerst wagen; dann kommt das Können und zuletzt das Sehen, dass es das Richtige war.
Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler


 

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A 14

Den hob i dä aana aigschänggd, di woä gsässn.

aischänggn  = wörtl. einschenken, verabreichen

Dem habe ich eine verabreicht, die hat gesessen.

 

Mä däfäd schiä a weng aischüän.

aischüän = wörtl. einschüren, einheizen 

Man dürfte direkt ein bisschen einheizen.

 

Bai den sain Voädrooch wär i bal aigschloofm, wenn mai Fraa mi ned immä widdä nai di Seidn kaud hädd.

aischloofm = wörtl. einschlafen 

Bei seinem Vortrag wäre ich bald eingeschlafen, wenn mich meine Frau nicht immer wieder in die Seite gestoßen hätte.

 

Däs kosd dä airooma.

airooma = wörtl. einrahmen; hier: merken
Das kannst du dir merken.

Di höd mi dä aigsaafd!

aisaafm = wörtl. einseifen; hier: eingeredet
Die hat auf mich eingeredet.

 

Des Röggla du i a weng aisaama.
aisaama = wörtl. einsäumen

Das Röckchen werde ich ein wenig einsäumen.(taugt noch)

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Was macht man mit dem jüdischen Ritualbad (Mikwe) im Quartier an den Stadtmauern? Es ist das einzige Zeugnis des mittelalterlichen Judentums in der Welterbestadt Bamberg.

Keine Ausgrabungstechnik für die Freilegung des Tauchbeckens

Was Abbrüche, Neubauten und die verschiedenen Einzelbaudenkmäler anbetrifft, so scheint alles in trockenen Tüchern zu sein. Offen ist noch der Umgang mit der Mikwe ( = hier: jüdisches Ritualbad aus dem Mittelalter; zeitgenössisches Tauchbad > Bild l.) und eine generelle Information über verschiedene Ausgrabungen. Der Schwerpunkt in der Sitzung des städt. Bausenats am Mittwoch, den 8.11. wird wohl der Umgang mit der Mikwe sein. Hier stehen sich zwei grundlegenden Positionen gegenüber: Die Erlebbarmachung des Denkmals oder seine bloße Sicherung.
Bisherige Diskussionen haben erkennen lassen, dass eine große Mehrheit in der Stadtgesellschaft eine „Erlebbarmachung“ der Mikwe befürwortet. Das städt. Baureferat weist in seinem Sitzungsvortrag aber darauf daraufhin, dass „nach dem derzeitigen Stand der Grabungserkenntnisse und nach dem derzeitigen Stand der Tragwerkserkenntnisse maximal der Treppenabgang, aber nicht das Tauchbecken ´erlebbar` gemacht werden kann“. Es sei also wichtig, dass alle Akteure von realistischen Rahmenbedingungen und realistischen Erwartungshaltungen ausgehen. Das Baureferat schreibt: „Für die Freilegung des Tauchbeckens (…) steht nach dem aktuellen Stand der Technik keine Ausgrabungstechnik zur Verfügung, die nicht die Zerstörung des Gebäudes mit sich bringen würde. Deswegen ist eine archäologische Ergrabung des Tauchbeckens im Augenblick ausgeschlossen. Im Umkehrschluss wird das Tauchbecken im Boden aber auch keinen Schaden erleiden und kann vielleicht noch eines Tages durch künftige Techniken ausgegraben werden, wenn es aktuell überhaupt nicht angetastet wird.“

Im Jahr 1730 hat man rücksichtslos überbaut

Als Grund für diese Situation wird angegeben, dass die Fundamente der Nordostwand des über der Mikwe stehenden Einzelbaudenkmals „praktisch unmittelbar über dem Tauchbecken der Mikwe“ stehen. Das habe seinen Grund darin, weil die im Mittelalter errichtete Mikwe nur bis ins 15. Jahrhundert genutzt wurde. Um 1730 sei aber an gleicher Stelle ein neues Gebäude errichtet worden. „Es muss davon ausgegangen werden, dass der Bauherr von 1730 entweder von der Mikwe nichts wusste oder für sein Bauvorhaben die Mikwe keine Rolle gespielt hat. In jedem Fall nehmen die Fundamente des Neubaus keine Rücksicht auf die vorhandene Mikwe“, heißt es im Sitzungsbericht des Baureferats.
Das Referat plädiert schließlich für "die (1) Sicherung des Gebäudes, (2) der Errichtung eines Dokumentationszentrums unter weitest möglicher Einbeziehung frei erlebbar gelassener Anteile der Treppenanlage und (3) Bewahrung der noch nicht ergrabenen Bodendenkmäler in einem Zustand, welcher die spätere Erforschung weiterhin offenhält."
Mit diesem „dreistufigen Weg“ sei die Bewahrung aller Elemente des jüdischen Erbes in diesem Bereich möglich.
Anderseits ist für die Diskussion im Senat noch alles offen. Besonders Fragen von Kosten, Finanzierung und Trägerschaft stehen erst am Anfang der Erörterung. Zudem hat das letzte Wort ohnehin der Verwaltungsrat der Sparkasse und das wird in nichtöffentlicher Sitzung geschehen.
6.11.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+1 #2 WeBZet 2017-11-09 07:40
Der Punkt wurde kurzfristig von der Tagesordnung abgesetzt. Er soll in der nächsten Bausenatssitzung aufgerufen werden.
+8 #1 gablmann 2017-11-09 00:31
Traurig, aber so gehts halt heutzutage ab.
Erst wird ein riesen Bimbamborium um die "Badewanne" gemacht, wie sehr die Sparkasse doch bemüht ist dieses Zeitzeugnis zu erhalten und der Öffentlichkeit künftig präsentieren zu können.
(Toll auch das mit der Stadtmauer. Wird ringsum hinter Betonmauern verschwinden, bleibt aber erhalten)
Alle waren begeistert. Jubel, tolles Bauvorhaben. Keine zweiten Theatergassen. Juhu.
Und jetzt: Jetzt steht der Betonfundamentklotz. Die Absicht, das Denkmal zu erhalten war werbewirksam.
Und jetzt: Jetzt gehts net. Pfeiferdeckel!
Wenn man vorher die Klappe nicht so aufreißen würde, wie toll man alles gestaltet und wie toll man auf alles altertümliche Rücksicht nimmt, dann muss man mit Spott auch leben können. (Hochmut kommt vor dem Fall) Seit Jahren wird geplant, und geplant, und um geplant, und neu geplant, und nochmal hin und her geplant. Und jetzt haben sie keinen Plan, wie man die großkotzigen Versprechungen umsetzen kann.
Bodendenkmal, Welterbe, Dokumentationszentrum, ich kanns nicht mehr hören.
Selbst wenn die Gründe tatsächlich stimmen, glaubwürdig präsentiert sich die Sparkasse nicht.
Wenns um Geld geht.....

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