Auf einen guten Tag

                                    

In den großen Krisen des Lebens muss man immer zuerst wagen; dann kommt das Können und zuletzt das Sehen, dass es das Richtige war.
Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler


 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Defibrillatoren-Standorte 

 
Weitere Hilfe:
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Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

A 14

Den hob i dä aana aigschänggd, di woä gsässn.

aischänggn  = wörtl. einschenken, verabreichen

Dem habe ich eine verabreicht, die hat gesessen.

 

Mä däfäd schiä a weng aischüän.

aischüän = wörtl. einschüren, einheizen 

Man dürfte direkt ein bisschen einheizen.

 

Bai den sain Voädrooch wär i bal aigschloofm, wenn mai Fraa mi ned immä widdä nai di Seidn kaud hädd.

aischloofm = wörtl. einschlafen 

Bei seinem Vortrag wäre ich bald eingeschlafen, wenn mich meine Frau nicht immer wieder in die Seite gestoßen hätte.

 

Däs kosd dä airooma.

airooma = wörtl. einrahmen; hier: merken
Das kannst du dir merken.

Di höd mi dä aigsaafd!

aisaafm = wörtl. einseifen; hier: eingeredet
Die hat auf mich eingeredet.

 

Des Röggla du i a weng aisaama.
aisaama = wörtl. einsäumen

Das Röckchen werde ich ein wenig einsäumen.(taugt noch)

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Alle Jahre wieder. Die Bauverwaltung legt eine Liste sanierungsbedürftiger- bzw. vom Verfall bedrohter Einzeldenkmäler vor. Gegenüber dem Vorjahr hat sich nur wenig geändert.

Die „Tabakscheune“ wird gegenwärtig saniert

Grundlage aller Objekte auf der Liste ist ihre Eigenschaft als Einzelbaudenkmal gem. Art. 1 Abs. 2 DSchG, was heißt: „derzeit nicht genutzt und ohne umfassende Sanierung nicht nutzbar“. Insgesamt 17 Anwesen sind aufgezählt, um deren Erhaltung man sich bemüht. Die Liste wurde dem Bausenat des Stadtrates am 8.11.17 zur Kenntnisnahme vorgelegt.

Gundelsheimer Straße 14a, Lokschuppen
Der ehemalige Lokschuppen ist nach Einlegen des Daches in der Substanz gesichert. Im Frühjahr 2015 wurde vom Eigentümer ein neues Nutzungskonzept vorgestellt, welches zunächst eine Lagernutzung in einer unbeheizten sogenannten „Kalthalle“ vorsieht. Für das zum Lokschuppen zugehörige Verwaltungsgebäude ist seit 11.5.2016 ein Bauantrag für den Einbau eines Gesundheitszentrums anhängig. > Titelbild

Untere Königstraße 13/15, Roter Ochse
Das Anwesen weist Bauschäden auf, wurde jedoch statisch-konstruktiv gesichert. Nach einem Eigentümerwechsel wurde im März 2015 ein Bauantrag gestellt. Am 26.10.2016 wurde eine Baugenehmigung erteilt. Davon wurde bisher kein Gebrauch gemacht. > Bild r.

Mittelstraße 72
Das Gebäude ist stark sanierungsbedürftig, jedoch soweit unter „Dach und Fach“ gesichert, so dass fortschreitender Verfall akut nicht zu befürchten ist. Der Eigentümer beabsichtigt das Anwesen im Erdgeschoss für Bürozwecke umzubauen.

Hellerstraße 13 / jetzt 19, Rückgebäude
Das Gebäude weist erhebliche Bauschäden auf und befindet sich in einem baulich stark bedenklichen Zustand. Es ist jetzt in das Projekt „Quartier an der Stadtmauer“ einbezogen.

Nebinger Hof 25 / „Tabakscheune“
Gegenwärtig wird das Gebäude unter enger Beteiligung mit den Denkmalbehörden saniert.

Hainstraße 11, Kutscherhäuschen
Das Gebäude ist unter „Dach und Fach“ gesichert.

Letzengasse 3, Mang’sche Wachsbleiche
Seit 2013 ist das Gebäude unter „Dach und Fach“ mit kleineren aber regelmäßigen Nachbesserungen gesichert. > Bild r.

Fabrikbau - Erba
Der Umbau und die Sanierung der verschiedenen Gebäude wurde im März 2016 die baurechtliche Genehmigung erteilt. Gegenwärtig werden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen durchgeführt.

Untere Königstraße 17
Die Baumaßnahmen am Vordergebäude wurden begonnen. Ein dritter Tektur-Bauantrag, der eine Nutzungsänderung von zwei Wohnungen zu Büro zum Gegenstand hat, wurde im Dezember 2016 genehmigt. Mit der Umsetzung soll im Frühjahr 2018 begonnen werden, bei einer angestrebten Bauzeit von 1,5 Jahren.

Koppenhofgasse 1
Gegenwärtig werden Sanierungs- und Umbaumaßnahmen durchgeführt. > Bild r.

Ein Objekt konnte aus der Liste gestrichen werden

Oberer Stephansberg 42
Das Gebäude ist unter „Dach und Fach“ gesichert, partielle Feuchteschäden im Putz sind erkennbar. Aktuelle Sanierungs- und Nutzungsabsichten sind nicht bekannt.

Moosstraße 46, ehem. Brauerei Maisel
Das Gebäude ist unter „Dach und Fach“ gesichert. Gegenwärtig bereitet der Eigentümer einen Antrag auf vorhabenbezogenen Bebauunsplan für das Maisel-Gelände vor. In diesem Rahmen strebt der Eigentümer für das Denkmalgebäude eine Büro-, Fitness- und Therapienutzung an. > Bild r.

Buger Hauptstraße 4, Nebengebäude der ehem. Brauerei
Das Gebäude ist unter „Dach und Fach“ gesichert. Es wird vom Eigentümer regelmäßig gewartet. Eine Erneuerung der Dachdeckung über dem Eingang des Eiskellers soll im Frühjahr 2018 ausgeführt werden.

Judenstraße 1, Kirchengebäude 
Das Gebäude ist unter „Dach- und Fach“ gesichert, es ist ungenutzt und steht derzeit zum Verkauf. > Bild r.

Siechenstraße 8
Eine baurechtliche Genehmigung für Umbau und Sanierung des Anwesens wurde erteilt. Aufgrund festgestellter Verstöße gegen den Baubescheid folgten diverse baurechtliche Maßnahmen. Aufgrund einer Nutzungsuntersagung ist das Vordergebäude nicht bewohnt. Erst nach Behebung denkmalrelevanter und statisch-konstruktiver Mängel ist eine Nutzung möglich.

Obere Sandstraße 20
Der Bauherr erklärte sich jüngst bereit, die Voraussetzungen zu schaffen, um im Rahmen einer denkmalgerechten Sanierung des Gebäudes die Wohnungen im Vorderhaus einer Wiedervermietung zuzuführen.

Das Anwesen Siechenstraße 23 konnte aus der Liste gestrichen werden.
15.11.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

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