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Wer lockt wen? Bayerns Innenminister stellt einen S-Bahn-Halt in Bamberg-Süd in Aussicht, wenn sich der Stadtrat für einen oberirdischen ICE-Ausbau entscheidet.

Offenbar zur Unterstützung

Eigentlich sollte eines vom Stadtrat in Auftrag gegebenes unabhängiges Gutachten abgewartet werden, bevor über die ICE-Ausbautrasse durch Bamberg entschieden wird. Das Gutachten soll insbesondere belastbare Daten über die Zahl von Personen- und Güterzügen liefern, die im Jahr 2030 wohl nach und durch Bamberg fahren werden. Mittlerweile ist allerdings die CSU-Stadtratsfraktion vorgeprescht und hat sich unabhängig von dem gemeinsamen Beschluss auf die Ausbauvariante „viergleisige, oberirdische Stadtdurchfahrung“ (= Bestandstrasse) festgelegt.
Offenbar zur Unterstützung kam jetzt ein Signal aus München, das der bayerische Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) ausgesandt hat: Bamberg kann sich demnach Hoffnungen auf einen S-Bahn-Halt am südlichen Stadtrand machen. Voraussetzung dafür ist, dass der Stadtrat einem viergleisigen, oberirdischen ICE-Ausbau (= Bestandstrasse) zustimmt. Wird diese Bedingung erfüllt, so wären Freistaat und Bund bereit, den S-Bahn-Halt zu finanzieren, heißt es in einer Verlautbarung des Ministers.

Andere Probleme drängen sich in den Vordergrund

Nun ist bekannt, dass auch OB Starke einen S-Bahn-Halt nahe der Gereuth und noch näher an der Brose-Arena gerne hätte. Die aktuelle Diskussion um eine mögliche neue 10.000-Personen-Halle auf dem ehem. Postgelände an der Memmelsdorfer Straße wirkt hier eher irritierend. Diverse Kritiker einer S-Bahn-Haltestelle meinen ohnehin, dass eine gute Stadtbus-Verbindung mehr Vorteile bringen würde. Das Lockmittel „S-Bahn-Anschluss wegen der Brose-Arena“ hat aktuell an Zugkraft verloren.
Der Vorstoß von Innenminister Herrmann – begleitet von örtlichen CSU-Vertretern – scheint aber wesentlich den Bamberger Stadtrat zu einer Entscheidung für die oberirdische Stadtdurchfahrung verlocken zu wollen. Glaubt man den CSU-Argumenten, dann wird dadurch der bestmögliche Lärmschutz und der geringstmögliche Eingriff ins Gärtnerland gewährleistet. Das gelingt nach bisherigen Erkenntnissen aber am besten bei einer Tunnellösung oder „eingehausten“ Ostumfahrung.
Tatsächlich hat das Vorpreschen der CSU bewirkt, dass die anderen Fraktionen sich wieder auf ihre bisherigen Positionen zurückziehen: die SPD glaubt weiterhin, dass die bestehende Zweigleisigkeit durch die Stadt ausreicht, die GAL favorisiert weiter eine Ostumfahrung-light“, die Bamberger Allianz und der Bürgerblock halten weiterhin an einer Tunnellösung fest. Alle zumindest solange, bis das unabhängige Gutachten eventuell eine bestimmte Lösung besser erscheinen lässt.
Mittlerweile drängen sich andere Probleme in den Vordergrund: Eine Trassenführung durch die Stadt würde aufgrund der gigantischen Baustelle über Jahre hinweg verkehrstechnisch und wirtschaftlich negative Auswirkungen mit sich bringen. Zum anderen kann die Notwendigkeit nicht weiter verdrängt werden, die Bahnunterführungen endlich zu sanieren. Egal welche Lösung: Die Stadt wird sich mit einem zweistelligen Mio-€-Betrag an der Sanierung beteiligen müssen.
Bisweilen hört man, dass es manchen an der Stadtspitze durchaus recht wäre, wenn der ICE-Ausbau Bamberg noch lange auf sich warten ließe.
14.6.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“. 

Kommentare   

+11 #16 gablmann 2017-07-14 14:25
Wenn schon ein S-Bahn Halt, dann in Bamberg Nord (Hallstadt, zwischen Kaspar-Schulz und Ertl, da wo der MC Donalds ist = Gleis Richtung Eltmann)
Dann wäre das ganze "Laubangergebiet" erschlossen. Das ist ja angeblich das größte zusammenhängende Gewerbegebiet in Nordbayern.
Ein Halt im Süden, in Nähe der Arena, ist genauso ein Unsinn wie der ganze Ausbau.
Flächenverbrauch, Milliarden Steuergelder, Grund-Trinkwasserrisiko...
Und der Güterverkehr auf der Autobahn wird nicht weniger!
Und der Lärmschutz im Bestand ist längst überfällig!!!
+2 #15 schönlangsam 2017-06-22 08:15
#13
bauherr ist das bundesverkehrsministerium. die bezahlen die ganze Sache (geänd. WeBZet)

nicht nur in bamberg nutzt man alle chancen, auch fürth ging vor gericht. und hat gewonnen.

in bayern ist halt blöd, wenn der verkehrtminister auch noch aus der königspartei kommt. den ober darf man nicht ankratzen.
+2 #14 Bamberger Reiter 2017-06-18 21:03
In den Fall müssen sie sich garnicht entscheiden, den Bau genehmigt das Eisenbahnbundesamt.
Was der Stadtrat von sich gibt, ist eine Meinungsäußerung.
Zum sollten wir vielleicht mal CFRA2 einhausen.
+6 #13 CFRA2 2017-06-18 15:47
@12 Bamberger Reiter,
das ich, wie in allen dieses Thema betreffenden Posts von mir zu erkennen ist, schon immer ein großer Gegner des Weltkulturerbes und ein Feind der Boatpeoples bin, ist jedem bekannt!
Der Bauherr ist natürlich die Bahn, oder glaubem sie die Stadt Bamberg verlegt die Gleise?
Da die Stadt Bbg. (tut) "fahren seit 6 Jahren nur im Kreis", ist an der Unfähigkeit unserer Bremer Stadtspitze festzumachen, die lieber Lärmevents veranstalten anstatt Entscheidungen zu treffen.
Bamberg ist nun durch seine Entschlußunfreudigkeit eines der letzten Teilstücke das noch nicht ausgebaut ist. Deswegen, wird sicherlich von ganz oben ein Machtwort gesprochen und der Ausbau im Bestand durchgeführt. Als Ergebnis erhoffe ich mir: siehe #10!
-2 #12 Bamberger Reiter 2017-06-18 10:31
#10 Der Bauherr ist nicht immer die Bahn und wird wahrscheinlich in Bestand bauen. Der Bahnausbau fahren seit 6 Jahren nur im Kreis, jeder kommt mit neuen Ideen.
Die CSU hat sich auf die Seite der Bahn gestellt, allerdings sind sie eine Minderheit. Allerdings befürchte ich das es zu juristische Auseinandersetzung kommt, der Bau um Jahre verzörgert.
Das der Welterbtitel weg ist, war ein Fake von mir.
+10 #11 Bürger dieser Stadt 2017-06-16 20:15
Au ja! Weltkulturerbestatus abgeben. Das klingt absolut schlüssig und überzeugend. Da bin ich schwer dafür. Damit wäre auch ich für die Ausbauvariante, die die Aberkennung dieses beschissenen Titels am ehesten sicherstellt. Der hat uns sowieso nur eine Menschen-, Verkehrs- und Eventflut eingebrockt.
+14 #10 CFRA2 2017-06-16 19:55
@#9 Bamberger Reiter, warum so negativ, ich bin schon immer für einen Ausbau im Bestand, am besten nach oben eingehaust, so dass ein großer langer, die Sichtachsen unterbrechender Baukörper, durch Bbg. entsteht. Dies hat mehrere positive Effekte:
o Es kommt der Stadt Bbg und dem Steuerzahler am günstigsten!
o Wir können (per Antrag) endlich wieder unser Weltkulturerbestatus abgeben (zur Not beantrage ich es höchstpersönlich!). Denn dann kommen (hoffentlich) weniger Boatpeoples und wir brauchen kein Weltkulturerbemuseum mehr zu bauen und später unterhalten.
o Die Baubelastungen (Zeit, Baustellen, …) in der Stadt ist wegen der schnelleren Realisierung geringer!
0 #9 Bamberger Reiter 2017-06-16 13:34
#7 So eine Einhausung wie bei der A3 bei Aschaffenburg toll, die dann 3 Kilometer und nicht zu vergessen den Abzweiger nach Schweinfurt auch noch. Da ist Welterbetitel weg! So eine Stahlbetonklotz haben wir doch schon, nennt sich Atrium. Dann können gleich Bestandbau nehmen, mit durchsichtigen Lärmwänden.
0 #8 schönlangsam 2017-06-16 00:25
#3 und 7
wissen sie überhaupt was sie wollen? eine einhausung bedeutet 8m hohe wände und dann wollen sie noch pavillons drauf stellen?

ich befürchte, sie haben über rein gar nichts nachgedacht. die grünen haben sich weit mehr gedacht als sie mit ihrem beton-wahn. kennen sie die autobahn bei aschaffenburg-hösbach? samt einhausung? sollten sie mal anschauen.

noch besser wäre natürlich der tunnel für güterzüge. aber dann bitte bis hinter hallstadt. dann braucht es auch die oberen gleise für die lauten züge nicht mehr.
+6 #7 merci 2017-06-15 22:45
#5
Für eine Einhausung muss man nicht unbedingt einen Graben ausheben. Die Gleise können auf dem aktuellen Niveau bleiben und man stülpt, vereinfacht gesagt, einen Stahlbetondeckel drüber. Und ja, das Ganze kann, natürlich mit gewissen Einschränkungen, auch unter laufendem Bahnbetrieb stattfinden.
Eine komplette Tunnellösung ist natürlich auch nicht schlecht, aber damit bekommt man die Bestandsgleise und die damit verbundenen Emissionen nicht weg.
Wenn man schon ein solches Jahrhundertprojekt mit den entsprechenden Einschränkungen für Bamberg umsetzt, sollte man dann nicht eine allumfassende Lösung anstreben?

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