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Das allerbeste Mittel gegen die Sorgen ist augenblicklich, sich um die anderen bekümmern zu müssen.

Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler

 

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Auch die WeBZet möchte jetzt doch etwas Ferien machen und wird deshalb ihr Erscheinen in den nächsten Wochen ausdünnen.

Ernste Angelegenheit. Heute Nachmittag hat am ZOB ein Mann mit einer Bombe in seinem Rucksack gedroht. Die alarmierte Polizei sperrte den Bereich großflächig ab.

Hinweise auf psychische Probleme des Verdächtigen

Spezialkräfte des Bayerischen Landeskriminalamts rückten an und überprüften die beiden Gepäckstücke des Mannes. In diesem Zusammenhang konnte der Mann widerstandslos festgenommen werden. Die anderen Fahrgäste konnten den Bus gefahrlos verlassen. Mittlerweile ist bekannt, dass es sich um einen 30-jährigen Senegalesen handelt.
Der Bereich um den ZOB war bis ca. 15:30 Uhr weiträumig abgesperrt > Bild l. Es wurden allerdings keine gefährlichen Gegenstände gefunden. Hintergründe und die möglich Motivation des Mannes sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Nach Angaben eines Polizeisprechers gibt es Hinweise auf psychische Probleme des Verdächtigen. Er wurde noch am Nachmittag vernommen. Die Staatsanwaltschaft werde voraussichtlich die Unterbringung des 30-Jährigen in einer entsprechenden Einrichtung beantragen, sagte der Sprecher.

Wohl kein islamistischer Hintergrund

Von einem islamistischen Hintergrund der Tat mochte aktuell weder die Polizei, noch die Staatsanwaltschaft sprechen. Obwohl der Mann angeblich Sätze gesagt haben soll, die genau darauf hätten schließen lassen. »Ihr werdet alle sterben« und »Allahu Akbar« wollen Zeugen gehört haben. Zudem hat er Formulierungen in einer fremden Sprache gebraucht.
Wegen der mehrstündigen Sperrung des ZOB zur Hauptverkehrszeit stauten sich insbesondere in der benachbarten Willy-Lessing-Straße kurzfristig die Fahrzeuge. Die Stadtwerke hatten dorthin den Busverkehr umgeleitet > Bild l.u.
Nach Augenschein verhielten sich die meisten Passanten unaufgeregt und zeigten sich wenig beunruhigt.
24.3.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“.

Kommentare   

+9 #8 merci 2017-03-27 12:16
Es ist ganz vorbildlich, dass sich jetzt sofort um die psychischen Probleme des "Attentäters" gekümmert wird. Natürlich auf Staatskosten bzw. unser aller Kosten.

Was ist mit den psychischen Problemen der Opfer, die traumatisiert wurden. Gibt es da auch eine kostenlose Anlaufstelle? Überhaupt wurde über die Opfer erstaunlich wenig in den Medien berichtet. Nur weil glücklicherweise niemand verletzt oder getötet wurde, gibt es trotzdem Opfer. Wenn mich jemand anschreit, dass ich gleich im Namen Allahs sterben werde, hätte ich schon ein bissel Stress. Mich wundert, dass die Passagiere der Linie 902 alle so ruhig und besonnen geblieben sein sollen. Ich weiß ehrlich nicht, wie ich reagiert hätte?

Wenn ich den Attentäter mit allen mir zur Verfügung stehenden Mittel versucht hätte zu überwältigen bevor er seine Waffen aus dem Rucksack holen kann und er wäre dabei schwer verletzt wurden, wäre das dann über Notwehr/Nothilfe/Gefahrenabwehr gedeckt oder erwartet mich eine Verurteilung und Haftstrafe? Muss ich erst abwarten bis er die Waffe auf mich richtet (und wäre dann chancenlos) oder reicht die glaubhafte Todesandrohung an, um in Notwehr zu handeln? Weiß da jemand bescheid? Es wäre vielleicht gut zu wissen, falls es jetzt öfter zu solchen Vorfällen kommt. Im Zweifel heißt es dann für den Einzelnen wahrscheinlich lieber in den Knast gehen als zu sterben.
+4 #7 Cityman 2017-03-25 17:51
Nachtrag: kann ich in Somalia nicht auch psychische Erkrankung geltend machen, wenn ich sowas wie am Freitag vor der Haustüre erlebe?
+7 #6 Cityman 2017-03-25 17:42
Richtig #5 - aber dieses Problem hat doch wohl der Bund geschaffen und die Suppe auslöffeln müssen die an der Basis.
Richtig #4 - bei dem "eventshit" , der unsere Stadt schon massiv runtergezogen hat, fallen die Ostprobleme eigentlich nicht mehr so arg ins Gewicht.

Übrigens: geht jemand mit nach Somalia, Rucksäcke im Bus ablegen? Wie würde das wohl ausgehen.
+3 #5 Wolfer 2017-03-25 15:58
Warum bekommt #1 so viel minus. Er hat doch recht, wir werden uns noch wundern, wie viele enttäuschte und Perspektivlose unserer "Gäste" sich irgendwie abreagieren. Man kann bereits jetzt viele Dunkelhutige in der Innenstadt rumhängen sehen, die offensichtlich nicht wissen, was sie treiben sollen. Da ist vieles falsch gelaufen.
+12 #4 Bürger dieser Stadt 2017-03-25 15:52
Es gibt auch Einheimische, die hier den Wohlstand sehen und selbst keine Chance haben. Dieses Land ist hart.

Diese Stadt ist aber nicht wegen der AEO oder den Flüchtlingen den Bach runtergegangen. Die Stichworte, die hier zu nenen sind, lauten wohl eher (Stadt-)Marketing, Events, Massentourismus...Welterbeausquetscherei eben. Und nicht unerwähnt zu lassen: Die zwei St...
+17 #3 Rubberduck 2017-03-25 11:13
....wieder einmal ein gutes Beispiel dafür, das aus diesem Internierungslager ganz oben in Bamberg-Ost nichts gescheites kommt.
Wenn ich diese Argumente schon höre, a.k.a
....wenn diese Leute den Wohlstand hier sehen
....traumatisiert und verängstigt
etc etcPP....
geht einem das Messer in der Tasche auf.
Bamberg hat sich das Elend selbst ins Haus geholt, und spürt jetzt mal das Endergebnis davon.
Schade drum, wie diese einst schöne Stadt den Bach runter geht.
Denkt mal alle 15-20 Jahre zurück. Da war sowas undenkbar!
+20 #2 Weber 2017-03-25 10:00
Ich wünsche mir, daß die 'entsprechende Einrichtung' nichts anderes als die Zelle in der Abschiebehaft ist!

Aber wahrscheinlich hat er jetzt die Vollpension bekommen und lacht uns alle aus.
-13 #1 Peter MKo 2017-03-25 09:17
Keine Entschuldigung für die Tat, nur eine mögliche Erklärung: Wie fühlen sich Leute die aus fernen Ländern kommen, hier den Wohlstand sehen, selber aber keine Chance haben? Da kann schon einmal einer/eine psychisch krank werden.

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