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Heißes Thema. Der Pfarrsaal in der Wunderburg war voll besetzt. In einer Bürgerversammlung kam insbesondere das Thema Hochhäuser in der Wunderburg auf den Tisch.

»Im Internet werden schon fertige Pläne gezeigt«

Der Oberbürgermeister begann – und redete lange. Eigentlich ist die von der Gemeindeordnung vorgeschriebene Bürgerversammlung dazu da, damit sich die Bürgerinnen und Bürger live zum aktuellen Stadtgeschehen äußern können. Es können auch Beschlüsse gefasst werden, die dann binnen drei Monate vom Stadtrat behandelt werden müssen.
Ein Thema stand bei der Bürgerversammlung in der Wunderburg am 26.10. eindeutig im Mittelpunkt. Was wird auf dem Gelände gebaut, dass durch den Umzug des Autohauses Sperber an den Berliner Ring frei wurde? »Im Internet werden schon fertige Pläne gezeigt, laut denen ein Wohnhaus mit neun Geschossen in Planung ist«, monierte Andrea Zeier. »Das ist für unseren Wohnreich viel zu hoch.« Zeier stellte auch namens ihrer Nachbarn den Antrag, die Geschosshöhe dort auf maximal fünf Stockwerke zu begrenzen. Weil Hans-Jürgen Meinhardt einen ähnlichen Antrag einbringen wollte, schloss er sich seiner Vorrednerin an. Schließlich kam von Walter Stillerich noch ein dritter und weiterführender Antrag zum Thema. > Bild r. Er beinhaltete, dass für den gesamten Stadtteil Wunderburg keine neue Bebauung über 22 Meter zulässig sein soll. Was je nach Geschosshöhe sechs bis maximal sieben Stockwerken bedeuten würde. Also drei Anträge zum gleichen Thema.
Diskussionsleiter Bürgermeister Christian Lange (CSU) gab sich daraufhin Mühe, den Anträgen die Dringlichkeit abzusprechen. Das Bauvorhaben sei noch in einem sehr frühen Stadium und bislang liege noch kein detaillierter Bauantrag vor.
Nach einigem Zögern verlangten die Antragsteller dann doch eine Abstimmung. Die Bürgerversammlung beschloss mit großer Mehrheit.

Aufklärung ist immer gut

Im weiteren Verlauf der Versammlung meldeten sich zwar noch mehrere Bürger zu Wort, abgestimmt wurde aber nicht mehr. Zu Thema Bahnausbau meldete sich Neithard Schulte. Er bemängelte, dass OB Starke in seinem Rückblick den Einsatz der Initiative Bahnsinn nicht ausreichend gewürdigt habe. Auch die Argumentation von Bahnsinn für eine Güterzug-Ostumfahrung sei von der Stadt nicht angemessen berücksichtigt worden.
Weitere Wortmeldungen beschäftigten sich mit mangelnden Wohnraum für Studenten. Auch zur Verkehrspolitik gab es Wortmeldungen. Christine Feldbauer, die Leiterin des Ordnungsamtes, versprach, die Anliegen vom Straßenverkehrsamt prüfen zu lassen.
Als letzter ergriff Hans-Jürgen Bengel, der Vorsitzende des Bürgervereins Kramersfeld, das Wort. Er wollte, dass zur Aufklärung der Gerüchte über die Zukunft des Sonderlandeplatzes Breitenau eine Informationsveranstaltung durchgeführt werde. »Das machen wir gern«, entgegnete Bürgermeister Lange; die Stadt werde schon bald zu einer solchen Veranstaltung einladen.
Die Bürger haben gut getan, über ihren Antrag für eine Stockwerke-Begrenzung doch abstimmen zu lassen. Das Bürgervotum ist auch deshalb wichtig, weil sich hartnäckig Gerüchte halten, die Höhe des Bauvorhabens sei schon beschlossene Sache. Angeblich habe die Stockwerkzahl auch eine Rolle für den Kaufpreis des Grundstücks gespielt. Aufklärung ist immer gut.
3.11.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

-1 #5 DerBamberger 2017-11-06 23:55
an den Bürger:
ich tat Ihnen unrecht im Kirchweihthema.
An alle; der Bürger hat es erkannt und gibt den herrschenden wirtschaftlichen und politischen Wind unserer Tage wider und versteht es transparent zu machen, was mancher in seiner verklärten Welt noch nicht in der Lage ist zu erfassen. Weiter so.
+17 #4 schaumermal 2017-11-06 08:53
st. florian, st. florian...

es ist jämmerlich, wenn egoistische bürger händeringend notwendige wohnungen verhindern wollen, nur weil sie ihnen vor der eigenen nase stehen wird.

"wohnungen ja, aber doch bitte wo anders" - auf solch ekelhafte meinungen darf getrost ge... werden
-9 #3 Bürger dieser Stadt 2017-11-03 22:14
Neun Stockwerke wären doch perfekt. Nach Fertigstellung würde ich im neunten Stock sofort zugreifen. Für die Altersvorsorge mit schöner Aussicht. Und als Wohnung für meine privaten Gäste, die von weiter anreisen. So als Hinterhandoption für drei bis vier Wochenenden im Jahr. Immer praktisch. Wünschenswärt wäre im neunten Stock eine Penthouse-Lösung. Das trüge meinem Geschmack am ehesten Rechnung.
+14 #2 Bernhard 2017-11-03 21:35
Der Antrag der "Bürgerschaft", das Gebäude auf fünf Stockwerke zu begrenzen, ist in der Tat etwas skuril, da ja direkt angrenzend bereits mehrere Hochhäuser mit neun Stockwerken stehen.

Insofern sollte die gleiche Höhe doch auch in Ordnung sein - besonders angesichts der akuten Wohnungsnotlage in Bamberg.

Die vielen zukünftigen Bewohner würden sich wohl sicher über relativ bezahlbare Hochhauswohnungen in extrem attraktiver Fluss/Park/Stadt-Lage freuen.
Hier scheint jedoch mal wieder das NIMBY-Prinzip zu greifen: Wir brauchen dringend bezahlbaren Wohnraum in Bamberg! Und nicht so weit draußen! Aber bitte: not in my Sonnenuntergangs-backyard!
+13 #1 Ashbury 2017-11-03 10:34
Das Grundstück ist regelrecht umrahmt von Gebäuden zwischen sechs und neun Stockwerken. Tatsächlich dürfte das Sperber-Grundstück eine von wenigen Plätzen sein, in denen man in Bamberg relativ hoch bauen kann (ein anderer Platz wäre wohl die Lagarde-Kaserne). Unter der Bedingung, dass damit wirklich preiswerter Wohnraum geschaffen wird und nur wenige Wohnungen im ohnehin recht gut bedienten hochpreisigen Bereich, sollte das kein Tabu sein und dem Interesse der Bevölkerung entsprechen.

Entscheidend dürfte es sein, auf die verständlichen Interessen der Nachbarn in der Hans-Böckler-Straße zuzugehen, die sich ihre Abendsonne und den liebgewonnen Blick zum Flussufer ungern verbauen lassen möchten. Eine solche Lösung sollte doch möglich sein, etwa, indem man das Haus staffelt und nur in schmalen Türmen auf neun Stockwerke geht, den Hauptkörper des Hauses aber auf maximal fünf oder sechs begrenzt bzw. Lücken lässt, die Licht und Sicht für die Nachbarn durchlassen.

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