Auf einen guten Tag

                                    

In den großen Krisen des Lebens muss man immer zuerst wagen; dann kommt das Können und zuletzt das Sehen, dass es das Richtige war.
Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler


 

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A 14

Den hob i dä aana aigschänggd, di woä gsässn.

aischänggn  = wörtl. einschenken, verabreichen

Dem habe ich eine verabreicht, die hat gesessen.

 

Mä däfäd schiä a weng aischüän.

aischüän = wörtl. einschüren, einheizen 

Man dürfte direkt ein bisschen einheizen.

 

Bai den sain Voädrooch wär i bal aigschloofm, wenn mai Fraa mi ned immä widdä nai di Seidn kaud hädd.

aischloofm = wörtl. einschlafen 

Bei seinem Vortrag wäre ich bald eingeschlafen, wenn mich meine Frau nicht immer wieder in die Seite gestoßen hätte.

 

Däs kosd dä airooma.

airooma = wörtl. einrahmen; hier: merken
Das kannst du dir merken.

Di höd mi dä aigsaafd!

aisaafm = wörtl. einseifen; hier: eingeredet
Die hat auf mich eingeredet.

 

Des Röggla du i a weng aisaama.
aisaama = wörtl. einsäumen

Das Röckchen werde ich ein wenig einsäumen.(taugt noch)

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Fast eine Satire. Die Stadt Amsterdam versucht den Tourismus einzudämmen. Wohl kein Beispiel für Bamberg, aber doch interessant bis amüsant.

„Operation Nutella“

An besonders begehrten Urlaubsorten wird Einheimischen alles zu viel. Etliche Touristen-Hochburgen kämpfen mittlerweile gegen die Flut der Besucher. Sei es Venedig, Mallorca oder jetzt Amsterdam. Alle sind grundsätzlich nicht mit dem kleinen Bamberg zu vergleichen. Aber interessant, wie zum Beispiel die Amsterdamer ihre Stadt zurückholen wollen - mit Regeln, die sie so lange wie möglich geheim hielten.
Der WeBZet-Bericht stützt sich auf einen Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom vergangenen Wochenende. Autor Thomas Kirchner hatte dazu die kryptische Überschrift „Operation Nutella“ gewählt. Er schreibt:

Der Erlass versucht eine Entwicklung zu stoppen, die vielen touristisch attraktiven Metropolen zu schaffen macht. Es ist die wachsende Zahl von Läden, die nur wegen dieser Touristen existieren, die es allein gibt, um Gästen das Geld aus der Tasche zu ziehen: Souvenirläden, Schnellrestaurants sowie jene quietschfröhlichen Themen-Stores, für die in Amsterdam exemplarisch die Nutella-Läden stehen. "Ice Bakery" heißen sie, es gibt elf Stück davon, sie bieten in Nusscrème getränkte warme und kalte Süßigkeiten - und natürlich Nutella, das man im Albert-Heijn-Supermarkt um die Ecke günstiger bekäme, wenn auch nicht so hübsch drapiert.

An den Grenzen der Gastfreundschaft

Damit ist nun Schluss, im Stadtzentrum und auf Einkaufsmeilen (…)  dürfen bestehende Geschäfte bleiben, aber keine neuen hinzukommen. »Die Lage im Zentrum macht harte Maßnahmen nötig«, sagt die stellv. Bürgermeisterin Kajsa Ollongren. »Es gibt zu viele Geschäfte mit einem einseitigen Angebot, das allein auf Touristen ausgerichtet ist.« Immer mehr Einwohner machten sich Sorgen wegen der »Verarmung« der Innenstadt, auch weil sie auf Kosten alteingesessener, »normaler« Betriebe geht.
Der Bann ist umfassend. Betroffen sind alle Unternehmen, die mit Angebot, Werbung und Betriebsführung nur auf auswärtige Besucher abzielen, insbesondere aber jene Orte, wo sich die Touristen (…) schnell jene in Waffeln und Pizzas versteckten Kalorien reinhauen, die ihren Städtetrip am Laufen halten.
Der Stadtrat hatte den einstimmig verabschiedeten Beschluss einige Monate lang vorbereitet, aber geheim gehalten (…). Rechtlich betrete Amsterdam Neuland, sagt der Jurist Jon Schilder, ihm sei keine ähnliche Regelung bekannt. Ob sie vor Gericht Bestand hat, wird sich zeigen.
Der Beschluss reiht sich ein in das Bemühen der Verwaltung, den Massentourismus einzudämmen. (…)  Man hat einiges unternommen: Die Vermietung von Wohnungen an Touristen ist meldepflichtig und auf 60 Tage im Jahr beschränkt, 30 Tage werden erwogen.
Neue Hotels dürfen nicht mehr eröffnet werden, Touristenbusse und -schiffe müssen ihre Last außerhalb der Innenstadt abladen. Das Stadtmarketing wurde eingestellt, (…) Feste und Events stark reduziert.“

Wie bereits festgestellt: Diese Maßnahmen grenzen an Satire und sind doch ein Hinweis, wie kreativ man andernorts sein kann.

12.10.17 Bilder: Unbek.. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+22 #8 Sunday 2017-10-12 22:52
Der Vergleich mit Bamberg ist sehr wohl nötig und erlaubt. Schließlich ist Bamberg auch um einiges kleiner als Amsterdam. Man vergleich ml die Zahlen.
Und siehe da - die Amterdmer haben es kapiert: Das Stadtmarketing wurde eingestellt - eben: die Stadt ist bereits bekannt, was git es da noch zu verstärken.
Bitte nachmachen!
Und wohlgemerkt: Gäste willkommen heißen, die die Stadt schätzen ist schön. Als Partymeile, zum Zuparken, Zumüllen und Aufkaufen mißbraucht werden weniger.
+21 #7 Frau Holle 2017-10-12 22:17
Das klingt alles sehr vernünftig. Bezogen auf Bamberg müssen mindestens das Stadtmarketing und diese "Events" weg. Die sind so schlecht, dass sie Einheimische zurecht verärgern. Es ist überhaupt kein Respekt gegenüber der Stadt und ihren Einwohnern sichtbar.
+14 #6 Werner 2017-10-12 21:56
Naja auf Bamberg projiziert:

- Events: Nein! Stadtmarketing einstellen
- Echte Feste: ja! (Kerwas)
- und ich finde der Manger ggü. Schlenkerla hat seine Daseinsberechtigung, dagegen wusste ich bis heut mittach net, dass es überhaupt einen Dunkin Donuts in Bamberg gibt. Da höck ich mich lieber nein Beckstein
+25 #5 Citizen 2017-10-12 17:09
Es nützt auch den Bambergern nichts, wenn es Feste gibt bei denen man nur Touristen trifft... aber Marketing, Vermarktung und Einnahmen sind der Stadt Bamberg wichtiger als die Bürger. Man hat den Eindruck, das die Innenstadt nur noch steinreichen, Studenten oder Touristen gehören soll. Es wirdmmer weniger für die Bürger getan!
+39 #4 cunningham 2017-10-12 14:57
"Wohl kein Beispiel für Bamberg"
Absolut und dringend notwendig für Bamberg!
Der Touri-Kommerz geht zu Lasten der Bamberger Bürger. Durch den Tourismusboom verliert die Stadt ihre Identität.
+39 #3 cityman 2017-10-12 11:56
#1 und #2
Richtig!!! Das grenzt nicht mal an Satire. Vielmehr macht sich die Amsterdam-Führung Gedanken, die Stadt wieder für die Einheimischen lebbar zu machen.
In Bamberg könnte man sich von diesem Führungsstil eine riesige Scheibe abschneiden, um die Innenstadt wieder den Anwohnern ein Stück zurück zu bringen. Die sinnlosen Events, die rudelartig auftretenden Touris und so vieles mehr machen das Leben der Einheimischen in der City kaputt.
+39 #2 CFRA2 2017-10-12 10:51
Wieso Satire?

"Das Stadtmarketing wurde eingestellt, (…) Feste und Events stark reduziert.“

Diese ist in Bamberg schon längst überfällig!
+37 #1 Bürger dieser Stadt 2017-10-12 10:42
Ich erkenne keine Satire. Nur bitteren Ernst.

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