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Auch die WeBZet möchte jetzt doch etwas Ferien machen und wird deshalb ihr Erscheinen in den nächsten Wochen ausdünnen.

Die Brose Bamberg wollen sich in Richtung Nürnberg bewegen – nicht räumlich, sondern als sportliches Angebot in der Metropolregion. „Brose Metrops“ könnten sie dann heißen.

Für einen Hallenneubau kommt nur ein privater Investor infrage

Anfang Juli diskutierte der Aufsichtsratsvorsitzende der Brose Bamberg Michael Stoschek mit rund 250 Fans über den immer wiederkehrenden Verdacht, dass sich der neunmalige deutsche Meister nach Nürnberg verabschieden könnte. Dem Vernehmen nach hat dem Stoschek vehement widersprochen. Im Gegenteil, er zeigte die Möglichkeit eines Hallenneubaus in Bamberg auf. Dabei gilt eine Planung auf dem Postgelände an der Memmelsdorfer Straße nur als mögliches Konzept – nicht als gesetzt.

Knapp vier Wochen später – gestern am 1. 8. 17 - hat sich nach Informationen der WeBZet die Managementspitze der Brose Bamberg Baskets mit Oberbürgermeister Andreas Starke und den Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen getroffen. Ihnen soll ein mögliches Konzept für eine Multifunktionsarena für bis zu 10.000 Besucher vorgestellt worden sein. Wesentlich: auch eine mögliche Strategie zur Vorgehensweise sei dargelegt worden. Demnach könnte eine  größere Halle durchaus in Bamberg entstehen – ein definitiver Standort sei aber – noch nicht festgelegt. Auch soll die Stadt Bamberg bei einem konkreten Hallenbau finanziell nicht gefordert sein. Dafür könne nur ein privater Investor infrage kommen, heißt es.

Und wenn die Bamberger diesen großen Anspruch überhaupt nicht wollen?

Bei dem Treffen sollen zentrale Gedanken des Projekts angesprochen worden sein, unter anderem auch die Bedeutung eines neuen Namens für die Brose Bamberg. Um dem Ziel, den Basketball in der Metropolregion Nürnberg identitätsstiftende Bedeutung zu geben, seien von Stoschek mögliche „Arbeitsnamen“ wie „Brose Metros“ oder „Brose Metrops“ genannt worden. Man meint, dass sich bspw. die Basketballfans aus dem Raum Nürnberg damit leichter identifizieren könnten. Was als Voraussetzung dafür betrachtet werde, um die Metropolregion Nürnberg für den in Bamberg beheimateten Basketballsport überhaupt erschließen zu können. Bamberg bringe dabei als wesentliches Kapital die bisherige Stellung der Brose Bamberg im deutschen und europäischen Basketball ein. Auf dieser Basis könne man wenigstens in dieser Sportart den Münchner Bayern Paroli bieten. Um das dauerhaft zu erreichen, sei Brose als Hauptsponsor und Bamberg als Stadt dafür jedoch zu klein, heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins.

Nur zaghaft soll angesprochen worden sein, dass eine Mehrheit der Bamberger Bevölkerung möglicherweise diesen großen Anspruch überhaupt nicht will.

2.8.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“. 

Kommentare   

+13 #10 FranzK 2017-08-02 20:33
Da bräuchte es schon etwas mehr Informationen. Das dahinter mehr steckt läßt schon der Eiertanz im FT zum Thema vermuten.
-27 #9 Bamberger 2017-08-02 14:18
Was für ein schlechter Artikel. Nicht wegen des Inhalts (der ist eigentlich nur aus anderen Artikeln abgeschrieben), sondern wegen zwei so dermaßen grober Schnitzer:
- Es soll Metros heißen nicht Metrops. Oder Trops, weil der schon gelutscht ist?
- Es heißt Brose Bamberg OHNE Artikel. Nicht die Brose Bamberg, sondern nur Brose Bamberg.

WeBZet weiß zuverlässig, dass beide Namen optional sind. Der zusätzliche Artikel ist natürlich ein grober Schnitzer!!
+9 #8 freggerla 2017-08-02 14:07
http://www.brosebamberg.de/saison/news/artikel/news/detail/News/kein-dementi/
ALLER im Stadtrat vertretenen Parteien?

WeBZet: Nach Informationen der WeBZet ist das so nicht korrekt.
+24 #7 Braver Bub 2017-08-02 12:27
Bamberg soll zur Eventstadt der Metropolregion werden. Supi. 10.000 Besucher zu jedem Spiel. Das Konzept könnte auch von Herrn Stieringer stammen. Übrigens gleich 3x St. = Sto,Sta,Sti
+7 #6 freggerla 2017-08-02 09:31
Gehört zwar nicht unbedingt hierher, aber habt ihr euch schon mal seinen "Brosepark" gegenüber dem Verwaltungsgebäude am Berliner Ring angesehen? Soll das Biotop so bleiben?
Nur ein Beispiel, wie dieser Herr mit Auflagen, und das soll ja wohl eine der Stadt Bamberg gewesen sein, umgeht!
Am Wochenende beginnt die Gartenstädter Kerwa, vielleicht erbarmt sich ja vorher jemand und mäht den Mist um bevor der Baum aufgestellt wird!
+23 #5 Ein Bamberger 2017-08-02 09:15
Tje wenn man den Herrn St... schon in die Stadt holt.
Wie in Coburg, da ist er auch allen auf der Nase herumgetanzt und wehe es ist nicht nach seinem Willen gegangen.
+20 #4 Bamberg-Ost 2017-08-02 08:20
Wer Bamberg im Vereinsnamen verzichtet, wird auch auf die Bamberger Fans verzichten können.

Ich habe das Gefühl, hier wird den Bamberger der Basketball geklaut - wehren wir uns mit Boykott!
+19 #3 Bürger dieser Stadt 2017-08-02 08:20
Mich nervt, daß Bamberg mittlerweile mehr Bekanntheit und Zugkraft als viele Großstädte hat. Es wäre wünschensert, dem mal entschieden entgegenzutreten. Viele Bamberger wollen leben. Viele wollen ihre Ruhe. Und kein Prestige.
+15 #2 Micha M. 2017-08-02 08:20
Habe ich das richtig verstanden, die Brose Baskets wollen dauerhaft Bayern München die Stirn bieten? Sehr ambitioniert. Das probieren beim Fußball schon einige erfolglos. Als gemeinsamer Verrein der Metropolregion könnte das gelingen. Mit dem Stolz der Bamberger auf "ihre" Basketballer wäre es dann aber auch vorbei. Bamberg wäre dann blos noch der Spielort mit der Arena für eine internationale Mannschaft. "Arena" erinnert dann wirklich an Unterhaltung vor 2000 Jahren. Soll aber kein Vergleich sein! :)
+31 #1 Werner 2017-08-01 22:03
Gute Reise, endlich weg mit dieser Randsportart und seinen klaustrophischen Gönnern...

Die Nernbercher sind kritisch, nur der Glubb zählt, viel Spaß in dortn.

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