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Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler

 

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Auch die WeBZet möchte jetzt doch etwas Ferien machen und wird deshalb ihr Erscheinen in den nächsten Wochen ausdünnen.

Die mögliche Namensänderung der Brose Bamberg hat eine heftige Debatte ausgelöst. Viele Fans reiben sich an den Namensentwürfen. Dabei geht es in Wirklichkeit um viel mehr.

Eine Mannschaft im zweistelligen Euro-Kostenbereich

Der Basketballsport ist identitätsstiftend in Bamberg - die Fans nennen ihre Stadt deshalb mit Stolz „Freak-City“. Kein Wunder, dass diese Fans empfindlich reagieren, wenn Brose-Chef Michael Stoschek darüber nachdenkt, den Namen der Brose Bamberg zu ändern und statt im Raum Bamberg den Ruhm zu belassen, diesen an die ganze Metropolregion Nürnberg verteilen will. Die Lösung der Namenskrise erscheint aber mini, wenn man erst die Fans mitbestimmen lässt und sie abstimmen können zum Beispiel unter „brose metros“ oder „brose metrops oder „brose metropols“ (letzteres ist diesmal wirklich nur eine Idee der WeBZet).

Ernster wird die Angelegenheit, wenn die Rede auf das eigentliche Wirtschaftskonzept kommen wird. Denn es handelt sich um ein solches, wenn sich die Sache rechnen soll. Und das muss sie, sonst ist die ganze Planung obsolet. Da geht es um viele Millionen: angefangen bei einer 10.000 Besucher-Halle, deren Kosten mit rd. 55 Mio € veranschlagt wird. Ein privater Investor soll das stemmen, heißt es. Es geht aber auch um Nutzungskonzepte und Infrastruktur, inkl. Verkehr und Lärm etc. Erfolgreich ist das Gesamtkonzept nur dann, wenn sich auch Sponsoren finden, die eine Mannschaft im zweistelligen Euro-Kostenbereich zu finanzieren helfen. Dazu müssen auch die anderen Veranstaltungsangebote in der Multifunktionshalle Gewinn einspielen, denn die Halle selbst sollte schon non-defizitär betrieben werden können.

Anerkennung ist noch lange keine Zustimmung

Nochmal zum Sport. Die „brose metropol“ können ihren Beitrag zum Multi-Event-Konzept in gewünschter Weise nur dann einbringen, wenn sie dauerhaft in der Euroleague mitspielen. Und das ist nur möglich, wenn sie den zurzeit aufrüstenden Gegner Bayern München immer wieder ´mal niederringen. Ob das so auf längere Sicht möglich ist? Wer weiß? 

Insgesamt geht es aber nicht nur um den Bamberger Basketball, es geht wesentlich um einen Veranstaltungs-Hotspot für die Metropolregion Nürnberg. Dabei liegt Bamberg im Westen der Region; das äußere Ende bildet der Landkreis Kitzingen. Im Osten endet die Region in Waidhaus, an der Grenze zu Tschechien. Im Norden grenzt die Metropolregion an Thüringen; im Süden endet sie kurz vor Ingolstadt. Man ist sicher gut beraten, über ein so anspruchsvolles Konzept mehrmals nachzudenken.

Deswegen verwundert es, dass laut einer Mitteilung der Brose Bamberg „die Projektvorstellung bei allen im Bamberger Stadtrat vertretenen Parteien große Zustimmung fand“. Dagegen verwahrt sich allerdings der Vorsitzende der BA-Stadtratsfraktion Dieter Weinsheimer. »Dieser Satz ist so nicht korrekt«, sagt er dazu. Auf der BA-Homepage    steht zu lesen, dass er dem funktional-wirtschaftlichen Konzept zwar Anerkennung gezollt, aber als »ein Vertreter der Bamberger Bürgerschaft« auch klar seine Skepsis herausgestellt hat. Er habe Zweifel geäußert, ob den Bambergern der Basketballsport so wichtig ist, dass sie sich für ein solch ambitioniertes Konzept gewinnen lassen. Denn die Stadt Bamberg werde Lasten tragen müssen, wenn auch noch nicht klar ist welche. Weinsheimer: »Meine Anerkennung für das Konzept ist deshalb noch lange keine Zustimmung gewesen.«

4.8.17 Bilder: WeBZet; Metropolregion Nbg. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“. 

Kommentare   

+15 #15 freggerla 2017-08-05 09:35
Hier ist der Link dazu:
http://www.infranken.de/regional/bamberg/brose-spende-gal-und-csu-nehmen-an-spd-nicht;art212,837083
+21 #14 ErIn 2017-08-05 06:07
Hat die GAL Bamberg nicht vor etwa 2-3 Jahren von Herrn Stoschek eine Spende in Höhe von 10.000 Euro bekommen? Ein Mann seines Kalibers macht nichts ohne Grund.
+17 #13 freggerla 2017-08-04 20:14
Man hätte ja die Chance auf ein Wohngebiet gehabt. Allerdings mußten da ja "unser" OB, sowie viele der Stadtratskollegen-innen mit Teddybären und Wattebäuschen in der Kastanienalle stehen und auf die Ankunft der Neubürger warten! Nun wird halt alles versucht, irgendwie, auf Teufel komm raus Sozialwohnungen für das Prekariat zu schaffen.
+20 #12 Heiner 2017-08-04 19:10
Uschi !!!!!!!!!!!
Ohne Beteiligung der Stadt , das klingt ja erst mal gut . Aber was wollt Ihr denn dem großen Meister noch alles zugestehen? Vielleicht einen Heli Landeplatz am Domberg? Das kann doch nicht sein dass Ihr ( Grünen ) ihm jetzt auch noch nachspringt. Er hat Euch zwar schon in der Hand nur bemerkt hat es der Stadtrat noch nicht, kein Wunder sind wenige die das hinterlesen und nachfragen. Sind eben doch viele Abnicker vorhanden die am liebsten an ihren eigenen Vorteil denken!
+19 #11 Werner 2017-08-04 17:28
Nee, werte Nr. 8, die Sowa jubelt doch nur, weil irgendwas von Wohnraum palavert wird. Aber bitte, die jetzige Arena ist in einem unattraktiven Gleisdreieck, eine Verlängerung der Gereuth! Das interessiert die doch einen Scheissdreck, wer da unten (!) wohnt. Hauptsache sie residiert schön oben in der Wildensorger Hauptstraße.
+14 #10 Bamberger 2017-08-04 15:33
Bitte nicht vergessen einen Wassergraben vom Flugplatz zur Halle anzulegen! Dann kann man, wenn man zufällig mit dem eigenen Flugzeug oder Heli anreist direkt mit einem Amphibienfahrzeug zur Halle fahren! :-D
-5 #9 Bamberger 2017-08-04 15:31
@6 Super, dann fahren die Bamberger dann vom Bahnhof mit der S-Bahn nach Erlangen und mit dem ICE zurück zur Stoschekopolo-Halle. :-D

*Ironie off*

Also ich würde mich über eine neue Halle freuen. Und an einen neuen Namen kann man sich auch schnell gewöhnen. Wobei ich nicht glaube das der Name einen Einfluss auf die Identifikation von Nicht-Bambergern mit dem Verein hat. Denn es gab ja jahrelang die "Brose Baskets" ohne Bamberg im Namen. Wieso hat man das dann erst kurzfristig geändert, wenn man es jetzt schon wieder in Frage stellt? Wenn dann würde mir nur noch "Brose Franken" einleuchten.
+7 #8 Bender 2017-08-04 15:30
An # 7
Sie machen sich's sehr leicht. Man sollte schon differenzieren. Das gebietet schon die Fairness.
Mit einem solchen Verhalten ebnen Sie gerade den Opportunisten den Weg.
0 #7 Werner 2017-08-04 15:10
Opportunisten, alles Opportunisten!
+15 #6 MiKa 2017-08-04 13:11
an # 5
So ein Bahnhalt wäre dann möglich, wenn es eine Ostumfahrung für einen großen Teils des Bahnverkehrs geben würde ... Da haben sich die Verhinderer jetzt vielleicht selbst ein Bein gestellt.

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