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Bamberchä Deutsch

 

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A 18

Däs ko iech äna ned vädsaia.
äna = wörtl. ihnen
Das kann ich ihnen nicht verzeihen.

 

A anäschmol widdä, deed mi froia.
anäschmol, andäschmol = wörtl. ein anderes Mal
Es würde mich freuen, wenn wir uns ein anderes Mal wiedersehen.

 

Andivi woä dä dsoäd!
Andivi = wörtl. Endivie
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Alläwall rängds nuch.
alläwall, allawall = wörtl. alleweil, immer noch
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Alsglaing iech weä droo schuld.
alsglaing  = wörtl. gleichsam, wie, als ob
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Amend hob i äs Solds vägässn.
amend = wörtl. am Ende, zu guter Letzt; übertragen: vielleicht
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Kein Investor. Laut Meldungen nehmen die Brose Bamberg Abstand von den Plänen für eine 10.000 Besucher-Halle. Dafür soll die bestehende Arena vergrößert werden - wenn möglich.

Das Riesenprojekt traf auf immer mehr Widerstand

Mitte vergangenen Jahres wurden die Stadtratsspitzen zu einem Gespräch mit Michael Stoschek, Vorstandsvorsitzender der Brose-Gruppe und Aufsichtsratschef der Basketball GmbH, gebeten. Ihnen wurden Pläne vorgestellt, in Bamberg oder darüber hinaus eine Multifunktionshalle für 10.000 Besucher zu bauen > Symbolbild l. OB Andreas Starke und vier Stadtratsfraktionen sollen sich davon sehr angetan gezeigt haben. Einzig der Vertreter der BA-Fraktion verwies darauf, dass die Bamberger Bürgerinnen und Bürger das anders sehen könnten. Eine monatelange Diskussion entstand und fand ihr vorläufiges Ende in den Haushaltsberatungen für die Stadt, dort stimmten bereits drei Fraktionen (BA, GAL, BBB) gegen einen Beitrag in Höhe von 175.000 €, mit dem sich die Stadt Bamberg an den Kosten einer Machbarkeitsstudie für eine Riesenhalle beteiligt.

Wieder ist von Kosten in zweistelliger Millionenhöhe die Rede

Nun kommt von den Brose Bamberg selbst das Signal, dass das Großprojekt nicht mehr angestrebt wird. Im Bamberger FT wird heute Rolf Beyer, Geschäftsführer der Brose Bbg, zitiert: „Für uns steht der Neubau einer Halle nicht mehr im Vordergrund“. Aus Kreisen der Stadt ist dazu zu hören, dass die angestrebte Riesenhalle wohl zwischen 55 und 70 Mio € kosten würde – und das sei nicht finanzierbar. Zumal ein - unbekannter - Großinvestor abgesprungen sei.
Jetzt soll ein Plan zur Geltung kommen, der schon öfter angedacht worden ist und immer wieder verworfen wurde: Die bestehende Brose-Arena im Bamberger Süden soll erweitert werden. Wieder mal. Die letzte Aufhübschung mit strukturellen Verbesserungen wurde vor vier Jahren vorgenommen.
Wie zu hören, wurde von den Stadtwerken Bamberg (StWB) und von der Stadtbau GmbH als Eigentümer der Brose-Arena eine Untersuchung in Auftrag gegeben, ob es technisch möglich ist, die bestehende Arena zu erweitern. Das galt bisher aus statischen Gründen als nicht möglich. Jetzt heißt es, dass ein Ausbau zumindest technisch machbar wäre. Hinter vorgehaltener Hand ist aber von Kosten in zweistelliger Millionenhöhe die Rede.
Derzeit soll Bambergs OB noch zu den diversen Plänen stehen. Und mit ihm kann das auch für die Rathauskoalition aus CSU und SPD gelten. Bei den anderen Fraktionen kann damit nicht so ohne Weiteres gerechnet werden. Allein die Tatsache, dass die StWB und die Stadtbau GmbH wieder finanziell gefordert sind, wird aus Erfahrung kritisch gesehen.
Noch nichts zu hören ist von Michael Stoschek. Er hatte sich bereits in der Diskussion über eine neue 10.000-Personen-Halle klar gegen den derzeitigen Standort an der Forchheimer Straße ausgesprochen.
17.1.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+7 #6 CFRA2 2018-01-23 09:37
Man sollte erstmal noch etwas abwarten. Den wenn die Bamberger "Datzer" weiter so schlecht spielen, erledigt sich das Hallenproblem sowieso!
+5 #5 Heiner 2018-01-20 04:46
@4
Genau da ist das Problem Herr Schmitt. Die Töchterunternehmen der Stadt sollen wieder den Geldbeutel öffnen. Somit fehlt dann wieder Geld wie ZB. in der Sutte für die Kanalsanierung. Ist aber eine einfache Rechnung , die Anwohner werden eben damit belastet.
+9 #4 Schmitt 2018-01-18 22:40
Lese ich da richtig: Stadtwerke und Stadtbau sollen wieder ran! :-x
+11 #3 Heiner 2018-01-17 19:34
@1
Wenn Sie die Haushaltslage der Stadt , unserer Stadt studieren würden, dann hätten Sie sicher eine ganz andere Meinung. Mit diesem Betrag wir die Stadt an die Wand gefahren, da bleibt nur ein ganz klares NEIN für so ein Größenwahnsinniges Projekt!
+5 #2 supi 2018-01-17 18:19
ne der denkt sich net seinen teil, der reagiert und das ist was ganz anderes
+14 #1 ThoMü 2018-01-17 16:03
Und wieder ein Rohrkrepierer der Jubelfraktionen. Man kann ja verschiedener Meinung sein, aber andere immer gleich niedermachen ...
Mal sehen, was jetzt der Stoschek zu der Entwicklung sagt Oder denkt der sich nur seinen Teil ...?

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