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Großer Einkauf. Die Stadt Bamberg hat die Lagarde-Kaserne erworben. 2019 soll es mit dem Wohnungsbau losgehen. Auch die „Offizierssiedlung“ soll gekauft werden.

800 Wohneinheiten an der Weißenburgstraße

Das monatelange Tauziehen um die 19,4 Hektar große Kasernenfläche an der Weißenburgstraße ist beendet: Die Stadt Bamberg hat die erste Rate zum Kaufpreis in Höhe von neun Mio € überwiesen und erwirbt das im Bundesbesitz befindliche Areal. Finanziert wird die Summe aus dem Sonderhaushalt für die Konversion, was in der Regel durch Kreditaufnahme geschieht. Dabei geht man davon aus, dass durch die Realisierung verschiedener Projekte die entstandenen Kosten refinanziert werden können.
In einem Workshop haben sich die Fraktionsspitzen mittlerweile über die Zeitabläufe der möglichen Projekte ausgetauscht. Damit die Bürger möglichst bald von der Entwicklung „etwas sehen“, sollen im Randbereich an der Weißenburgstraße, der jetzt noch mit Hallen verbaut ist, insgesamt 800 Wohneinheiten entstehen. Möglicherweise erfolgt dazu der erste Spatenstich in den Jahren 2019 bis 2020.
Für den Abbruch und die Entsiegelung des Kasernengeländes wird eine Dauer von insgesamt vier bis fünf Jahren veranschlagt; die Maßnahmen werden voraussichtlich einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag kosten.

Auch Offizierssiedlung soll gekauft werden

Auch die Erwerbsabsichten für die sog. Offizierssiedlung (> Titelbild) ganz im Osten der Stadt, im Zwickel Pödeldorfer Straße und A 73, zeichnen sich Fortschritte ab. Die 33 ehem. Offiziershäuser der US-Armee stehen bereits seit drei Jahren leer. Eigentümer ist auch hier der Bund (BImA). Noch soll der Preis ein großes Hindernis sein; dieser soll sich angeblich um die fünf Mio € (+/-) bewegen.
Das Interesse für diese Häuser soll bereits groß sein. Dass sie neben der Autobahn liegen, scheint kein Hindernis zu sein, werden sie doch durch große Erdwälle wirksam abgeschirmt. Andererseits liegen sie sehr verkehrsgünstig. Auch die Größe von 120 bis 150 m² entspricht offenbar genau dem, was die Interessenten von Doppel- und Einzelhäusern erwarten.
Politisch noch nicht ganz geklärt ist die Frage, wie die Häuser vermarktet werden sollen. Nach bisherigem Stand soll die Stadtbau GmbH möglichst viele Gebäude erwerben und vermieten wollen. Alternativ wäre der Verkauf auf dem freien Markt an Einzelinteressenten - die derzeitige Nachfrage würde diese Strategie sinnvoll erscheinen lassen.
9.5.17 Bilder: WeBZet; Planungsamt Bbg. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“. 

Kommentare   

+6 #10 schönlangsam 2017-05-12 08:03
#8
sie haben die schreibende zunft vergessen.
da müssen sie zwingend an das brave schoßhündchen oelsner vom wobla denken und natürlich an den mgo-kumpel förtsch.

dann können wir nicht nur hören, sondern immer auch lesen, wie toll die jungs doch sind.

es ist schon wahnsinn, was in dieser stadt für machenschaften herrschen. die stellen sogar die großen gangs dieser erde in den schatten. ja... malle wäre ein guter ort um den schaden übersichtlich zu halten.
+6 #9 Bambergerin 2017-05-10 11:18
@7: Gibt es schon ein Spendenkonto dafür? Ich würde sofort einzahlen!
+12 #8 Ibiza 2017-05-10 09:30
Profi-Events und Marketing müßen von einer fein austarierten Berichterstattung begleitet werden! Also müßen wir leider Gottes auch Herrn Salzmann entbehren. Dann haben wir die Kompetenzstruktur, die die Herausforderung Mallemeistern kann. Es ist die Mission. Wir müßen uns eingestehen, dass wir nur Kulturbanausen sind. Unter Tränen. Wir sind diesen Persönlichkeiten einfach nicht würdig. Wir werden uns im stillen Kämmerlein die Augen nach ihnen ausheulen. Aber sie sind zu Höherem bestimmt.
+14 #7 Bürger dieser Stadt 2017-05-10 08:19
Allzu grausam soll das jetzt aber auch nicht ablaufen. Damit der OB auf Malle auch genügend Ansprache hat, schicken wir ihm seinen Lieblingskumpel Stieriboy gleich mit rüber. Dann können sich die beiden tourismuspolitisch dort engagieren. Als EU-Bürger sollte das sogar gehen. Ein bisschen Marketing, ein paar Profi-Events für Malle. Um Malle endlich attraktiver und lebendiger zu machen. Ein paar kleine Witzchen und ein bisschen Volksnähe, und schon haben sie die Herzen der Mallorquiner für sich im Sturm erobert. Dafür werden sie aber selbstverständlich ausgefeilte rhetorische Fähigkeiten brauchen. Damit das gewährleistet ist, schicken wir selbstverständlich auch Herrn Ehlers mit rüber. Kompetenz ist bei solchen wichtigen Missionen für den europäischen Tourismus unabdingbar! Für die zwei Personen buchen wir nur drei Plätze First-Class, die Fluggkosten übernehmen gerne wir. Schließlich sind wir alle äußerst human und konstruktiv eingestellt.
+25 #6 Clavius1970 2017-05-10 05:46
Ich sorge mich weniger darum wieviel die Stadtbau draufschlägt, sondern wie lange sie diese finanziellen Achterbahnfahrten noch durchsteht. Bei mindestens 3 Jahren Leerstand sind die Modernisierungs- und Instandsetzungskosten ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Da kommen, selbst im Geschosswohnungsbau, schnell mal 800 bis 1000 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche zusammen. Bei den Doppelhäusern könnte dieser Wert eher höher liegen. Auch die, nicht vorhandene Erschließung und Parzellierung, erzeugt sicher auch noch zusätzliche Kosten. Wo sind denn eigentlich die ganzen Konversions- und Immobilienmanager der Stadt Bamberg? Null Leistung, alle abgetaucht und plötzlich wird die Stadtbau wieder gebraucht als finanzielles Invalidenkorps. Armseliger geht es nimmer. Am Besten der OB bleibt gleich auf Malle. Da paßt er besser hin.
+13 #5 Rubberduck 2017-05-09 19:55
Obwohl, so ein Schildbürgerstreich wirds schon wieder werden.
Wie es #2 Bamberg Ost schon vorgerechnet hat:
Gekauft für 5 Mios/ ~150000€ pro WE -
Verschachert für 10 Mios/ ~ 300000€ pro WE.
Irgendein (entf. v. WeBZet) aus dieser Stadt verdient sich wieder dumm.
Dämlich sind sie ja schon, diese (entf. v. WeBZet).
+14 #4 Rubberduck 2017-05-09 19:50
@3 Heinz: der war gut!
Mit was wollen denn die Bamberger Schuldenottos das bezahlen?
Rabattmarken? Hosenknöpfe?
Bamberg ist pleite.
Dank Misswirtschaft von so ein paar Dappen.
+13 #3 Heinz 2017-05-09 17:38
Naja, bei der Nachbarschaft
+24 #2 Bamberg-Ost 2017-05-09 15:51
33 Häuser in der Offizierssiedlung für 5 Millionen Euro - das würde einen Kaufpreis von ca. 150.000€ pro Haus bedeuten. Ich bin ja mal gespannt, wieviel die Stadtbau GmbH bei einem Verkauf draufschlägt ...
+11 #1 Michael Schmitt 2017-05-09 13:49
Schon jetzt stehen viele Kulturschaffende bereit, die sofort im Anschluss an das kontakt - Festival vom 25. - 28. Mai einen kleinen Teil des Geländes zwischennutzen würden.

Dies würde nicht nur Bamberg-Ost attraktiver machen, sondern auch der jahr(zehnt)elangen Raumnot für Kultur etwas Abhilfe verschaffen.

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