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Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler

 

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Auch die WeBZet möchte jetzt doch etwas Ferien machen und wird deshalb ihr Erscheinen in den nächsten Wochen ausdünnen.

Was auf dem Areal der ehem. Lagarde-Kaserne alles entstehen soll. Schwerpunkte sind Wohnungsbau, gewerbliche Nutzungen und die Entwicklung einer „künftigen Quartiersmitte“.

Beginn des Wohnungsbaus frühestens 2020 möglich

Bereits Ende April 2017 fand der 3. Interfraktionelle Workshop mit dem Schwerpunktthema „Entwicklung Lagarde“ statt. An dem Workshop nahmen Vertreterinnen und Vertreter der Stadtratsfraktionen sowie Vertreter der Stadtverwaltung unter Leitung von OB Andreas Starke teil.
Die wesentlichen Ergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Es bestand Einigkeit, dem Themenfeld „Wohnen“ die höchste Priorität in der Entwicklung des Standortes „Lagarde“ einzuräumen. Es wurde festgelegt, das erste Wohnbaufeld im Bereich Weißenburgstraße / Pödeldorfer Straße / Wörthstraße (südlich des Areals um die Reithalle) mit einer Fläche von rund 3,7 ha als erste größere Maßnahme in der Fläche umzusetzen. Die notwendigen Abbruch- und Recyclingmaßnahmen lassen einen Baubeginn frühestens 2020 möglich erscheinen.
Was die gewerbliche Nutzungen anbetrifft, so blieb es bei den bereits laufenden Maßnahmen zur Sanierung des ehemaligen US-Headquarters für die künftige Nutzung durch den Freistaat Bayern, Justiz, sowie das Digitale Gründerzentrum.
Im aktuellen Rahmenplan ist ein Standort für eine Montessori-Schule vorgesehen.

Raumbedarf für Veranstaltungen mit rund 1.000 bis 1.200 Teilnehmern

Besonders große öffentliche Aufmerksamkeit genießt zurzeit die Entwicklung einer „künftigen Quartiersmitte“. Dazu referierte der Geschäftsführer der Bamberger Congress und Event GmbH, Horst Feulner, über die aktuelle Situation im Tagungs- und Kongresssegment in der Stadt Bamberg. Er erläuterte den bestehenden Bedarf an einem weiteren Kongressstandort gezielt für Veranstaltungen mit rund 1.000 bis 1.200 Teilnehmern. Herausgearbeitet wurde, dass der Standort Lagarde aus Sicht eines Kongressveranstalters grundsätzlich ein möglicher Standort – unter Einbeziehung insbesondere der ehemaligen Reithalle – sein kann.
Die Verwaltung wurde beauftragt, nochmals die Bedarfssituation zu analysieren und ggf. ergänzende Untersuchungen – insbesondere die verkehrlichen Auswirkungen scheinen schwer zu lösen sein - in Auftrag zu geben.
Im Sinne einer zügigen Entwicklung des Konversionsareals „Lagarde“ ist die Veräußerung des Nettobaulandes und der Bestandsgebäude an potenzielle Investoren zu definieren und festzulegen. Erstes Ziel ist die möglichst rasche Realisierung von Wohnungsneubau. Dazu soll ein Investorenauswahlverfahren durchgeführt werden. Basis eines möglichen Auswahlverfahrens sollen im Detail zu definierende Qualitätsbausteine sowie ein Qualitätshandbuch für den Bereich der ehemaligen Lagarde-Kaserne sein.
Die Gesamtthematik steht in der Sitzung des Konversionssenat am 23.5.17 zur Diskussion und förmlichen Beschlussfassung.
22.5.17 Bilder: WeBZet; Konversionsamt Bbg. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“. 

Kommentare   

+7 #6 R. Pfaff 2017-05-24 11:43
Der Verein Kulturquartier Lagarde befasst sich seit einiger Zeit mit dem Areal der ehemaligen Lagarde-Kaserne. Dabei hat er unter anderem verschiedene Plätze in der Stadt rein der Größe nach verglichen. Demnach ist der Platz, der letztes und dieses Jahr für das Kontakt-Festival genutzt wird insgesamt um etwa 3000 m² größer, als der Platz auf dem in den letzten Jahren der Bamberger Frühling stattfand. Strom, Zu- und Abwasser sind Fragen der öffentlichen Infrastruktur, die lösbar sind. Die wesentliche Frage ist, was künftig mit dem Areal geschehen soll. Eine Nutzung als Volksfestplatz, wie früher am Berliner Ring dürfte wenig sinnvoll sein. Das heißt aber nicht, dass ein Plärrer oder ein Bamberger Frühling dort unmöglich wären. Wenn man das wirklich wollen sollte, dann müsste man das Veranstaltungsformat dahingehend überarbeiten, dass es sich in die noch zu schaffende Mitte einfügt und die umliegende Wohnbebauung nicht zu stark beeinträchtigt wird. Dazu gehörten dann im Besonderen die Verkehrsanbindung inklusive einer ausreichenden Anzahl von Parkplätze und die Lenkung der Besucherströme. Ob man das wirklich will, ist, wie bereits gesagt, nochmal eine ganz andere Frage.
-1 #5 Ein Bamberger 2017-05-23 16:13
Kontakt ist doch kein Kulturfestival!

Wummernde Bässe bis früh um 5 ist dann Kultur....
+6 #4 Bürger dieser Stadt 2017-05-22 21:03
Wenn es eine "künftige Quartiersmitte" geben soll, ist das sicher eine gute Sache. Allerdings sollte auf die Qualität der Veranstaltungen, die dort künftig stattfinden sollen, geachtet werden. Dieses Quartier hat definitiv kein Interesse, ein ähnliches Schicksal wie der Maxplatz und sein Umfeld zu erleiden. Immerhin würde eine Einhausung in Form eines Kongress-Zentrums dieses Risiko reduzieren.
+3 #3 michi schmitt 2017-05-22 20:29
ich denke mal weil der plärrer mehr platz braucht und das kontakt da jedes jahr mit viel, viel, viel ehrenamtlichen aufwand selbst strom, wasser und infrastruktur von draussen herholen muss
+7 #2 Bambergerin 2017-05-22 16:51
Muss jetzt mal blöd fragen: Wenn das Kontakt-Festival dort möglich ist, warum dann der Plärrer nicht?
+3 #1 michi schmitt 2017-05-22 10:22
Nicht zu vergessen eine rasche, kulturelle Nutzung des Geländes.

kontakt - Das Kulturfestival zeigt ab Donnerstag bis Skonntag auf dem Gelände, was möglich ist, wenn man Kunst, Kultur und engagierte Leute aufs Gelände lässt.

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