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aimfoch = wörtl. einfach (leicht zu nehmender Mensch)
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Braugsd di goä ned aimüschn!
aimüschn = wörtl. einmischen
Du brauchst dich gar nicht einzumischen!

 

Dän sai Kuni is ja so wos vo aing, däs gibds goä ned.
aing = wörtl. eigen (eigenes, besonderes Verhalten)
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Äs is ned di Wäld aiganga.
aiganga = wörtl. eingegangen, z.B. bei einer Sammlung
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Recht zäh. Ganz im Osten der Stadt: die „Siedlung am Rotseelein“ und die ehem. Offizierssiedlung. Werden auch die Häuser der Offizierssiedlung auf dem freien Markt verkauft?

Fläche für Fuß- und Radweg möglichst bald erwerben

Man kann davon ausgehen, dass die ehem. Offizierssiedlung ganz im Osten der Stadt schon bald von der Stadt erworben wird. Die nächste Frage wird sein, was dann mit diesen, zwar schon etwas betagten, aber dennoch intakten Einfamilien- und Doppelhäusern geschieht > Bild r. Die Stadtverwaltung informierte am 23.5.17 den Konversionssenat des Stadtrates über den Sachstand zur Offizierssiedlung. Darüber hinaus gab es Antworten zu Anfragen der Stadtratsfraktionen SPD, GAL und BA zu Einzelproblemen der ehemaligen NATO-Siedlung (jetzt „Siedlung am Rotseelein“).
Zur zuständige Referent für die Konversion, Christian Hinterstein, gab bekannt, dass »mittlerweile eine zwischen BimA und Stadt Bamberg sowie Stadtbau GmbH abgestimmte Wertindikation für die Offizierssiedlung vorliegt«. Losgelöst davon wolle man aber zunächst die Teilfläche des künftigen Fuß- und Radweges von der Kastanienstraße parallel zur Pödeldorfer Straße bis zur Birkenallee möglichst bald erwerben. Für den Erwerb der anderen Immobilien wurde seitens der BimA »die zeitnahe Übersendung eines Kaufvertragsentwurfes zur Prüfung zugesichert«, betonte Hinterstein.
Im Senat war man sich weitgehend einig, dass aufgrund der hohen Nachfrage an Einfamilienhäusern, die Offizierssiedlung möglichst – so wie sie ist – auf dem freien Markt zum Verkauf angeboten werden sollte.

Noch viele ungelöste Aufgaben

Nur spärliche Auskünfte gab die Verwaltung zu den schriftlich eingebrachten Fragestellungen der Stadtratsfraktionen von SPD, GAL und BA rund um die „Siedlung am Rotseelein“. Es sei beabsichtigt, den in der ehem. Offizierssiedlung vorhandenen Spielplatz wieder nutzbar zu machen, hieß es da. Die Möglichkeit der Errichtung eines Buswartehäuschens am Kastanienweg und die Versetzung der Glascontainer werde derzeit noch geprüft. Schärfer wurde der Ton als es um die Frage der vielen Zäune in diesem Bereich ging: »Die Menschen fühlen sich eingesperrt«, meinte Heinz Kuntke (SPD). »Die Umzäunung des Areals in Richtung Bundespolizei bzw. AEO wird weiterhin benötigt«, antwortete Hinterstein. Die Abzäunung in Richtung sog. gemeindefreies Gebiet sei durch die BimA errichtet worden. Eine Antwort zur Möglichkeit den Zaun abzubauen, liege derzeit noch nicht vor.
Eine Anbindung der Siedlung am Rotseelein an die Gartenstadt wurde diskutiert > Bild r.o. Daniela Reinfelder (BuB) bezeichnete das als derzeit nicht möglich, »weil es sich um einen Privatweg handle, der allgemein nicht genutzt werden kann.«
Geprüft wird auch der von den Bewohnern geäußerte Wunsch, eine von der Bundespolizei genutzte Fläche auf dem Areal der ehem. Elementary-School in einen Bolzplatz umzugestalten > Bild r. u.. »Die Signale seien grundsätzlich positiv«, meinte dazu der Konversionsreferent. Man werde wieder berichten.
Wohl auch wegen der vielen noch offenen Prüfaufgaben stellte in der kurzen Debatte Herbert Lauer (BA) fest: »Lagarde gut, ansonsten nur Zwischenergebnisse«.
31.5.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“.

Kommentare   

+16 #3 R.Pfaff 2017-06-01 07:35
Dass ein großer Teil des Konversionsgebietes wieder zur Kaserne wurde war für viele Bürger in Bamberg-Ost eine herbe Enttäuschung, hatte man sich doch auf einen neuen lebendigen Stadtteil gefreut. Die Bewohner der ehemaligen NATO-Siedlung dürfte es aber wirklich am härtesten getroffen haben. Die damalige Perspektive war: Wohnen im Grünen mit urbaner Infrastruktur. Daraus geworden ist ein Leben hinter Zäunen, abgeschnitten vom Rest der Stadt. Eine Öffnung der AEO und eine Komprimierung oder Öffnung der Polizeikaserne würde hier wirklich eine enorme Erleichterung bedeuten.
+14 #2 Birkenalle 2017-05-31 14:41
Die Zäune sind mir ein Graus und wurden vor Eröffnung der Polizeischule sogar noch aufgestockt. Man kann sich im Bamberger Osten keine 10 min in eine Richtung bewegen ohne irgendwo am Stacheldraht zu enden. Rund um die AEO sind es sogar keine 100 Meter bis zur nächsten Blockade.
Die Polizeischüler und auch die Flüchtlinge dürfen sich frei in Bamberg bewegen, nur die Bamberger dürfen deren Gelände nicht betreten. Laut Herrn Krug geschieht das zum Schutze der Angestellten der AEO und der Polizeischüler.
Jetzt frage ich mich wer hier unter Generalverdacht gestellt wird.
Ich fordere schon lange einen Abbau aller Zäune und die Integration der AEO und Polizeischule (wenigstens des Wohnbereichs) in ein ganz normales Wohngebiet.
Vergebens, ist Bamberg wirklich so unsicher?
+19 #1 Frolic 2017-05-31 13:12
Die Häuser dahinten waren zwar preisgünstig und die Naturlage ist prinzipiell nicht schlecht. Aber eingekeilt zwischen BuPo und der Flüchtlingsunterkunft werden noch lange Zäune stehen.

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