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Am 31. März soll´s losgehen. Die Initiative „Radentscheid“ startet ihre Unterschriften-sammlung. Mit dem Rad fahren wird als Lösung für manche Verkehrsprobleme gesehen.

Optimistisch, dass die rechtliche Zulässigkeit gegeben ist

Die Initiatoren sehen es positiv. Mobilität in der Stadt Bamberg befindet sich im Wandel. Immer mehr Menschen nutzen bereits das Verkehrsmittel Fahrrad, weil es sie schnell und günstig an ihr Ziel bringt. Gemessen am gestiegenen Radverkehr wird jedoch zu wenig getan. »Wir vermissen den politischen Willen, sich für eine kinder- und seniorengerechte Radinfrastruktur einzusetzen, für mehr Sicherheit im Verkehr, für ein noch lebenswerteres Bamberg«. Das war vielleicht der Leitsatz, mit dem Christian Hader und Andreas Irmisch in einer Pressekonferenz auf den Beginn der Unterschriftensammlung für den Radentscheid Bamberg am 31.3. hingewiesen haben.
Man habe in den vergangenen Wochen besonders intensiv die rechtliche Zulässigkeit des Begehrens geprüft, betonten die beiden: »Wir sind sehr zuversichtlich, dass unsere Initiative rechtlich möglich, machbar, gut für alle und die Bürgerschaft dazu bereit ist.«
Irmisch und Hader erläuterten anhand der modifizierten „10 Ziele des Radentscheids“, worum es ihnen geht. Im Detail nachzulesen auf der Website der Initiative.

Auch das Ziel der städtischen Verkehrsplanung?

In der Stadtverwaltung lässt sich die Haltung zu dem geplanten Radentscheid noch nicht genau bestimmen. Auf eine Anfrage der Stadtratsfraktion Bamberger Allianz hin verwies OB Andreas Starke darauf, dass die Ziele der Initiative schon »seit Jahren auch das Ziel der städtischen Verkehrsplanung sind«. Als Beleg nannte er die bereits 2012 vom Umweltsenat des Stadtrates beschlossene „Radverkehrsstrategie Bamberg“. Der Verkehrsentwicklungsplan (VEP) für die Stadt sei »nahezu abgeschlossen«. In der nächsten Sitzung des Umweltsenates am 9. Mai 2017 werde ein Gutachter »sehr ausführlich Stellung zur ist-Analyse des Radverkehrs« nehmen. Zudem werde bald der ADFC die Ergebnisse des neuesten Fahrradklima-Tests aus 2016 veröffentlichen.
Mittlerweile hat der genannte ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) in seiner jüngsten Mitgliederversammlung sich als klarer Unterstützer des „Radentscheid Bamberg“ bekannt.
27.3.17 Bilder: Radentscheid; WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“.

Kommentare   

+3 #4 babsi 2017-03-28 11:43
nix mit dolerands. die leud müssn lernen ändlich ihre ärsche zu bewegen damid se ändlich seksier wern. se sin so unseksi des is überhaupd ned geil. un dann als moralabosdolen aufsbpielen des hamma echd gern. un dann auch noch als gaspedaltreter ihre ärsche midden in die stad neikutschiren damid se mit ihren hai-hiels zum näksden ladde makkiato komen ohne ihre ärsche zu bewegen und so die luft für andre verbesden. wenns besonders gud läufd den arsch noch foll ins haldeverbod stelln damits auch ja besonders geil is. zu faul zum ärsche bewegen aber gapedaltreten gehd immer des is ma wider düppisch. un dann auch noch der andi der sein arsch von seim schofför überalhin rumkutschiren lässd um blos auf seim schmartfoun rumdillern zu können oda was weis ich was der dabei machd. klausimausi mus auch mehr bevegung machn damid der kei herdsinfackt bekommd weil wenns keine geilen iwents mer gibd is des der undergang weil des niwo ned steigen darf weil bauern des sonsd überhaubd ned geil findn. das die leud ned gelernt ham ire ärsche zu bewegen is echd überhaubd ned geil.
-1 #3 schönlangsam 2017-03-28 07:59
alles in allem eine gute entwicklung.

doch frag ich mich schon, wie das gehen soll. "grüne welle für radfahrer". das tempo der radler ist noch viel unterschiedlicher als das der autofahrer.

aber wenn die radfahrer als götter gesehen werden, darf man sich nicht nicht wundern, wenn sie die fußgänger sogar von gehsteig und fußgängerzone verjagen.

einzig der punkt toleranz würde etwas bringen. das gilt aber auch für die kampfradler und vor allem für die jungen pedalisten. denen ist nichts heilig, schon gar nicht andere verkehrsteilnehmer. oder den radesel-egoisten, die keine hemmung haben, wege und eingänge geistlos zu blockieren, weil ihr 2rad gerade dort so schön im weg rumsteht.

diese gruppen haben gar kein recht, sich über die miese moral der autorfahrer zu mokieren. und es sind wahrlich keine minderheiten mehr unter den radlern, die so rücksichtslos auftreten.
+12 #2 Bürger dieser Stadt 2017-03-27 15:02
Sofern es lediglich bei "Strategien" oder Gutachten bleibt, wird uns das wenig bringen. Wir brauchen Taten. Dem Fahrradverkehr fehlt es in dieser engen Stadt an Raum. Je mehr Raum der Fahrradverkehr bekommt, desto mehr Sicherheit bedeutet das für den Verkehr, sodass sich mehr Menschen trauen, in dieser von Autos gefluteten Stadt auf das Fahrrad zu steigen. Grüne Wellen für Fahrräder sind ebenfalls eine gute Sache. PKWs können ruhig mal warten.
+20 #1 Mirko 2017-03-27 11:55
Danke, Ihr Radentscheid-Aktiven. Das war mal nötig mit dem Radentscheid. Und wenn jetzt Andi Starke behauptet, er habe das alles längst auch so gewollt, umso besser. Dann macht er wenigstens was für uns Radler. Ohne Euch wäre da nix passiert. Nullkommanix.

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