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Die Trennlinie zwischen Geh- und Radweg am Obstmarkt wird entfernt. Am Schönleinsplatz soll eine aus der Friedrichstraße kommende Fahrspur wegfallen.

Die neue Radwegführung auf der Kfz-Fahrbahn wird fortgesetzt

In dieser Woche beginnt in der Lange Straße im Bereich des Fußgängerübergangs vom Grünen Markt zum Ostmarkt der Austausch der hier vorhandenen weißen Markierungssteine. Die Marmorquader kennzeichnen die Trennlinie von Geh- und Radweg sowie Straße zwischen Wallensteinpassage und Austraße. Sie werden durch Betonsteine in der Farbe der Fahrbahnpflasterung ersetzt. Durch die Entfernung dieser Trennlinie findet die neue Radwegführung – bisher zwischen Hellerstraße und Wallensteinpassage > Bild l.o. – ihre Fortsetzung. Die Radfahrer sind dann gehalten, zusammen mit den Kraftfahrzeugen auf der Fahrbahn zu fahren. Gleichzeitig verbreitert sich die Gehweg in diesem Bereich.
Wie der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Bamberg (EBB) weiterhin mitteilt, werden die Marmorquader auch deshalb ausgewechselt, weil sie teilweise so stark abgetragen sind, dass sie Stolperfallen darstellen. Daher muss auch aus Gründen der Verkehrssicherheit der Austausch dieser Steine erfolgen.

Geradeausspur und Linksabbiegespur sollen zusammengelegt werden

Die Erneuerungsarbeiten sind Teil des 2016 im Umweltsenat beschlossenen Maßnahmenpaketes zur Umgestaltung der Lange Straße. Dazu wurde bereits ausgeführt: der Rückbau des ehemaligen Radweges, die verbreiterung des Gehweges, Aufstellen von Pflanzkübeln um das Parken auf dem Gehweg zu verhindern, Beschilderung und Markierung „Verkehrsberuhigter Geschäftsbereich“ (Tempo 20) zwischen Schönleinsplatz und Kranen.

Zu einem weiteren Vorhaben hat jetzt die Stadtratsfraktion der Bamberger Allianz eine Aussprache beantragt. Nach geltenden Planungen soll an er Kreuzung Schönleinsplatz die von der Friedrichstraße kommende Geradeausspur Richtung Lange Straße mit der Linksabbiegespur Richtung Hainstraße zu einer Spur zusammengelegt werden > Bilder l. Die BA-Fraktion fürchtet, dass diese Maßnahme ähnliche Auswirkungen wie an der Luitpoldkreuzung mit sich bringen könne. Michael Bosch, BA-Fraktionssprecher im Verkehrssenat, will deshalb einen Bericht über die Erfahrungen mit der "neuen" Luitpoldkreuzung, bevor man an der Kreuzung Schönleinsplatz einen ähnlichen Schritt vollziehe.
11.4.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“.

Kommentare   

+9 #20 DerBamberger 2017-04-17 22:31
Die Zweitwohnsitzler sind ein weiteres Problem dieser Stadt. Nur mal so nebenbei bemerkt. Und um Ausgleich sollte sich hier eine Zweitwohnungssteuer bewähren. Für die ich hiermit nachhaltig werben möchte.
0 #19 Bremer 2017-04-16 17:49
#18: Ich habe nur einen Zweitwohnsitz am Rande dieser schönen Stadt. Ich hatte nur das Gefühl, dass Gestaltung und Nutzung des Zentrums überwiegend von den Interessen denjenigen geprägt wird, die von außen reinkommen und kaum von den Interessen der Anwohner dort. Wenn Sie diesen Eindruck aber nicht haben sollten, freut mich das. In diesem Punkt irre ich mich nämlich gerne.

Das mit der Überwachung wäre denke ich schon irgendwie umsetzbar. Die Polizei müsste dafür an den Zufahrten wohl anfangs Personal abstellen, aber mit der Zeit würde sich mehr und mehr einpendeln.
+5 #18 cityman 2017-04-16 11:40
"Luft zum Leben" war nur sinnbildlich gemeint. Natürlich, zum Atmen ist sie ursächlich. Aber Leben ist auch eine gewisse Mobilität für die Bewohner der Innenstadt. Deswegen stimme ich # 17 zu. Wenn es gelingen würde, für Anwohner usw. Sondergenehmigungen einzuführen und den restlichen Individualverbrennungsmotorverkehr auszuschließen, wäre das ideal. Aber: wer überwacht das? der PÜD ist ja nicht mehr in der Lage, den "ruhenden" Verkehr in den Griff zu bekommen: Ständiges Parken von Nichtberechtigten auf Anwohnerplätzen, hemmungsloses Parken von Klein-Lkws zum Be- und Entladen führt stundenlang zu Behinderungen, es herrscht ganz einfach keine Verkehrsmoral, sondern nur Rücksichtslosigkeit.
#15: wir lassen uns nicht streichen, auch nicht aus "Gesamtgleichungen", was immer das ist. In welchem Teil unserer schönen Stadt wohnen Sie denn???
+11 #17 Frau Holle 2017-04-14 23:07
Die Touristen sind garnicht mal das Hauptproblem. Es sind doch die Leute aus Stadt und näherem Umland, die die Hauptmacht stellen. Gar nicht mal selten aus reiner Faulheit, da gebe ich manchem Kommentator hier durchaus Recht. Die Italiener machen es doch recht vorbildlich. Wenige Gruppen (z. B. Anwohner, Lieferanten) könnten bei Bedarf eine Sondergenehmigung bekommen, und der Rest müsste eben draußen bleiben. Gibt es überhaupt irgendein ernsthaftes Argument, das dagegen spricht? Mentalität, Leidenschaft, Faulheit (...) usw. ist nun wirklich nicht das, was ich unter ernsthaft verstehe.
+19 #16 DerBamberger 2017-04-14 22:12
@:cityman:
Was heißt denn Luft zum Leben? Die wenigsten Autos, die durch die Innenstadt fahren, sind doch von Leuten gefahren, die in der Innenstadt wohnen. Außerdem meint #10 den Individualverkehr, nicht den Anwohnerverkehr. Touristische Besucher der Stadt müssen halt die Parkhäuser nutzen, wenn sie Bamberg anschauen wollen. Das geht nämlich zu Fuß besser als mit dem Auto. In anderen Städten, wie beispielsweise Florenz, muss man, wenn man ein Hotel in der Innenstadt gebucht hat, einen Garagenparkplatz in der Innenstadt dazu buchen. Kostet schlappe 25 EURO am Tag und über Besuchermangel können die sich in Florenz nun wirklich nicht beschweren. Also. Was bleibt in Bamberg? Eine vollkommen veraltete Ansicht über innerstädtischen Verkehr und innerstädtisches Leben. Übrigens: wenn den Touris und Besuchern unserer Stadt soviel an der Stadt läge, warum tun sie dann soviel für die Zerstörung der Strukturen, der Bausubstanz, usw.? An dieser Stelle sei auch wieder an dieses Thema Cafe to Go erinnert. Unhaltbare Zustände.
+20 #15 Bremer 2017-04-13 11:22
#14: Doch. So einfach ist das. Weniger Autos bedeuten mehr Luft zum Atmen und nebenbei viel weniger Stress und Lärm. Mehr Bewegung bedeutet mehr Lungenvolumen und damit nochmal mehr Luft zum Atmen. Anwohner im Zentrum gibt es zwar eigentlich nicht, weil wir die schon lange aus der Gesamtgleichung gestrichen haben. Das hier ginge aber mal ausnahmsweise auch zugunsten der Anwohner. Für Menschen mit Behinderung usw. fänden sich sicher Mittel und Wege, sofern man wirklich will.
+1 #14 Cityman 2017-04-12 23:15
#10 usw. Autos raus aus der Innenstadt? So einfach ist das nicht. Denn hier WOHNEN auch Menschen, die vielleicht auf ein Auto angewiesen sind.Sollen die dann Park & Ride machen, das die "Besucher" ablehnen? Lässt uns Luft zum Leben.
+15 #13 Bürger dieser Stadt 2017-04-12 18:32
Es ist doch klar, daß der kürzeste und damit i.d.R. beliebteste Weg von der einen in die andere Stadthälfte mittendurch führt. Das ist eine geographische Gesetzmäßigkeit und nicht wirklich ein Argument. Wenn man nicht bereit ist, über die zwei "unbrauchbaren" Alternativen (ggf. größere Umfahrungen, ÖPNV oder eben Arsch hochkriegen) nachzudenken, ist das ein weiteres Anzeichen für die fehlende Bereitschaft, sich von bequemen Mentalitäten zu lösen.
-19 #12 Franze 2017-04-12 16:37
An Nr.10
Wenn das so "einfach" wäre, hätte man das schon lange gemacht. Die Lange Straße ist halt die Hauptverbindung zwischen Ba - Süd und Ba - Nord.
-21 #11 Gaustadter 2017-04-12 16:33
Komplettsperrung der Langen Str für Autofahrer?!
Ich muss mich nicht durch diese Straße quälen , weil ich dort Einkaufen will, sondern aus dem Grund, dass diese Straße die einzige ist, um aus dem Innenstadtbereich nach Gaustadt zu kommen.
Wenn eine brauchbare Alternative dafür geboten wird, kann die Lange Str gerne dicht gemacht werden ;0P

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