Auf einen guten Tag

                                    

In den großen Krisen des Lebens muss man immer zuerst wagen; dann kommt das Können und zuletzt das Sehen, dass es das Richtige war.
Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler


 

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A 14

Den hob i dä aana aigschänggd, di woä gsässn.

aischänggn  = wörtl. einschenken, verabreichen

Dem habe ich eine verabreicht, die hat gesessen.

 

Mä däfäd schiä a weng aischüän.

aischüän = wörtl. einschüren, einheizen 

Man dürfte direkt ein bisschen einheizen.

 

Bai den sain Voädrooch wär i bal aigschloofm, wenn mai Fraa mi ned immä widdä nai di Seidn kaud hädd.

aischloofm = wörtl. einschlafen 

Bei seinem Vortrag wäre ich bald eingeschlafen, wenn mich meine Frau nicht immer wieder in die Seite gestoßen hätte.

 

Däs kosd dä airooma.

airooma = wörtl. einrahmen; hier: merken
Das kannst du dir merken.

Di höd mi dä aigsaafd!

aisaafm = wörtl. einseifen; hier: eingeredet
Die hat auf mich eingeredet.

 

Des Röggla du i a weng aisaama.
aisaama = wörtl. einsäumen

Das Röckchen werde ich ein wenig einsäumen.(taugt noch)

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Bis ins neue Jahr hinein verhandelten die Initiative „Radentscheid Bamberg“ und die Stadt Bamberg über einen Kompromiss. Im Stadtrat regte sich allerdings zunehmend Widerstand.

Dem städtischen Haushalt droht eine »völlige Überforderung«

Als erste preschte öffentlich die SPD-Fraktion vor. In einer Pressemitteilung (PM) legte ihr finanzpolitischer Sprecher Heinz Kuntke dar, dass die Stadt handlungsfähig bleiben müsse. »Würden alle Forderungen der Initiatoren eins zu eins verwirklicht, droht dem städtischen Haushalt eine völlige Überforderung«, so Kuntke. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Klaus Stieringer betonte in der gleichen PM, dass man sich auch zukünftig im Stadtrat dafür einsetzen werde, den Radverkehr in Bamberg weiterhin zu fördern und sicher zu gestalten. »Wir haben in den vergangenen Jahren bereits viele Millionen in den Ausbau, Sicherung und Stärkung des Radverkehrs in Bamberg investiert«. In der Gesamtschau müssten aber auch andere wichtigen Aufgaben angegangen werden und zwar im Rahmen des Machbaren und Möglichen.
Die SPD hatte sich zwar als erste geoutet, aber es war bekannt, dass auch die Fraktion Bamberger Allianz (BA) die Zielvorstellungen des Radentscheids kritisch sieht. Fraktionsvorsitzender Weinsheimer stellte sich deshalb hinter den SPD-Vorstoß. Wie man hört, soll mittlerweile auch in der CSU über eine mögliche Umsetzungspflicht für die Ziele des Radentscheids kritisch nachgedacht werden. Einzig die GAL-Stadtratsfraktion soll noch zu den Inhalten des Radentscheids (RE) stehen.
Da wirkte die gestern von den Initiatoren des RE verbreitete Mitteilung, dass aus ihrer Sicht die Verhandlungen für ein Kompromisspapier mit der Stadt Bamberg gescheitert seien, nur konsequent.

Ein sog. Ratsbegehren als Alternative zum "Radentscheid"

Lange hatte OB Andreas Starke versucht, die Initiatoren des RE mit einem Kompromisspaket umzustimmen. Auch die Verfechter für eine aus ihrer Sicht bessere Radverkehrsinfrastruktur zeigten ein starkes Interesse an einer Einigung. Bis gestern.
Auf Verwaltungsebene hatte man zuletzt ein „dreistufiges“ Konzept entwickelt, das aber zumindest in seiner dritten Stufe die Zustimmung des Stadtrates verlangte. Wie eingangs dargestellt, erschien die notwendige Mehrheit aber nicht möglich zu sein.
Nun soll am 18. März ein förmlicher Bürgerentscheid über die Vorlage der Initiative RE stattfinden. Dann sind 58 600 wahlberechtigte Bamberger aufgerufen, über die Ziele des "Radentscheids Bamberg" abzustimmen. Damit der Bürgerentscheid als angenommen gilt, sind 8790 Ja-Stimmen erforderlich.
In der Stadtverwaltung und vor allem in den maßgeblichen Stadtratskreisen soll man jetzt auch darüber nachdenken, ob den Wahlbürgern mit einem sog. Ratsbegehren eine Alternative zum "Radentscheid" angeboten werden soll. Ein Gedanke dabei: Sollte eine Mehrheit der Bambergerinnen und Bamberger den Radentscheid mit all seinen Forderungen gutheißen, dann könnten diese schlecht darüber klagen, wenn in den nächsten Jahren an anderen dringenden Maßnahmen gespart werden müsse.

13.1.18 Bilder: WeBZet; Initiative RE. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+6 #21 Marco Gergele 2018-01-15 23:00
#11 Wenn ein Netz aus Fahrradstraßen eingerichtet wird, beschneidet das doch den Autoverkehr. Auch die Vorfahrtsregeln ändern eine ganze Menge, wenn das Rad nicht ständig anhalten und wieder starten muss, oder in der typischen "roten Welle" gefangen ist, weil es doch meist weniger als 50 km/h fährt.

Mehr Fahrrad ist ein guter Schritt in Richtung weniger Auto, und dieser Volksentscheid ist ganz klar die Frage:

Mehr Auto oder Weniger Auto.

Wenn der Volksentscheid scheitert, wird der Kampf um besseren Radverkehr für die nächsten Jahre sehr schwierig. Und ein schlechter Zwangsradweg ist schnell eingerichtet, wenn die Autos sich gestört fühlen.
+2 #20 Marco Gergele 2018-01-15 22:54
Inhaltlich kann ich die Straßenradler ja verstehen, aber was ich im Volksentscheid gelesen habe, sind auch Fahrradstraßen in den Nebenstraßen.

Diese müssen ja nicht zwangsläufig langsam sein, und wenn doch, bleibt immer noch die Hauptstraße für schnelle Radler. Im Gegenteil ist es doch gut, wenn die langsamen Radler ihre extra Strecken bekommen.

Besseres Radfahren gibt es nur mit weniger Autos (stehenden und fahrenden), also mit mehr Leuten, die aufs Rad umsteigen. Und das Fahren mitten auf der Straße ist nicht für jeden tauglich, manche wollen einfach mit gemütlichen 20 km/h vor sich hinzuckeln oder können nicht mehr so schnell. Auch Kinder und Opas sehe ich nicht beim Fahren in der Mitte der Fahrbahn.

Wenn man Radfahren vor allem als (Extrem-)Sport ansieht, passt die Fahrbahn. Wenn man es als alltägliches Hauptverkehrsmittel ansieht, passt sie gar nicht.

Aber den Vorrang des Autoverkehrs zu erhalten, damit man weiter auf der Fahrbahn fahren kann, fände ich total verkehrt.
+7 #19 Louis de Funes 2018-01-15 13:06
Also für mich als schnellen und sicheren Alltagsradler bringt der Radentscheid ohnehin nichts, da er weiter auf abgeteilte Radwege setzt. Aus meiner (ganz egoistischen) Sichht, wäre eine Förderung des Radverkehrs sehr günstig, denn man muss nur die blauen Schilder abmontieren, die eine Benutzungspflicht auf gefährlichen Hochbordradwegen anordnen. Diese wurden mal eingerichtet, als man in den 70ern eine autogerechte Stadt schaffen wollte, in der Radfahrer nur störten, bzw. ohnehin kein erwachsener, sportlicher Mann mehr Fahrrad gefahren ist, sondern nur noch Kinder und alte Frauen.
+8 #18 Baba Yaga 2018-01-15 10:12
#17: Eben! Diese Haltung ist absolut unlogisch, es sei denn man erklärt mir mal plausibel was damit eigentlich gemeint ist.
+13 #17 BamBiker 2018-01-15 09:51
Zitat aus dem Artikel: " Sollte eine Mehrheit der Bambergerinnen und Bamberger den Radentscheid mit all seinen Forderungen gutheißen, dann könnten diese schlecht darüber klagen, wenn in den nächsten Jahren an anderen dringenden Maßnahmen gespart werden müsse."
Ähm, der Gesamthaushalt Bambergs lag 2017 bei 269 Mio. EUR. Wieviele von den Millionen würden dann für Fahrrad-Infrastruktur investiert?
Der Finanzreferent müsste doch als studierter Volkswirt für die möglichen Effizienzsteigerungen (mehr Nutzer knappen Verkehrsraums durch günstige Maßnahmen) hohe Sympathien aufzeigen.
+8 #16 Merkurius 2018-01-14 21:50
An #15: Ich fahren Bamberg Auto, Rad und Bus. Als Autofahrer fühle ich mich von meiner "Stammpartei" gut vertreten, als Radfahrer nicht. In der Verkehrspolitik hätte ich gerne de fairen Interessenausgleich, der allen zugute kommt. Der Radentscheid will genau das.
Ich warte auf die nächsten Wahlprogramme. In der Kommunalwahl sind wir ja sehr flexibel, das panachiere ich dann a weng.
-6 #15 cityman 2018-01-14 21:05
# 14
Dann machen Sie mal und wählen "grün", als wenn es nur auf die Radler und deren Paradies auf Bambergs Straßen ankommt. Da gibt's doch wichtigeres.
+8 #14 Mercurius 2018-01-14 20:43
An #13 Hubert: ich habe beim Radentscheid unterschrieben, weil ich die Ziele wichtig finde. Da war es mir egal, ob die Initiatoren zufällig auch noch einer bestimmten Partei angehören. Die Förderung des Radverkehrs ist ein innovatives Verkehrskonzept, das weltweit immer stärker betrieben wird. Nur in der Bambergischen Provinz eben noch nicht. Da braucht es einige engagierte Personen aus der Bürgerschaft, die das Thema auf die politische Agenda setzen.
Falls sich übrigens herausstellen sollte, dass innovative Verkehrspolitik in Bamberg nur von den Grünen gemacht wird und alle anderen Parteien zähen Widerstand leisten, muss ich bei der nächsten Stadtratswahl zur Abwechslung mal Grün wählen.
0 #13 Hubert K.L. 2018-01-14 15:36
an Nr. 12 Mercurius
Es gibt bekannterweise keine rote, schwarze oder grüne
Ampel. So ist es auch nicht gemeint. Mit parteipolitische Interessen meine ich eine Inititive, die fast ausschließlich aus grünen Parteimitgliedern oder Sympathisanten besteht.
+12 #12 Mercurius 2018-01-14 13:55
Zu #9: Sie glauben tatsächlich, hinter dem Radentscheid stehen politische Interessen? Kann ich nicht erkennen. Ziele wie "Kreuzungen für alle sicherer machen" oder "mehr Fahrradbügel in der Stadt" oder "ein besseres Miteinander im Strassenverkehr" finde ich sachorientiert. Ich kann da keine Parteipolitik erkennen. Kinder haben sie alle, egal ob sie CSU, Grüne oder SPD wählen, und sie wollen alle, dass diese Kinder mit dem Rad sicher zur Schule kommen. Deswegen haben ja auch 6700 Menschen den Bürgerentscheid unterschrieben. Weil sie mehr Sicherheit fürs Radfahren wollen. Für sich selbst und ihre Kinder. Es ist auch gar nicht zu verstehen, warum in Bamberg oft die Strasse in einem Top-Zustand ist und der begleitende Radweg voller Baumwurzeln und Schlaglöcher. Auch das trifft wieder die radfahrenden Schulkinder. Wenn man das besser haben möchte, warum wird einem dann parteipolitische Motivation unterstellt?

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