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Die Zahl der Straftaten im Stadtgebiet Bamberg ist angestiegen. Zu einem gewissen Prozentsatz sind daran auch Zuwanderer beteiligt. Besonders bei Ladendiebstählen.

»Danke für den offenen Bericht«

Viel Lob und Dank erfuhr der neue Chef der Polizeiinspektion Bamberg, Thomas Schreiber, für seinen Bericht zur Sicherheitslage in der Stadt Bamberg. In der Vollversammlung des Stadtrats am 26.4.17 widmeten die Stadträte Dr. Helmut Müller (CSU), Dieter Weinsheimer (BA) und Heinz Kuntke (SPD) ihm und seinen Leuten einen »speziellen Dank für die Offenheit bei den Zuwanderer-Delikten«. Nur so kann Vertrauen in der Bevölkerung gewonnen werden, waren sich die drei in ihren Wortbeiträgen einig. Dank und Anerkennung erfuhr Schreiber auch für die gute Aufklärungsarbeit in Bamberg.
Der Polizeidirektor berichtete über die Entwicklung der Straftaten im Vergleich zwischen den Jahren 2015 und 2016. Generell sei die Anzahl der Straftaten von 6314 auf 6791 (+7,7 %) angestiegen. Das gelte für nahezu alle Deliktsfelder, z. B. Raub von 25 auf 42 Fälle (66 %). Bei den Wohnungseinbrüchen und Betrugsdelikten stelle man hingegen einen Rückgang fest – entgegen eines Trends in Oberfranken oder ganz Bayern.
Die Aufklärungsquote ist nach den Worten von Schreiber von 62,5 % auf 65,5 % gestiegen. Fast 2/3 aller angezeigten Delikte sind damit geklärt

»Die meisten sind anständige Leute«

Einen Zuwachs habe insbesondere der Anteil von nichtdeutschen Tatverdächtigen erfahren. »Die Tatbeteiligung von Nichtdeutschen an den Gesamtstraftaten im Jahr 2015 ist von 26,3 % (=702) im Jahr 2016 noch einmal auf 35,2 % (=1089) angestiegen. Somit sind bei mehr als 1/3 der Straftaten die Tatverdächtigen keine deutschen Staatsangehörigen.« > Grafik l.
»Nach Inbetriebnahme der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO) stellt sich in Bamberg unter anderem die Frage nach der Tatbeteiligung von Zuwanderern* als Tatverdächtige. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen beinhaltet die Zuwanderer. Sie nehmen in dieser Gruppe eine herausragende Stellung ein. Von den 1089 ermittelten Nichtdeutschen waren 739 Tatverdächtige Zuwanderer (= 67,9 %). 2015 waren unter den 702 nichtdeutschen Straftätern noch 374 Zuwanderer (= 53,3 %).«
Die Anzahl der Rohheitsdelikte und Eigentumsdelikte (> Grafik l.u.) steigt. In beiden Feldern sind die Fälle mit ausländischen Tatbeteiligten mehr geworden – insbesondere bei den Ladendiebstählen. Andererseits wurden die Aufklärungsquoten bei den Eigentumsdelikten von 14,4 auf 46,9 % und bei den Rohheitsdelikten auf 89,1 % gesteigert.
In der Diskussion dankte auch SPD-Fraktionssprecher Klaus Stieringer für die »effiziente Arbeit der Polizei; die Benennung von Zuwanderern als Straftäter darf aber nicht zu Angstgefühlen bei den Einheimischen führen«. Helmut Müller betonte in der Gesamtschau, »weil in Bamberg etwas los ist, viele junge Leute in der Stadt sind, gibt es natürlich auch mehr Delikte«. Dieter Weinsheimer wies darauf hin, dass man die Geflüchteten nicht über einen Kamm scheren dürfe, »die meisten sind anständige Leute«. Ursula Sowa (GAL) bekräftigte die Wichtigkeit sachlicher Berichte, »damit sich die Bürger an Fakten orientieren und nicht am Gefühl«. Vor der Gefahr »einer Hysterie« warnte Heinrich Schwimmbeck (BaLi). Norbert Tscherner (BBB) mahnte die »versprochene Mehrung« der Polizeistellen in Bamberg an.
Über die Entwicklung der Verkehrssicherheit wird die WeBZet in einem gesonderten Artikel berichten.
28.4.17 Bilder: WeBZet; Polizei Bbg. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“. 

Kommentare   

0 #8 Cityman 2017-05-04 19:14
#3
Hallo, Bamberg ist scho sicher, wenn man net vor die Haustür geht und diese gut sichert. Also bitte.
-17 #7 nurmalso 2017-04-29 12:57
@ #4 Frank Me: Wenn man die Zahlen aus dem bundesweiten Bericht genau studiert, dann kommt man zu dem Ergebnis, dass männliche Jugendliche (egal welcher Herkunft) schon ganz schön zur Kriminalitätsrate beitragen. Was also tun?
+18 #6 Franke 2017-04-29 09:30
soange es keine richtigen Strafen und Konsequenzen für Kriminelle gibt, wird sich alles verschlimmern. Mehr Polizei, die Katz und Maus spielt, bringt da gar nichts. Wer nicht abgeschoben werden kann, muss ins Gefängnis. Es kann nicht sein, dass man erst bei Mord und Totschlag oder Steuerhinterziehung ins Gefängnis muss, "kleine" Straftaten aber offenbar unendlich oft möglich sind. Das sollte übrigens für jeden gelten, egal ob Flüchtling oder Deutscher. Mein Lieblingswort zu diesem Thema ist: polizeibekannte Intensivstraftäter. Sperrt die Leute nach dem zweiten oder dritten Vergehen weg und gut ist.
+ Diese "kleinen" Straftaten, die nicht geahndet werden, belasten die Bevölkerung so sehr. Mehrmals auf der Straße angepöbelt, auf Partys bedrängt oder ausgeraubt zu werden, kann sehr negative Folgen für die Opfer haben. Habe ich am eigenen Leib erfahren. Man hat ständig ein mulmiges Gefühl...
+17 #5 Heinz 2017-04-28 22:24
Ein transparentes Bild ergäbe sich erst dann, wenn man die Werte von 2016 mit denen von 2013 vergleichen würde. Damals waren die Amis noch da, die Flüchtigen aber noch nicht!
+26 #4 Frank Me 2017-04-28 19:34
Wenn man die Zahlen genau studiert, dann kommt man doch zu dem Ergebnis, daß die "Zuwanderer" schon ganz schön zur Kriminalitätsrate beitragen.
+19 #3 Rubberduck 2017-04-28 16:32
Minister Blüm: "die Rente ist sicher".
Stieringer: "Bamberg ist sicher"
Fazit: alle 2 die selben Lügenpinocchios!
+10 #2 Clavius1970 2017-04-28 14:54
Zusatzstellen hahaha!!!!!! Wer unseren bayerischen Innenminister schon mal persönlich kennengelernt hat, weiß (gestr. v. WeBZet) wenn er ein paar gezwitschert hat kann er sich am nächsten Tag an nichts mehr erinnern.
+28 #1 Mc Fly 2017-04-28 11:32
Ein paar Anmerkungen/Ergänzungen dazu:
1. Ja, die Arbeit der Polizei vor Ort ist gut und die Polizisten leisten einen überdurchschnittlichen Dienst zum Wohlergehen und Sicherheit aller in Bamberg Wohnenden.
2. Die versprochenen Zusatzstellen für die Polizei sind zwar geschaffen worden - allerdings nur auf dem Papier im Sinne eines "Personalanspruchs". Faktisch sind keine weitere Polzisten Bamberg zugewiesen worden. Anspruch und Realität der Landesregierung klaffen hier weit voneinander weg und über die Mühlen der Bürokratie muss glaub ich Niemanden was erzählt werden.
3. Ja, nur ein kleiner Bruchteil der Zuwanderer ist kriminell und die Mehrheit ist friedlich und freundlich. Dennoch genügt dieser Bruchteil allerdings die Polizei mehr als nur auf Trapp zu halten. Und jeder Schaden (ob für Einzelhändler oder Privatperson) welcher von Schutzsuchenden begangen wird ist ein Schaden zuviel und müsste härtere Konsequenzen haben.
4. Ich möchte das Zitat von Klaus Stieringer im FT von heute dazu aufgreifen: "Bamberg ist sicher." Diese Einschätzung eines Hallstadters teile ich persönlich nur bedingt. Sicherlich ist Bamberg im Großen und Ganzen, insbesondere im Vergleich zu Großstädten verhältnismäßig sicher. Aber nach den vielen "Einzelfällen" - bspw. ZOB etc. und steigender Kriminalität (s. Bericht oben und FT v. 08.04.17), aber auch in Vergleich zu Nachbarstädten wie Bayreuth ( gleiche Einwohnerzahl wie BA, auch viele junge Leute aber 14,6% weniger Polizeieinsätze in 2016 als Stadtgebiet BA - s. Infografik FT 29.04.17) oder gar Coburg ist Bamberg im Vergleich zu Vorjahren faktisch deutlich unsicherer geworden! Und die gefühlte Unsicherheit, insbesondere für Frauen in Bamberg Ost, wird gar nicht erwähnt weil ja auch schwer messbar und nur erlebbar im ständigen Alltag von Bewohnern des Bamberger Ostens. Die gefühlte Unsicherheit fühlen aber auch viele andere im Stadtgebiet - angefangen von beschäftigten im Einzelhandel als auch Jogger im Hain etc... Dies muss Ernst genommen werden. Mein Fazit daher: Bamberg ist nicht ein unsicheres Pflaster, aber die Entwicklung ist besorgniserregend und viele fühlen sich aus faktischen Gründen und persönlichen Gründen unsicherer als zuvor. Ich bleibe bei meinen Worten: sollte sich die Zahl der AEO Bewohner deutlich erhöhen wird Bamberg überfordert und nicht mehr sicher sein!

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Schnidsl hods geem so grooss wi Aboäddeggl!
Aboäddeggl = wörtl.Abortdeckel
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