Auf einen guten Tag

                                    

In den großen Krisen des Lebens muss man immer zuerst wagen; dann kommt das Können und zuletzt das Sehen, dass es das Richtige war.
Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler


 

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A 14

Den hob i dä aana aigschänggd, di woä gsässn.

aischänggn  = wörtl. einschenken, verabreichen

Dem habe ich eine verabreicht, die hat gesessen.

 

Mä däfäd schiä a weng aischüän.

aischüän = wörtl. einschüren, einheizen 

Man dürfte direkt ein bisschen einheizen.

 

Bai den sain Voädrooch wär i bal aigschloofm, wenn mai Fraa mi ned immä widdä nai di Seidn kaud hädd.

aischloofm = wörtl. einschlafen 

Bei seinem Vortrag wäre ich bald eingeschlafen, wenn mich meine Frau nicht immer wieder in die Seite gestoßen hätte.

 

Däs kosd dä airooma.

airooma = wörtl. einrahmen; hier: merken
Das kannst du dir merken.

Di höd mi dä aigsaafd!

aisaafm = wörtl. einseifen; hier: eingeredet
Die hat auf mich eingeredet.

 

Des Röggla du i a weng aisaama.
aisaama = wörtl. einsäumen

Das Röckchen werde ich ein wenig einsäumen.(taugt noch)

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In Bamberg wird gebaut. Für wen? Das zeigen die politischen Weichenstellungen. Aber auch wer die Preise und manche Bautafel anschaut, kann sich einen Reim machen.

Ein Preis, der eine Spitze in Bamberg markiert

Der Chefreporter des Bamberger FT, Michael Wehner, hat sich wieder mal an ein brisantes und  schwieriges Thema gewagt. Laut seinen Recherchen sind in Bamberg die Kaufpreise für Wohnimmobilien in den vergangenen Jahren so stark angestiegen, dass es trotz Niedrigzinsen immer noch preiswerter ist, eine Wohnung zu mieten als zu kaufen. Damit würde sich Bamberg mittlerweile in Gesellschaft von Großstädten wie München und Berlin oder von Mittelstädten wie Tübingen und Kempten befinden. Freilich: In vielen anderen Städten lohnt sich der Kauf einer Wohnung pmmer noch, vergleicht man die Kosten mit der Belastung durch die Miete. 

Die WeBZet hatte über dieses Phänomen schon in dem Artikel Mietwohnungen knapp – Wohneigentum teuer v. 2.10. berichtet. FT-Wehner beschreibt die Situation jetzt ausführlicher und tiefgehender.
Er wagt sich aber auch noch an ein anderes Phänomen heran, das viel aussagekräftiger für die Bamberger Wohnungspolitik ist. Er blickt auf die umjubelte Nachfrage im Wohnungsbau beim Projekt Ulanenpark in der Wunderburg. Laut Recherche des FT-Journalisten sind die 49 geplanten Eigentumswohnungen für Senioren zwar noch lange nicht fertiggestellt, für 47 von ihnen soll es aber bereits fixe Zusagen geben – „und das bei einem Preis, der mit 3900 € pro Quadratmeter eine Spitze in Bamberg markiert“. (FT, 21.10.17)

Für manche lohnt es sich, in Bamberg zu bauen

In einem Kommentar stellt Wehner dann fest: „Kein Wunder, denn die Seniorenwohnungen versprechen satte Rendite, und mangels anderer Angebote greifen die Käufer auch bei Spitzenpreisen zu. Dass das Projekt ehem. Glaskontorgelände vor Jahren mit dem festen Vorsatz angegangen worden war, bezahlbare Wohnungen zu schaffen, daran erinnert sich offenbar keiner mehr.“ Die Wunderburg sei dabei nur ein Beispiel von vielen. Bezeichnend: Das 3900-€-Angebot unterbreitet die Stadtbau GmbH, das angeblich soziale Wohnungsbauunternehmen der Stadt.

Die Zielrichtung der städtischen Wohnungspolitik erscheint noch deutlicher, wenn man nur wenige Jahre zurückblickt. Die einstmals kurzfristig erhoffte Entlastung des Bamberger Wohnungsmarkts durch eine angemessene Anzahl der rd. 2000 ehem. US-Wohnungen hat sich wie bekannt auf rd. 100 US-Appartements in der Gartenstadt reduziert. Insbesondere die vielen attraktiven Wohnungen der ehem. Flynn-Area wurden dem örtlichen Wohnungsmarkt vorenthalten. Erst sollten sie klammheimlich aus der Planung verschwinden, dann wurden sie wegen angeblicher Schadstoffbelastung als nicht bewohnbar bezeichnet; für Geflüchtete waren sie dann wieder nutzbar und nach Ablauf des Nutzungsvertrags werden sie 2025 dem Wohnungsmarkt wohl ganz entzogen sein.
Aber dafür wird in Bamberg kräftig gebaut – weitgehend im Hochpreissegment. Da lohnt ein Blick auf die diversen Bautafeln. Schon seit Jahren tauchen dort oft die gleichen Namen* auf. Für manche lohnt es sich, in Bamberg zu bauen.

* Die WeBZet kann diese Namen nicht nennen, weil sie sonst mit einer Klage rechnen muss. > r. o. „David gegen Goliath“ 
23.10.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+13 #8 Heiner 2017-10-24 20:29
@Der Bamberger.
Da hast Du Recht, nur traurig dabei ist dass nun die Wunderburg / Ba Süd dran glauben muuss. Wollen doch viele in diesen durchaus beliebten Stadtteil wohnen. Nun aber wird es richtig teuer , der Süden war schon immer ein Stiefkind der Stadt. Alles was nicht passt kommt dahin! Jetzt wird Die Wunderburg dermaßen hochgelobt und entsprechend hoch werden schon die Preise im neuen Wohnklotz für die älteren Bürger. Man beachte das Rathausjournal und die Bürgerinfoveranstaltung im Pfarrsaal. Die Bürger einzuladen um das berühmte Zettelchen an die Wandspiel zu machen um dann doch das zu tun was man will ist nicht die feinste Art einer Bürgervertretung. Hier hat sich auch der Bürgerverein an der Nase führen lassen , durfte er doch den tollen Namen Ulanenpark einbringen, sonnst nichts. Keine Gegenwehr aus dem Lager des Bürgervereins hört man bezüglich der Preisgestaltung von diesem Schandfleck in der Wunderburg. Oder wird es eine Burg in der Wunderburg? Burgen sind ja auch unbezahlbar, meistens.
+44 #7 cunningham 2017-10-24 11:27
Der Bamberger Bürger wird aus der Stadt gedrängt, weil er sich das Wohnen nicht mehr leisten kann. Und nur deshalb, weil sich ein paar Wenige die Taschen noch voller machen wollen. Das ist hochgradig asoziales Verhalten. Diese freundlich lächelnden "Volksvertreter" und deren Seilschaften widern mich an.
+26 #6 DerBamberger 2017-10-23 19:01
und es wird auch schön eins nach dem anderen gebaut. Damit wird dann wirkungsvoll Konkurrenz der Immobilien untereinander ausgeschlossen. Erst als die Erba so gut wie verkauft war, hat man dann den Schäffler begonnen. Schäffler verkauft, schon kann man auf einmal in der Wunderburg beginnen.
+38 #5 Bürger dieser Stadt 2017-10-23 13:27
Bei der nächsten Kommunalwahl gilt es zu beachten, daß es genügend lokale Gruppierungen als Wahloption gibt.

Diese Windhunde von der CSU. Naja, wenigstens beim Thema Verbrennungsmotorerhalt und freie (Wohnraum-)Marktwirtschaft sind sie zuverlässig.

Diese Eventfetischisten von der SPD (ob mit Parteibuch oder ohne...), denen ihre Selbstbeweihräucherungsfestchen wichtiger zu sein scheinen als bezahlbarer Wohnraum und KiTa/KiGa-Plätze.

Diese beiden Haufen samt ihrer Seilschaften muß man ja nicht wählen.

Gerade ältere Menschen sollten sich überlegen, ob es sinnvoll ist, aus üblicher Gewohnheit das Kreuzchen bei Schwarz zu setzen. Nachdenken und lokale Wahloptionen ausschöpfen wären durchaus mal angebracht.
+28 #4 goblmoo 2017-10-23 11:06
Wer hat uns verraten? … Spezialdemokraten!
+40 #3 Rubberduck 2017-10-23 10:31
Investoren, Spekulanten, Brüder im Geiste der Stadt.
Dafür wird gebaut. Und vor allem neu, Spektakulär, Grosskopfert.
Weil befreundete Baufirmen wollen ja auch Aufträge zugeschachert bekommen.
(Machst du mir, so helf' ich dir...)
Und die arme Flynn ist ja auch so ein Teil für sich. Erst ganz ausgeplant - weil sonst zuviel Wohnungen den Mietspiegel gedrückt hätten, und viele Leute viel viel Geld weniger verdient hätten...!
Dann mit Asylvolk vollgemacht (kam ja gerade recht...)
Jetzt bis 2025 blockiert, runtergeranzt, dann zum abreissen gedacht.
Und dann: Zack - Bauland - der Kreis schliesst sich.
Bei dieser Vetternwirtschaft kannst nur noch hektoliterweise im Strahl kotzen!
Pfui!
+29 #2 Markus Schäfer 2017-10-23 10:07
Die Stadt sollte ihre Grundstücke nicht gegen Höchstpreis an bauwillige Investoren verkaufen, sondern genau überlegen, was sie will und dementsprechend das Konzept und nicht den Preis in den Vordergrund stellen.
+21 #1 Kind aus dem Stadion 2017-10-23 09:57
Sehr richtiger Artikel. Es ist gut und wichtig, dass die Erinnerung an den bitteren Verlauf der Konversion wach gehalten wird - hoffentlich mindestens bis zur nächsten Kommunalwahl 2020.

Es sollte nicht in Vergessenheit geraten, dass es (neben Bürgerinitiativen wie "Armygelände in Bürgerhände") auch im Stadtrat Stimmen der Vernunft gab, die, angesichts der Mehrheit von CSU+SPD+BuB leider vergeblich, für einen anderen Verlauf eintraten: Freie Wähler und Bamberger Realisten (heute Bamberger Allianz), BBB und BaLi. Man muss zum Glück keine AfD ankreuzen um die Politik, die an den Interessen vieler Bürger vorbei regierte, abzuwählen!

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