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Äs is ned di Wäld aiganga.
aiganga = wörtl. eingegangen, z.B. bei einer Sammlung
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Hosd wos dsän Aileeng nain Glinglboidl?
aileeng = wörtl. einlegen
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Däs is mai Aimfoäd, doo hod si kannä hiidsäschdälln!
Aimfoäd = wörtl. Einfahrt
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Di hom dä widdä aikaimsd.
aihamsn, aihaimsn = wörtl. einheimsen, ansammeln, ergattern
Die haben wieder viel ergattert. 

 

Obbä a weng aikeän dom scho aa!
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Däs mussd aikloong, doo bläbd dä iggs anäsch übrich.
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War es nicht die richtige Botschaft? Nach mehr als einem Jahr wird eine repräsentative Studie zu Großevents in der Stadt behandelt. Auch der Maxplatz war Thema.

Events wirken „leicht hemmend“ auf das Kaufverhalten

Wer profitiert, wer nicht? Das ist die zentrale Frage, die bei Großevents in der Stadt interessieren. Das Ergebnis einer wissenschaftlichen Studie zum Thema "Einzelhandel und Events" zeigte Ergebnisse auf, die sicher nicht jedem gefallen. Nach Auskünften der befragten Einzelhändler wirken sich die untersuchten Veranstaltungen „leicht hemmend auf das Kaufverhalten der Kundschaft aus“. Zwei Drittel der Befragten bewerten die Events „als allgemein attraktivitätssteigernd für die Stadt, sehen aber keine positive Rückkoppelung auf den Umsatz des Einzelhandels – sogar eine leicht negative Tendenz“.
Konfliktträchtig war der Umstand, dass die Studie bereits 2015 vom Lehrstuhl für Kulturgeographie an der Uni Bamberg vorgestellt wurde, aber erst jetzt von einem Stadtratsgremium gewürdigt werden konnte. Und das geschah auf das beharrliche Drängen Stadträte Peter Gack (GAL) und Dieter Weinsheimer (BA) hin, die sich gemeinsam dafür eingesetzt hatten, dieses Gutachten im Stadtrat diskutieren zu lassen. Die Verantwortlichen für die Studie, Prof. Dr. Redepenning und Claudia Hefner, konnten gestern (5.4.17) im Bausenat des Stadtrats ihre Erkenntnisse vorstellen.
Das Thema wurde insofern von der Stadtverwaltung fokussiert, indem sie noch einen überfälligen CSU-Antrag vom 21.5.2015 zum Thema Maxplatz mitbehandeln ließ.

Ist »der Platz sehr schön«?

Der Sprecher der CSU-Fraktion, Dr. Franz-Wilhelm Heller, äußerte sich zunächst gegenteilig zur Feststellung der damaligen CSU-Antragstellerin, Dr. Birgit Dietz. Diese hatte geschrieben: „Unzählige Gespräche und Diskussionen belegen jedoch, wie unzufrieden viele Bürger unserer Stadt mit der heutigen Platzgestaltung sind.“ Nach Meinung von Heller ist »der Platz sehr schön«. Er kritisierte, dass »nur die Meinungen der Einzelhändler abgefragt wurden – nicht die tatsächlichen Umsätze«. Andererseits sei ein »gewisser Sättigungsgrad bei den Großveranstaltungen erreicht«. Ähnlich äußerte sich Heinz Kuntke (SPD). Ergänzend: »Die bereits bestehenden Veranstaltungen sollte man belassen.«
Peter Gack (GAL) kritisierte zunächst, dass die Ergebnisse eines bereits im Januar 2016 stattgefundenen „Runden Tisches“ zum Thema Maxplatz weder bekannt noch wirksam gemacht worden seien. Seiner Meinung nach müssten die Beratungsergebnisse »bei allen von der Stadt bezuschussten Veranstaltungen als Zielvereinbarungen geltend macht werden«. Konkret schlug er vor, dass der Maxplatz mit »mobilen Sitzmobiliar« mehr belebt werden könne.
Diesen Gedanken griff Herbert Lauer (BA) auf und erinnerte, dass bereits 2003 ein - immer noch bestehender Stadtratsbeschluss - gefasst worden sei, auf dem Maxplatz einen Cafe´-Pavillon mit flexiblen Sitzgelegenheiten einzurichten. Lauer wünschte sich zudem wieder einen Brunnen, wie er bereits bestanden habe: »Insbesondere als Attraktion für die Kinder.«
Insgesamt enttäuscht zeigte sich Norbert Tscherner (BBB): Auch er erinnerte an frühere Planungen. Ergänzend dazu meinte Pankraz Deuber: »Schade, dass der City-Manager (Klaus Stieringer) heute nicht dasitzt.«
OB Andreas Starke versuchte einen Kompromiss zu finden. Der Beschlussantrag wurde insofern ergänzt, dass die Verwaltung prüft, auf dem Maxplatz ein Tagescafé mit flexiblen Mobiliar einzurichten. Die möglichen finanziellen Auswirkungen sind im Haushalt 2018 darzustellen.
6.4.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“.

Kommentare   

+17 #10 Bremer 2017-04-08 17:44
Die Stadtratsmehrheit handelt nicht für die Bamberger. Sie sichert die Fressnäpfe der hiesigen Kulturbewirtschafter. Auf Kosten eines Stadtteils, sogar auf Kosten der ganzen Stadt. Ich kann euch sagen, was am Ende mit dem Maxplatz passieren wird: Gar nichts. Ich wundere mich, dass Bamberg sich dagegen nicht wehrt.
+29 #9 Hape Bender 2017-04-07 13:01
Pankraz Deuber: »Schade, dass der City-Manager (Klaus Stieringer) heute nicht dasitzt.«
Der braucht nicht dabei zu sitzen. Der macht seine Geschäfte direkt mit dem OB aus. Notfalls helfen ihm Leute wie Heller.
+11 #8 Bremer 2017-04-07 07:41
Der Platz ist eine Spielwiese für eine abgegrenzte Männerclique. Der Stadtrat (einschl. Bausenat?) besteht ebenfalls überwiegend aus Männern. Ich kenne keine Frau, die diese Nutzung so vehement verteidigt. Reine Männerdinger bedeuten gerade in Bamberg massive Abstriche im Geschmack und Qualität. Die "Ankerevents" auf dem Maxplatz sind der Abfall des Bamberger Veranstaltungsprogramms.

Wenn ein Mann, deutlich über 60, diese Nutzung verteidigt, ist das ein richtiges Trauerspiel. Gerade für diese Altersgruppe ist das definitiv kein Angebot. Ich vermute, dass besagter Mann selbst nicht zu diesen Veranstaltungen hingeht.

Niemand redet den Maxplatz schlecht. Im Gegenteil. Die Menschen erkennen die Bedeutung und Würde dieses Platzes. Sie hängen an diesen Platz. Sie wollen diesem Platz und damit der gesamten Stadt ihre Würde zurückgeben.

Der Platz wird aber denjenigen schlecht gemacht, die die jetzige Nutzung verantworten bzw. verteidigen. Das schmerzt.
+10 #7 Frau Holle 2017-04-06 23:12
#6: Deswegen stimme ich #1 zu. Die Bestuhlung sollte nicht flexibel, sondern fest sein. Und die Pflanzenkübel gehören festgetackert. Mir reicht's mit diesen Begehrlichkeiten.
+16 #6 Sabine 2017-04-06 22:56
Vielleicht sollten erst mal die Pflanzkübel mit den Bäumen ( wo immer sie sich auch befinden) wieder auf den Maxplatz gestellt werden. Hat ja auch ca. 2 Jahre gedauert bis ein spezielles Gremium sich überlegt hatte was man zur Verschönerung des Platzes tun kann!!! Das moniere ich seit Jahren! Dann heißt es von Seiten der Stadt, die Bäume sind im Winterquartier, und das zieht sich bis Mai hin. Dann stehen sie ein paar Tage, dann waren die Basektball-Liveübertragungen, dann war Bamberg zaubert, die Biertage, das Weinfest etc. etc. Ich würde gerne mal wissen wieviel Tage die Kübel letztes Jahr am Maxplatz standen, und wenn die flexible Bestuhlung auch so oft dasteht, kann man sich jegliche Überlegung den Maxplatz zu verschönern, sparen. Punkt.
+14 #5 Frau Holle 2017-04-06 21:58
Die CSU und ihre Windfahne. Sie bedient mal wieder Partikularinteressen und schadet Bamberg.
+3 #4 CFRA2 2017-04-06 18:32
@3, Da der Spruch immer wechselt hier zur Archivierung:
Man kann keine Einheit erzielen, wenn man einander gegenseitig auf die Füße tritt.
(Quelle: unbekannt)
+4 #3 Sabine 2017-04-06 18:24
Den Spruch links oben "Auf einen guten Tag" sollten sich die Damen und Herren Stadträte mal zu Herzen nehmen.
+12 #2 ThoMü 2017-04-06 18:19
Das ist doch mal ein Ansatz den Maxplatz besser zu gestalten. Den Kommentar #1 finde ich sehr gut.
+27 #1 Bürger dieser Stadt 2017-04-06 16:16
"Leicht hemmend auf das Kaufverhalten der Kundschaft."
Ich erkenne keinerlei Zusammenhang zwischen Events und Einzelhandel. Hat das überhaupt irgendetwas miteinander zu tun?

"Attraktivitätssteigernd für die Stadt."
Sicher ist es so, daß bei einigen Events Menschenmassen durch die Altstadt trampeln. Begleitet von einer Geräuschkulisse, die jede Unterhaltung anstrengend macht, sofern eine solche überhaupt noch möglich ist. Man kann es so oder so sehen, aber bei mir löst das einen astreinen Fluchtreflex aus.

"Die bestehenden Veranstaltungen sollte man belassen."
Diese Aussage ist mir zu pauschal. Man muss schon differenzieren. Einen Teil der Veranstaltungen kann man wohl einigermaßen guten Gewissens erhalten. Jedoch gehören insbesondere die großen Stadtmarketing-Veranstaltungen auf den Prüfstand, da sie sich von ihren Ursprüngen schon vor Jahren so weit entfernt haben, daß sie einfach nicht mehr gut sind. So leid es mir tut, ich sehe in ihnen nur noch Lärmfeste. Man muß schon fragen dürfen, ob diese Stadt eine solche Außendarstellung wirklich verdient. Das geht in jedem Fall besser. Es erscheint angebracht, über Alternativen nachzudenken. Zu dieser Stadt würden hochwertige Veranstaltungen passen, die nicht so aggressiv daherkommen und von Veranstaltern ausgerichtet werden, die keine Verstrickungen mit der Stadtpolitik haben.

"Mobiles Sitzmobiliar."
Warum nicht. Das Sitzmobiliar muß meinetwegen aber nicht unbedingt mobil sein.

"Café und flexible Sitzgelegenheiten."
Warum nicht.

"Brunnen, insbesondere als Attraktion für die Kinder."
Gerne.

"Der Platz ist sehr schön."
Über Geschmack muß man nicht streiten. Es sollte aber bedacht werden, daß die Unzufriedenheit vieler Bürger zwar auch, aber wohl nicht nur mit Schönheit oder Nicht-Schönheit zu tun hat. Man will in einer so zentralen Lage einfach keine öde Fläche. Der Maxplatz weist aber exakt die für Festplätze üblichen Verödungserscheinungen auf. Man möchte diesen Raum natürlich für den Alltag nutzbar gemacht sehen. Der Maxplatz ist z.B. nicht die Münchner Theresienwiese, die auch massive Verödungserscheinungen hat, aber deutlich außerhalb der Altstadt liegt und somit eine Umgebung mit ganz anderen Lebensbedingungen hat. In Bamberg bekommt man das Gefühl, daß wegen ein paar Großevents wertvoller Aufenthaltsraum in einer engen und verdichteten Altstadt blockiert wird. Das wirkt unverhältnismäßig.

Generell muß entschieden werden, ob man Pro-Großevents oder Pro-Bürger handeln möchte. Beides geht nicht. Handelt man weiterhin Pro-Großevents, werden sich die Verödungserscheinungen niemals beseitigen laßen. Würde man Pro-Bürger handeln, erhöhte das die Verweilqualität. Die Kapazität müßte dafür wohl reduziert werden. Trotzdem wären immer noch viele, wenn auch nicht alle Veranstaltungskonzepte realisierbar. Und auf die Konzepte, die dann nicht mehr realisierbar wären, könnte diese Stadt problemlos verzichten.

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