Auf einen guten Tag

                                    

In den großen Krisen des Lebens muss man immer zuerst wagen; dann kommt das Können und zuletzt das Sehen, dass es das Richtige war.
Carl Hilty (1833-1909) Schweizer Staatsrechtler


 

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A 14

Den hob i dä aana aigschänggd, di woä gsässn.

aischänggn  = wörtl. einschenken, verabreichen

Dem habe ich eine verabreicht, die hat gesessen.

 

Mä däfäd schiä a weng aischüän.

aischüän = wörtl. einschüren, einheizen 

Man dürfte direkt ein bisschen einheizen.

 

Bai den sain Voädrooch wär i bal aigschloofm, wenn mai Fraa mi ned immä widdä nai di Seidn kaud hädd.

aischloofm = wörtl. einschlafen 

Bei seinem Vortrag wäre ich bald eingeschlafen, wenn mich meine Frau nicht immer wieder in die Seite gestoßen hätte.

 

Däs kosd dä airooma.

airooma = wörtl. einrahmen; hier: merken
Das kannst du dir merken.

Di höd mi dä aigsaafd!

aisaafm = wörtl. einseifen; hier: eingeredet
Die hat auf mich eingeredet.

 

Des Röggla du i a weng aisaama.
aisaama = wörtl. einsäumen

Das Röckchen werde ich ein wenig einsäumen.(taugt noch)

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Ein Offener Brief. Wahrscheinlich soll damit die Kritik an der geplanten Aufrüstung des Bamberger Flugplatzes gebremst werden. »Mandatsträger sollen sich von Vorurteilen freimachen.«

SPD- und GAL-Fraktion hatten sich negativ geäußert

Die WeBZet hatte am v. 7.9.17 darüber berichtet (> „Nachrüstung erforderlich“), dass auf einer außerordentlichen Versammlung der „Projektgesellschaft Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene“ darüber gesprochen worden sei, mit dem Sonderlandeplatz Bamberg zu kooperieren. Eine wichtige Bedingung hierfür sei, dass für den Bamberger Flugplatz der Instrumentenflugbetrieb möglich gemacht werde. Laut diverser Medien hat sich der Vorsitzende der Brose-Gesellschafterversammlung, Michael Stoschek darüber besonders gefreut, dass in Bamberg nun ebenfalls Instrumentenflugbetrieb möglich sein soll. Was ja einmal entschieden verneint worden sei.
In dieser Frage war sich der Bamberger Stadtrat tatsächlich einmal einig. Zumindest als es vor wenigen Jahren darum ging, im Zuge der Ansiedlung des Brose-Innovations- und Verwaltungszentrums für viel Geld eine Ertüchtigung des Flugplatzes vorzunehmen.
Insbesondere die Bürger von Kramersfeld hatten sich nur schwer beruhigen lassen. Jetzt die neue Nachricht. Die Stadtratsfraktion der GAL reagierte als erste. Sie sprach von „gezielter Salami-Taktik“, um die Sonderlandebahn Stück für Stück nachrüsten zu können. Dabei sei es klar, dass eine Erweiterung der Nutzung des Flugplatzes im Interesse der unmittelbar benachbarten Firma Brose liege.

»Auch die Stadt Bamberg hat großes Interesse daran«

Die SPD Stadtratsfraktion sprach sich in einer am 21.9.17 veröffentlichten Mitteilung deutlich gegen eine Zunahme von Flügen auf dem Kramersfelder Sonderlandeplatz aus. »Die SPD Fraktion wird weder einer Mehrung von Flügen, noch der Lockerung des bestehenden Nachtflugverbotes zustimmen«, so der Fraktionsvorsitzende Klaus Stieringer.
Man warne davor, dass durch die geplante Instrumentenflugtauglichkeit die Starts und Landungen am Sonderlandeplatz zunehmen könnten.
Nun die Reaktion von Brose. In einer vom FT (10.10.17) veröffentlichten Stellungnahme erklärt Firmensprecher Jan Saeger, was Brose von der Kritik hält: »Die Forderung, die Investitionen des Ausbaus des Sonderlandeplatzes Breitenau möglichst nicht zu nutzen, widerspricht dem öffentlichen Interesse. Sie macht so viel Sinn wie der Ausbau einer Landstraße zur Bundesstraße mit der Auflage, den Verkehr nicht zu erhöhen. (…) Ob nun zwei oder vier Geschäftsflugzeuge am Tag beim Start für wenige Minuten Geräusche verursachen, die geringer sind als die eines vorbeifahrenden Lkws, kann doch nicht ernsthaft problematisiert werden, wenn es am Ende um Arbeitsplätze, Steuerkraft und Wohlstand für die Bevölkerung geht.«
Ein modern ausgestatteter Flugplatz sei eine öffentliche Verkehrseinrichtung, die allen Unternehmen, Bürgern und Besuchern geschäftlich oder privat zur Verfügung steht. Auch die Stadt Bamberg habe großes Interesse daran, ihre Finanzkraft zu verbessern, indem sie bestehende Unternehmen fördere und neue Betriebe anzusiedeln versuche. Saeger endet den Offenen Brief mit den Worten: »Die Brose Unternehmensgruppe beteiligt sich gern an der positiven Entwicklung ihrer Firmenstandorte. Es wird Zeit, dass sich die politischen Mandatsträger von Vorurteilen freimachen und sich mit Sachlichkeit den Anforderungen an eine zeitgemäße Infrastruktur stellen.«
10.10.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

-2 #11 Bernhard 2017-10-12 23:41
@ 7:

"großkonzerne mit flugbedarf brauchen wir keine mehr "

Warum eigentlich nicht?

Sind Sie schon in Rente? Schön für Sie. Trotzdem gibts andere Menschen, die gerne mehr Arbeitsplätze in Bamberg sehen würden!

Und die nächste Generation wird es ihnen auch danken, wenn Sie in ihrer schönen Heimatstadt bleiben darf und nicht für einen Arbeitsplatz ins versnobbte München oder hässliche Berlin oder noch weiter in die Ferne muss.

Im Übrigen denke ich sehr wohl, dass das Nachtflugverbot gesichert ist. Da hängt die Betriebserlaubnis dran. Kippt man das, wackelt der ganze Flugplatz vor Gericht. Das wird man nicht wagen, dazu ist die Wohnbebauung viel zu nahe.
+5 #10 Werner 2017-10-12 22:07
Unabhängig von allem Steuergedöns, Seilschaften in der Kommunalpolitik (Hindafing lässt grüßen) und dem mir persönlich nicht bekannten Herr Stoschek: Brose an sich ist ein wichtiger Arbeitgeber für die Region. Nicht alle dort sind Manager, und seine Kritiker kommen idR nicht aus der Industrie oder der freien Wirtschaft.

Ich erinnere mich noch gut an die 90er in Schweinfurt, das damalige ‚Armenhaus‘ Frankens. Die KuFis, SKFler und Sachser sind mit wehenden Fahnen und Fackeln durch die Innenstadt gezogen. Also macht hier mal nicht alles madig.

Wegen dem Flugplatz: ich mach mal den Vorschlag, dass der Brose doch den bestehenden Verkehrslandeplatz in Hassfurt nutzen kann, über die A70 sinds 25 Minuten.

(und nein, ich arbeite nicht beim Brose).
+20 #9 Wolfer 2017-10-11 18:53
@8:
... da hält sich das Gerücht, dass die Firma ihre Vorauszahlungen zum Teil zurückfordert. Wie andere Unternehmen auch, könnte dabei auf die 6% Verzinsung geschielt werden, mit denen die Stadt die geforderte Rückzahlung verzinsen muss.
-12 #8 Bamberger 2017-10-11 16:19
@5 Komisch. Brose zahl schon lange bevor die Ansiedlung an der Breitenau stattgefunden hat Unternehmenssteuern an Bamberg (7stellige Beträge pro Jahr). Aber sie müssen es ja besser wissen...
+12 #7 schaumermal 2017-10-11 13:41
#6
erzählen sie doch bitte nicht solche märchen. weder hat coburg den roten teppisch ohne diskussionen ausgerolt, noch ist nachtflugverbot in stein gemeiselt. übrigens sogar bei frachtflügen gibt es wunderbare ausnahmen für brose.

den wirtschaftlichen nutzen wage ich sogar extrem anzuzweifeln. großkonzerne mit flugbedarf brauchen wir keine mehr und der mittelstand als eigentlicher steuerzahler ist oder war noch nie so abgehoben, dass er auf flugfähigkeiten geachtet hätte.

ergo geht es hier ausschließlich um die privatinteressen eines global players mit egozentrischen anwandlungen.
-10 #6 Bernhard 2017-10-11 10:54
Ich finde die Aufrüstung des Flugplatzes gut. Es mag nicht zur vorherrschenden Wutbürger-Mentalität passen (und das von jenen, die schon seit 50 Jahren neben dem Flugplatz wohnen und sich jetzt plötzlich in ihren alten Tagen über Fluglärm aufregen, ok) - aber Bamberg braucht auch dringend ein paar positive Standortfaktoren, die die Ansiedlung von Unternehmen - und damit die finanzielle Zukunft der Stadt - begünstigen.

Geheim-Tipp: Bamberg ist jetzt nicht so attraktiv, dass die Unternehmen sich nur darum schlagen sich hier anzusiedeln... im Gegenteil ja, Unternehmen wandern zunehmend ab.

Wenn aus Bamberg keine klamme Touristenmassen-Ruine á la Venedig werden soll, dann brauchts dringend eine stärkere Wirtschaft und mehr normale Menschen, die normal verdienend in der Stadt leben.

Es ist mal wieder typisch, dass kleiner Städte - hier: Coburg - so was wie einen Verkehrslandeplatz ohne Bauernaufstand und Stadtrats-Geklüngel hinkriegen und davon profitieren, und Bamberg nicht. Das erinnert fatal an das Thema Konversion und Wirtschafts-/Wohnraum in Schweinfurt, was in Bamberg ebenfalls nicht klappt.

Derzeit liegt einfach so viel im Argen in unserer klammen Stadt mit ihren vielen Ruinen, und statt an einem strang zu ziehen, wird sich über Kleinigkeiten zerfleischt.

(Übrigens: Das Nachtflugverbot ist in Stein gemeisselt, allein juristisch wäre es vollkommen unmöglich das abzuschaffen. Warum also die Aufregerei?)
+14 #5 lenny 2017-10-10 23:27
btw...

brose rechnet sich gar nicht für die stadt. es ist nur ein starkes stück, mehr nicht!
der flughafen mit erstellung, ausbau usw. steht mit den gesamten kosten für die nächsten 10 jahre in den roten zahlen. und damit niemand dem hohn auf die schliche kommt sind alle details dem allgemeinen interesse übergeordnet und wurden für geheim erklärt.

noch fragen...?!

ich würde mal sagen, wer nichts zu verbergen hat...

jedenfalls wird brose nie unernehmenssteuer zahlen und mit lohnsteuer kommt das auch nie rein. so bleibt es ein selbstbeweihräucherndes leuchtturmprojekt für egopolitiker auf dem weg nach oben.... siehe da was ich alles erreicht habe als kleiner kommunaler.
+9 #4 lenny 2017-10-10 23:19
wenn man sachlich an die sache rangegangen wäre, hätte sich brose nicht in bamberg an der breitenau ansiedeln dürfen uvm.

ich empfehle allen mietern in bamberg, bei einer erfolgreichen umsetzung der nachtflüge ihre miete wg. ruhestörung zu kürzen und klage gegen die stadt zu erheben die u.a. beteeiber des flughafens ist.

mal sehen wie die immolobby in bamberg quf diesen finanziellen einschnitt reagiert.

ich habe mit meinem anwalt schon vor zwei jahren geredet und werde eine mietkürzung zeitnah umsetzen. ebenfalls liegt schon ein ansatz einer klage in der schublade.

bin gespannt ob sich der bamberger flughafen betreiber die kosten aller anwohner denen nach der lärmschutzbelastung neue fenster zustehen leisten will und kann?
+14 #3 Heiner 2017-10-10 21:13
Bravo GAL und SPD , es wird Zeit hier mal den Finger in die Wunde zu legen. Das mit der Salamitaktik stimmt, immer wieder ein Stück mehr . Umgangssprachlich " gib den kleinen Finger nimmt er die ganze Hand" Jetzt wird die Stadt genötigt um Interessen von einer einzelnen Firma /Person durchzuboxen. Die Handwerker in der Stadt , die unsere Stadt tatsächlich am laufen halten werden sowieso nicht beachtet. Hier sollte der Bürger auch mal auf die Handwerker im Stadtrat achten, unsere Vertreter ?! Gerne würde ich wissen was denn Brose / Stoschek für unsere Stadt bringt, gegengerchet unsere Handwerkerschaft. Die Stadträte müssen uns die Bürger vertreten nicht die Interessen eines Konzerns!
+21 #2 schaumermal 2017-10-10 15:33
wir?
also ich hab diesen egoistischen geist nicht gerufen.

egal was dieser superinvestor möchte, nachts bleibt nacht und gehört dem gesunden schlaf. basta

es interessiert ihn ja auch nicht, was aus bamberg oder coburg wird. daher sind solch verlogenen darstellung vom wohl der bürger nur für die tonne. welcher brose-pfosten vergleicht denn hier allen ernstes ein düsenflugzeug mit einem lkw?

da hat jemand wirklich "aana aufs aach" bekommen. oder "aana anna waffel"...

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