Auf einen guten Tag

                                    

Ich möchte Bündigeres, Einfacheres, Ernsteres, ich möchte mehr Seele und mehr Liebe und mehr Herz.
Vincent van Gogh

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

A 18

Däs ko iech äna ned vädsaia.
äna = wörtl. ihnen
Das kann ich ihnen nicht verzeihen.

 

A anäschmol widdä, deed mi froia.
anäschmol, andäschmol = wörtl. ein anderes Mal
Es würde mich freuen, wenn wir uns ein anderes Mal wiedersehen.

 

Andivi woä dä dsoäd!
Andivi = wörtl. Endivie
Der Endiviensalat war so was von zart.

 

Alläwall rängds nuch.
alläwall, allawall = wörtl. alleweil, immer noch
Es regnet immer noch.

 

Alsglaing iech weä droo schuld.
alsglaing  = wörtl. gleichsam, wie, als ob
Gleichsam ich wäre schuld.

 

Amend hob i äs Solds vägässn.
amend = wörtl. am Ende, zu guter Letzt; übertragen: vielleicht
Zu guter Letzt habe ich das Salz vergessen.

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„Ergänzende Berichterstattung“: Darin sieht die WeBZet ihre Aufgabe im medialen Leben unserer Stadt. Sie hat damit auch Erfolg – beim Leser. Der Preis: Es drohen zusehends Klagen. David gegen Goliath!

Wenn es dem Kläger nicht aufs Geld ankommt

Die WeBZet in der heutigen Form gibt es seit rd. drei Jahren. Aber sie scheint schon so viel Wirkung zu haben, dass ihr immer wieder mit gerichtlichen Klagen gedroht wird. Das kann bisweilen bizarre Formen annehmen, besonders wenn es dem Kläger nicht aufs Geld ankommt. Die WeBZet soll eingeschüchtert werden, damit sie z.B. über besondere Themen nicht mehr berichtet. In der Regel geht es dabei um Baugeschichten. Die WeBZet ist in den vergangenen Jahren zweimal mit einer finanziell wirksamen Klage belegt worden. Beides Mal ging es gut. Denn die WeBZet ist jederzeit bereit, dem Klagenden – ob berechtigt oder nicht berechtigt – eine im Presserecht übliche Ergänzung oder Berichtigung zuzugestehen. Bisher ist allerdings kaum von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht worden. Das mag daran liegen, dass die WeBZet zwar der vorgetragenen Meinung Raum gibt, aber keinen Gefälligkeitsbericht erstatten wird.

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Die WeBZet weiß, dass sie bei ihren Lesern nur Akzeptanz finden kann, wenn sie nicht einseitig oder unfair schreibt. Sie versucht dabei journalistischen Prinzipien zu entsprechen und sieht sich als ergänzendes Medium zur üblichen Berichterstattung in Bamberg. Insgesamt hat die WeBZet dieses Ziel erreicht. Jede/r Leser/in kann sich selbst beim Lesen der WeBZet-Artikel davon überzeugen. Es liegt auf der Hand, dass die WeBZet dennoch viele Gegner hat. In der Stadtpolitik kann man nur begrenzt gegen sie vorgehen, anders ist es bei Interessenträgern aus der freien Wirtschaft. Hier scheint es sich herumzusprechen, wie man eine kritische Berichterstattung mundtot machen kann. Beispiele hierzu gibt es in anderen Städten. Die WeBZet trägt dem selbst schon dadurch Rechnung, indem sie keine Werbeanzeigen schaltet. Das schafft journalistische Unabhängigkeit, weil man sich finanziell nicht abhängig macht. Andererseits kann man nicht erwarten, dass jemand, der 15 bis 20 Stunden in der Woche ehrenamtlich an der WeBZet arbeitet, auch noch für Anwalts- und Gerichtskosten aufkommen soll.

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Kommentare   

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+2 #16 WeBZet 2017-07-21 12:51
Die beiden letzten Kommentare haben das Thema auf Parteipolitik gelenkt. Bei weiteren Versuchen löscht die WeBZet konsequent.
+22 #15 Katharina Doro 2017-07-20 16:11
Daß diese Zeitung manche Leute gewaltig stört, habe ich schon öfter mitbekommen. Aber ich weiß auch, daß mancher FT-Schreiber froh ist über diese "Konkurrenz", weil sie ihm/ihr mehr Spielraum möglich macht. Vielleicht wäre der FT sonst schon voll auf Einheitskurs.
+28 #14 Helgani 2017-07-18 19:11
Toi, toi,toi, hoffentlich klappt diese Kampagne. Manchmal muss man zusammenhelfen.
+22 #13 B Bürgerin 2017-07-18 11:34
#9 hat recht. Bei Benennung von Ross und Reiter würde wohl sofort wieder geklagt werden, denn es stimmt: sehr viele lesen die webzet.
Danke für die guten und neutralen Berichte
+18 #12 cunningham 2017-07-18 10:04
Ich bin auch dabei.
+18 #11 DerBamberger 2017-07-17 21:54
vor Jahren war das mal ein Thema: die häufigsten Klagen in Deutschland sind solche wie hier beschrieben. Missliebige Berichterstattung soll unterbunden werden.

Aber sonst ist ja alles superklasse. Topdemokratie. Spitzenmeinungsfreiheit.
Ich werde auf jeden Fall spenden.
+23 #10 Heiner 2017-07-17 21:28
@7 Werner
DW ( webzet ) legt schon oft den Daumen in die Wunde was unserer Verwaltung ganz und gar nicht Recht ist. Die Sitzungsvorträge hinterfragen die wenigsten. So wird dann natürlich versucht DW mundtot zu machen was wiederum nicht funktioniert. Also weiter so !!
+36 #9 Superbus 2017-07-17 20:39
an #7:
Einen Fall mit "Ross und Reiter" hier darzustellen wäre vielleicht interessant, die WeBZet würde aber n.m. E. sofort wieder verklagt werden. Üblicherweise einigt man sich z.B. bei einem Vergleich darauf, gegenseitig Stillschweigen zu wahren.

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