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aimfoch = wörtl. einfach (leicht zu nehmender Mensch)
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Braugsd di goä ned aimüschn!
aimüschn = wörtl. einmischen
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Dän sai Kuni is ja so wos vo aing, däs gibds goä ned.
aing = wörtl. eigen (eigenes, besonderes Verhalten)
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Äs is ned di Wäld aiganga.
aiganga = wörtl. eingegangen, z.B. bei einer Sammlung
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Däs is mai Aimfoäd, doo hod si kannä hiidsäschdälln!
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Die Stadt hofft, dass die Bundespolizei eine Fläche für den Frühjahrsplärrer 2018 zur Verfügung stellt. Für diese Zeit werden Ersatzparkflächen in der Lagardekaserne geboten.

Übergangs- oder Dauerstandort?

Für den Herbstplärrer 2017 scheint es ohnehin schon zu spät. Es geht also wesentlich um den Frühjahrsplärrer 2018. Die Stadt verhandelt dazu mit der Bundespolizeischule, um das Volksfest – auch in Zukunft? - dort wieder stattfinden zu lassen, wo es zuletzt 2016 stattfand. Der Platz an der Zollnerstraße/ Gartenstadt war Nachfolgestandort, nachdem der besondere Plärrerplatz an der Breitenau wegen des Verwaltungsgebäudes von Brose aufgegeben werden musste.

Die Ansiedlung der Bundespolizeischule brachte es dann mit sich, dass auch dieser Platz nicht mehr genutzt werden konnte. Das Volksfest musste zweimal ausfallen.

Die Stadt begann mit der Suche nach einem neuen, möglichst dauerhaften Standort für den Bamberger Plärrer. Wobei ein solcher Platz beispielsweise auch für Zirkus-Gastspiele oder andere mobile Darbietungen dienen können sollte. Nach Angaben der Stadt hat sich bisher aber keine neue Fläche gefunden.

Immerhin hat sich mit dem Thema mittlerweile auch die Vollversammlung des Stadtrates (am 29.3.17) befasst. Sieben Flächen standen zur Auswahl. Fast alle wurden als nicht geeignet befunden. Schließlich beauftragte man die Verwaltung, den Standort „Bundessortenamt“ an der Galgenfuhr nochmals zu überprüfen und als letzte Möglichkeit, mit dem Landkreis Bamberg Kontakt wegen eines Standortes dort aufzunehmen.> WeBZet-Bericht "Der Bamberger Plärrer“ in den Landkreis?" v. 31.3.17.

Entschieden wird „ganz oben“

Der Antragsteller für den Standort „Bundessortenamt“, Hans-Jürgen Eichfelder (BA), fragte in der Juli-Sitzung des Stadtrates nach, was denn jetzt bei der Untersuchung der vorgeschlagenen Möglichkeiten herausgekommen sei. Oberbürgermeister Andreas Starke nahm die Gelegenheit wahr und berichtete über erneute Verhandlungen mit der Bundespolizei. Der Standort-Chef, Thomas Lehmann, zeige sich sehr aufgeschlossen und wenn es nach ihm ginge, »dann würden wir den Platz nutzen können«. Die Entscheidung trifft aber – wie bei solchen zentralen staatlichen Einrichtungen üblich – ein/e Vorgesetzte/r „ganz oben“. Nach den Worten von OB Starke müsse insbesondere geklärt werden, ob die der Bundespolizei angebotenen Ersatzflächen zum Parken auf dem Gebiet der Lagardekaserne Sinn machen oder nicht. Die Bundespolizeischule werde im Herbst auf insgesamt 2200 Personen angewachsen sein. Viele davon kämen mit dem Auto nach Bamberg. Klar ist für die Stadt, dass sie für den Festbetrieb auf dem Großparkplatz Gesamtkosten von mindestens 45 000 € für Sicherheit, Strom, Wasser und Abwasser würde tragen müssen.

Sollte das Tauschgeschäft mit der Bundespolizei nicht klappen, dann steht laut Starke der Standort „Bundessortenamt“ an der Galgenfuhr wieder auf der Tagesordnung.

6.8.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die „Richtlinien für Kommentare“. 

Kommentare   

+3 #4 schönlangsam 2017-08-09 08:37
meine güte, der "plärrer" war doch schon seit jahren nur noch schrott. nur die allerletzten schausteller und niveaulose buden ohne qualitätsanspruch waren vertreten.
passend zum auffälligsten teil des publikums: deutsch-girls, notorische feierbiester oder stänkerer, h4, säufer(gruppen) und mädels samt ihrer väterlosen kleinkinder.

familien? die kamen immer weniger!

dazwischen durften sich dann die normalen besucher an dem wenig erbaulichen und langweiligem angebot erfreuen. die zeit der billigen süßwarenbuden ist nunmal vorbei.
irgendwie vermisst man diesen herunter gekommenen plärrer nur in 2 gruppen:
das sogenannte prekariat der unterklasse und
die selbsternannte elite, weil ihm und 2-3 gesinnungsgenossen ein freibier-event für stadträte gestrichen wurde. armes volk.
+11 #3 freggerla 2017-08-06 13:58
Naja, @#1
Mit Taschenkontrollen, Security etc. kommt eh keine Feierstimmung mehr auf.
Wobei aufm Plärrer kam schon an der Breitenau keine Stimmung mehr auf, außer die Melodas hamm gschbild!
Für mich war die schönste Plärrer-Zeit immer im Hain......
+21 #2 Bürger dieser Stadt 2017-08-06 10:05
Die Stadt hat wirklich ein gutes Händchen bewiesen, was Veranstaltungen angeht. Flächen am Stadtrand sind weggefallen, aufgrund des hohen und teils auch selbstverschuldeten Drucks, der auf dieser Stadt lastet. Und der Maxplatz wurde mit an diesem Ort völlig unpassenden Sachen überbelegt und dadurch ein Dauerkonflikt im Zentrum geschaffen. Wirklich eine super Leistung.

Vielleicht fehlt es in Bamberg einfach an einem entspannten Verhältnis zu diesen Veranstaltungen. Dieses Thema wird gerne durch das Brennglas betrachtet. Etwas Gelassenheit insgesamt und mehr Flexibilität bei der räumlichen, quantitativen und künstlerischen Ausgestaltung könnten dazu beitragen, daß es in Zukunft besser klappt.
+15 #1 Doggi 2017-08-06 09:43
Erst die Sandkerwa, dann der Plärrer. Halt nix mehr fürs Prekariat,

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