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Iech glaab, mei Klana brüüd wos aus.
ausbrüüdn ( = ausbrüten, krank werden, aushecken, ausdenken)
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-
Dän sei Goschn müssäd scho längsd ausgfransd sei, so vill wi deä red.
ausfransn (= ausfransen)
Sein Mundwerk müsste schon längst ausgefranzt sein, so viel wie der redet.
-
Däs is a Ausgäbichdä, dän haud ned so schnäll awos um.
ausäbichd (=(Holzfässer wurden gepicht, abgedichtet)
Das ist ein harter Typ, den wirft nicht so schnell etwas um.

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Die WeBZet dünnt während der Ferienzeit ihre Berichterstattung aus. Nur bei besonderen Ereignissen wird sie sich melden. Wir wünschen Ihnen eine angenehme Sommerzeit. 

Ein ernsthaftes Anliegen oder nur ein Popanz, um Druck auf die Stadt auszuüben? Der Eigner des Heroldhauses sieht sich in seinen ursprünglichen Plänen behindert. Jetzt die neue Idee.

Die Nachbarn möchten weiterhin eine dominante Wohnnutzung haben

Bis zu 200 Personen soll das islamische Gotteshaus fassen. Die Zahl der arabischen Muslime in Bamberg ist in den letzten beiden Jahren stark gewachsen. Und nach Lage der Dinge wird das so weiter gehen: Zuzüge und eine starke Geburtenrate tragen dazu bei. Der Bedarf für eine Moschee ist also sicherlich gegeben. Neben anderen Liegenschaften ist dafür das Heroldhaus im Haingebiet im Gespräch.
Das Gerücht und dann die Bestätigung schlugen ein wie eine Bombe. Besonders weil der Konflikt zwischen der EM Immobilien GmbH als Eigner des Hauses in der Ottostraße und der Stadt beziehungsweise dem Bausenat des Stadtrates sich mittlerweile immer mehr verhärtet hat. > WeBZet-Artikel „Es kommt auf das Betriebskonzept an“ v. 14.5.18 
Noch ist nicht sicher, ob es wirklich zu dem angekündigten Bau einer Moschee kommt. Zwar hat der Eigner schon einen entsprechenden Antrag auf eine Umnutzung gestellt, aber dieser muss das übliche Prozedere für eine Baugenehmigung durchlaufen. Dabei wird dieser Antrag von Stadtverwaltung und Stadtrat sicher nach Recht und Gesetz behandelt, aber man kann sich vorstellen, dass die Prüfung dauern kann. So hat der Bausenat bisher nicht nur vor dem Hintergrund mehrerer anhängiger Klagen entscheiden müssen, sondern stand auch immer unter dem Eindruck etlicher Einwendungen aus der Nachbarschaft des Heroldhauses. Dort hat man sich schon vor zwei Jahren kritisch zu den Plänen des Eigneris geäußert.Tenor: Man möchte im Wohngebiet auch weiterhin eine dominante Wohnnutzung haben.

Wird ein möglicher Moscheebau als Druckmittel benutzt?

Jetzt die Pläne der EM Immobilien, aus dem Erdgeschoss des Hochhauses eine Moschee zu machen. Dazu soll es bereits konkrete Verhandlungen zwischen dem Arabischen Kulturverein und dem Vertreter der EM Immobilien gegeben haben. Entsprechend der Bauantrag auf Nutzungsänderung. 
Noch gibt es erst wenige Stimmen zu dem Vorhaben. Im FT von heute wird OB Andreas Starke zitiert. Dieser schließt nicht aus, dass die Reaktionen in der Bevölkerung auf den Moscheebau dazu führen könnten, die ursprünglich abgelehnten Nutzungen, Hotel und Appartements in einem anderen, positiveren Licht zu betrachten: »Es ist schade, wenn ein so ernstes Anliegen wie die Errichtung einer Moschee dazu benutzt wird, um Druck auszuüben.« Das ursprüngliche Projekt der EM Immobilien nennt Starke ein l»monströses Vorhaben«.
Aus den Stadtratsfraktionen gibt es noch keine offiziellen Stellungnahmen. Das Thema erscheint wohl zu schwierig, um ohne Rücksprache in den Fraktionen bereits eine Meinung zu äußern.
Laut FT haben sich grundsätzlich positiv für den Moscheebau bisher die Stadträtinnen Christiane Laaser (GAL) und Daniela Reinfelder (BuB) ausgesprochen.
> Siehe einen ausführlichen Artikel zum Thema im heutigen FT.
18.5.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

0 #20 hotel frankfurt-oder 2018-08-17 09:38
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+10 #18 Heiner 2018-05-26 05:11
Wohnraumbewahren :
Hier soll doch mal die Stadt ( Stadtbau) mit Ihren Aufsichträten und dem Gesammtstadtrat ihre Hausaufgaben machen. Anstelle immer auf den privaten Vermietern herumzureiten ( die Zahlen auch Steuern) bringt erst mal den Sozialen Wohnungsbau zum laufen !
0 #17 supi 2018-05-24 18:49
* 16
parkprobleme wohl net, denn das heroldhaus hat bekanntlich ne tiefgarage sogar deren stellplätze werden ob der grösse der garage umliegend an interessenten vermietet
+4 #16 Hayo Hein 2018-05-24 09:53
Also ich wohne 400m weg und habe null Problem mit einer Moschee .. wir hatten in Frankfurt und Bad Homburg Moscheen um die Ecke .. wahren meist sehr nette Menschen die einfach nur beten wollten .. wo ist da das Problem? Das mit dem Hotel sehe ich schon kritisch den der Hain hat wirklich keine Parkmöglichkeiten und wir brauchen einfach mehr Wohnraum in der Stadt .. die unzähligen Ferienwohnungen sind da auch ein Problem . Und das der Investor /Besitzer nicht das absolute Maximum aus seiner Immobilie rausholen kann ist nicht das Problem der Allgemeinheit. Arm dürfte er mit Vermietung auch nicht werden!
+4 #15 supi 2018-05-20 17:53
nun wollen wir mal die kirche im dorf lassen und uns an den fakten orientieren. das heroldhaus verfügt nicht über 50-70 wohnungen, wenns hoch kommt sind es vlt 20-30, noch dazu in die jahre gekommen, dh sanierungsbedürftig. die stadt hätte die möglichkeit gehabt, mit dem objekt nach belieben zu verfahren, also von der sanierung über die umgestaltung zum teilabriss gar bis zum totalabriss, wenns so störend im haingebiet ist, man hätte nur von dem der stadt eingeräumten vorkaufsrecht gebrauch machen müssen und der müller wäre schon aussen vor geweesen. aber nein man lässt jemanden erwerben, stellt dem erwerber alles mögliche in aussicht und bekommt dann kalte füsse, wäre aber bereit auf die wünsche ders eigentümers einzugehen, wenn er sich von ein paar geschossen trennt. das ist die offenheit der stadt bamberg, und als der eigentümer dazu nein sagt, glaubt man mit ner veränderungssperre den stein der weisen gefunden zu haben. nur bevor der stadtrat und die städtischen juristen erwachen, ist der müller schon nen schritt weiter, religion usw. hebelt sie aus die veränderungssperre und nun ist das städtische lamentieren gross, egal wie man es macht, es wird nie richtig werden aber immer falsch bleiben.
zwei lehren aus der geschichte für die stadt, erst mal die eigenen hausaufgaben machen, nicht am heroldhaus die vernichtung von wohnraum beweinen, wenn man gegen die ca 800 nicht genehmigten ferienwohnungen in der stadt, welche mal wohnraum waren, nichts unternimmt, und dann jemanden an der nase herum führen zu wollen, mit jemanden spielchen glauben treiben zu können, zu tupfen, vorführen das war schon immer schlechter stil und nicht zielführend.
so lieber stadtrat nun ist der ball bei euch im feld, mal sehen wie es mit eurer stadfestigkeit,eurem rückrat bestellt ist.
+15 #14 Karl-Heinz HB 2018-05-20 11:38
zu #13 Wo soll da "vermeintliche Besitzstandswahrung unseres Stadtrates" sein? Die Behauptung, das geschehe "unter dem Deckmantel Wohnraum bewahren zu wollen" verdreht die Tatsachen. Da will jemand ein Hochhaus mit vll. 60 oder 70 Wohnungen in einen "Beherbergungsbetrieb" (=Ferienwohnungen) umwandeln. Und dagegen hat sich der Bausenat des Stadtrates gewehrt.
Nach meinen Informationen war der Bauherr auch für keine Gespräche mit der Suche nach einem möglichen Kompromiss zugänglich. Er will offensichtlich unbedingt seinen Willen durchsetzen. Neben seinen Interessen gibt es aber auch noch das Gesamtinteresse der Stadt. Die mgl. Absicht jetzt eine Moschee in dem Haus unterzubringen, darin würde auch ich nichts anderes als eine Drohung sehen.
+9 #13 Hainbewohner 2018-05-20 10:07
@#5 Was ist mit den Immobilien der übrigen Stadträte und der Familie des OB? Bis heute hat kein Stadtrat einen Interessenkonflikt erklärt. Also auch nicht die beiden Anwohnerstadträte im Bausenat. Der Investor wird mit dem Schadensersatz wohl fest rechnen können. Eine knappe halbe Million für vermeintliche Besitzstandswahrung unseres Stadtrates unter dem Deckmantel Wohnraum bewahren zu wollen und jetzt das Bauamt vorschieben damit sich der Schaden noch vergrößert. Da dreht sich mir der Magen rum.
+14 #12 Der Bamberger 2018-05-19 15:24
Kann mich im Zusammenhang mit Baugenehmigungen nur noch an die Rekordzeit auf der Erbainsel für die Wasserhäuser erinnern. Laut Webzet hat das damals 32 Stunden gedauert. Das gibt mir allerdings zu denken. Gerade im Zusammenhang mit solchen Argumenten wie aus Beitrag #1 zum Beispiel.
+7 #11 Johnny 2018-05-19 14:54
an #5 und #1: Die WebZet Recherche zum Adressverzeichnis ist bedingt hilfreich. Immerhin ergab sie, dass drei Stadträte dort wohnen und zwei davon im Bausenat sind. Einer davon dürfte des Bruder des OB Starke sein. Oder wurde der nicht mitgezählt? Zudem können Stadträte dort Grundstücke besitzen, sie aber nicht bewohnen, was also bringt da die bloße Adressrecherche? Zudem gehören Grundstücke dort Verwandten von Stadträten. Diese tiefere Recherche hierzu wäre einmal interessant, wenn die WebZet das so ernst nimmt.

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