Auf einen guten Tag

                                    

Leben ist das, was passiert, während Du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.
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Redensarten und Redeweisen

B 3

Babb:
Klebstoff.
Doo braugsd an gschaidn Babb, donn hälds. Da benötigt man einen guten Kleber, dann hält es.
babbäd: pappig. klebrig, ungepflegt.
Di sichd scho so babbäd aus. Die Person sieht schon so ungepflegt aus.

Bagg niggs oo mid daina babbädn Händ! Fass bitte nichts mit deinen klebrigen Händen an!

-

Babbädäggl: Pappdeckel, Pappe. Führerschein.
Hod dä sain Babbädäggl scho widdä? Hat er seinen Führerschein schon wieder?

-

Babbäla: Etikett.
Mach nä liebä a Babbäla drauf, däs ko niggs schoodn! Mach lieber ein Etikett darauf, das kann nicht schaden!
bä|armd: Arm in Arm.
Bäarmd sän si nai di Kärng gäloffm. Arm in Arm sind sie in die Kirche gegangen.

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Noch stehen viele Gerüste. Aber wichtige Ankermieter haben ihre Räume bereits bezogen und auch geöffnet. Nach nur 20-monatiger Bauzeit wurde das Quartier an den Stadtmauern eingeweiht.

Die Sparkasse investierte rund 50 Mio Euro

Lange hat´s gedauert: rd. 17 Jahre wurde debattiert, ob und wie in dem Bereich zwischen Lange Straße und Franz-Ludwig-Straße ein neues, kleines Stadtviertel entstehen kann. Mit der der Null-Zins-Phase wuchs bei den Verantwortlichen der Sparkasse die Idee, selbst als Investor die vermutlich 50 Mio € aufzubringen und die Gebäude im eigenen Bestand zu halten.
Im Areal des Quartiers an den Stadtmauern wurden mehrere Gebäude abgerissen und mussten entsprechenden Neubauten weichen; das ehemals jüdische Viertel im Herzen des Quartiers wurde saniert und zum Teil der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der Blick auf eine jüdische „Mikwe“, ein rituelles Tauchbad aus dem Mittelalter, soll ab kommenden Frühjahr möglich sein. Der Historie wird man auch gerecht, wenn in der zwischen Lange Straße und Franz-Ludwig-Straße entstandenen Einkaufspassage Reste der beiden ehem. Bamberger Stadtmauern vornehmlich aus dem 15. Jahrhundert zu sehen sind > Bild r.

Teilweise noch Baustellenatmosphäre

In dem Häuserkomplex sind Einzelhandel, ein Hotel sowie auch Büros und Mietwohnungen vorgesehen. Der dm Drogerie-Markt, der Rewe-Citymarkt und die Bäckerei Fuchs haben bereits eröffnet. Für das zukünftige 132-Zimmer-Hotel an der Langen Straße läuft der Innenausbau.
Im Bereich Franz-Ludwig-Straße werden die Ausbauarbeiten in den Wohnungen vorangetrieben. Die ersten von 48 Wohnungen sind bereits bezugsfertig. Die Preise liegen zwischen 9,60 und 14 € pro Quadratmeter.
Die Verantwortlichen für das neue Viertel hoffen, dass besonders die Einzelhandelsangebote von der Bevölkerung gut angenommen werden. Das Ende der Baustellenzeit ist absehbar.
Mögliche Kritikpunkte zeichnen sich bereits jetzt schon bei der Parkplatzfrage ab. Auf relativ wenig Zustimmung trifft auch die optische Wirkung der Durchgangspassage. Hier muss man aber sehen, dass jetzt teilweise noch Baustellenatmosphäre herrscht und sich noch manches verbessern kann.
18.12.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+10 # Bürger dieser Stadt 2018-12-18 12:15
Das alles ist schon ned schlecht.

Bekannte Supermarkt- und Drogerieketten sind nichts Besonderes, werden aber sicher dankend angenommen werden, zumal es im Zentrum kaum Alternativen gibt.

Das Hotel wird wohl auch seine Auslastung bekommen. Die Wohnungen werden trotz des gehobenen Preisniveaus weggehen.

Die Bäckerei (oder genauer: Aufbäckerei von Rohlingen aus Polen o.ä.) ist eine von unzähligen im Zentrum, wird aber sicher auch funktionieren, da sich die Leute immer Kohlenhydrate reinschieben als gäb's keinen Morgen mehr.

Sollte es darüber hinaus noch ein Einzelhandelsangebot geben, würde die Annahme vom Sortiment abhängen. Polyester-Klamotten o.ä. würden sicher nicht funktionieren.

Die Optik wird sich schon ins Stadtbild einigermaßen unauffällig einfügen. Und je mehr man den Arsch bewegt, desto weniger stellt sich selbstverständlich die Parkplatzfrage.

Wird scho' alles passen.
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+11 # Bamberger 2018-12-18 13:33
Also Erstens sollte man froh sein, dass dieser Schandfleck nun endlich beseitigt ist. Und Zweitens, Drittens und Viertens auch.

Natürlich kann man sich über die einfallslose Fassade auslassen oder den nicht ganz so hübschen Rewe oder oder oder. Aber! Man muss klar sagen, dass die Sparkasse dieses Areal gut entwickelt hat. Die Wohnungen sind sehr hübsch, die Miete für diese Lage durchaus im Rahmen und was man so hört soll auch ein Großteil der Wohnungen schon fest zugesagt worden sein.

Der Rewe City ist ein Geschäft, dass in der Stadt eine Lücke schließt. Entsprechend voll ist er auch zur Mittagszeit. Genauso der DM. Entsprechend wenig kann ich das Parkplatzgejammere (von wem soll das angeblich kommen?) nachvollziehen.

Die Passage ZOB-Lange Straße ist genial schnell. Die Bushaltestelle in der Langen Straße also eigentlich fast schon überflüssig. Mit dem Bus braucht man vom ZOB zur Langen Straße nun deutlich länger als zu Fuß.
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-17 # supi 2018-12-18 18:53
also kurz zusammen gefasst und verständlich auf gut deutsch oder fränkisch - wieder nix, einfach nur mist
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+13 # cityman 2018-12-18 19:39
# 3 will und kann ich nicht abnicken. # 2 und # 1 dagegen haben meine volle Unterstützung. Wer in der City lebt und seinen Arsch bewegt (Füße sind ja originär zum Laufen gedacht und nicht zum Gasgeben), weiß sehr zu schätzen, dass nun REWE und DM als Nahversorger zur Verfügung stehen. Wir City-People können jetzt den Pkw noch öfters stehen lassen und entlasten dadurch den Verkehr.
Und was die Optik anbelangt: schlicht und passend. Nach kurzer Zeit werden die Gebäude nicht mehr auffallen.
Also zusammengefasst auf fränkisch: bassd scho....
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