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DENKMALPFLEGE

Rekord-Förderbescheid des Bundes für St. Michael

Der letzte Bauabschnitt für das Sanierungsprojekt Michaelsberg beginnt. Dank der Förderung des Bundes von 24 Mio € kann bis 2030 die gesamte Klosteranlage saniert sein.

»Ein glücklicher Tag für Bamberg«

Als großes Zwischenziel wird nach heutiger Planung die Wiedereröffnung der Kirche Ende 2025 anvisiert, damit sie für Hochzeiten wieder genutzt werden kann. MdB Andreas Schwarz (SPD) überbrachte bei einem Besuch auf dem Michaelsberg den Zuwendungsbescheid des Bundes in Höhe von bis zu 24 Mio €. »Der Michelsberg ist einer meiner Lieblingsplätze in Bamberg. Dieses eindrucksvolle Ensemble aus Kirche und Klosteranlage ist von fast überall in der Stadt zu sehen. Umso mehr freut es mich, dass mit der großzügigen Förderung die Flickschusterei an der Klosteranlage beendet werden konnte und St. Michael bald im neuen, alten Glanz erstrahlen wird«, so Schwarz.
»Das ist ein sehr, sehr glücklicher Tag für die Stadt Bamberg«, freute sich Oberbürgermeister Andreas Starke über den Fördermittelbescheid.

Maßnahmen erfolgen während des laufenden Betriebes

Laut einer Pressemitteilung der Stadt konnte dank weiterer Finanzzuschüsse von verschiedenen Seiten nach einer umfassenden statischen Instandsetzung der Kirche in den vergangenen zwei Jahren akribisch gearbeitet und geplant werden. Umfangreiche Voruntersuchungen und Konzeptionsmuster wurden erstellt, damit es nun im Mai, 1000 Jahre nach der ersten Kirchenweihe, mit der eigentlichen Kirchensanierung losgehen kann.
Alle Maßnahmen erfolgen während des laufenden Betriebes in der Klosteranlage, was ein hohes Maß an Abstimmung sowie eine sehr gut organisierte Baustellenlogistik erfordert. In enger Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege und allen Zuschussgebern wird jede Einzelmaßnahme dieser Großbaustelle abgestimmt und durchgeführt. Die tätigen Firmen werden in aufwändigen Ausschreibungsverfahren nach Wirtschaftlichkeit, Qualität und Leistungsfähigkeit ausgesucht.

Jedoch gilt für die Kirche wie auch für alle Sanierungsbereiche des Klosters: Die qualitativ hochwertige, nachhaltige Sanierung steht an oberster Stelle, nicht die Geschwindigkeit der Bauabwicklung.
Die Sanierungskosten werden insgesamt mit 50,2 Mio € veranschlagt.
18.12.21 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.