Auf einen guten Tag

                                    

Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun.
Voltaire

inBAMBERG wichtig!

Vereine und Institutionen

für soziale Aufgaben

> weiterlesen

 

Notrufe!
Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
Tel. 116 117 = ärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

Apotheken-Notdienst

Tel. 110 = Notfall-Ruf Polizei - Weitere wichtige Notrufnummern der Integrierten Rettungsleitstelle Bamberg-Forchheim

Defibrillatoren-Standorte 

 

Weitere Hilfe:
Telefonseelsorge: 0800/1110111 und 1110222
Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

A 27

Weiterlesen ...

Besucherzaehler

Die WeBZet hat keine Mitglieder. Die Anzeige ist systembedingt. 2-18-632- 151 409 - 1237

Aktuell sind 75 Gäste und keine Mitglieder online

Kubik-Rubik Joomla! Extensions

Anwohner und Bürgerverein waren dagegen: Nicht gegen den Wohnungsbau, sondern gegen die Wucht des Baukörpers. Das umstrittene Projekt am Kunigundendamm wurde dennoch durchgewunken.

Für Bamberg neue Maßstäbe

116 Wohnungen sollen jetzt auf dem Gelände von BMW-Sperber entstehen. Ohne den Verkauf und die vom Käufer gewünschte Bebauung hätte wohl das neue Autohaus am Berliner Ring nicht entstehen können, so mutmaßen die grundsätzlichen Kritiker des Projekts. On der Sitzung des städt. Bausenats am 4.7.18 ging es aber um die Sorgen der Nachbarn und weiterer Anwohner des Riesenprojekts. Die Dimensionen des geplanten Gebäudes erinnern an Prora auf der Insel Rügen > Bild l., ließ sich eine Nachbarin und Sitzungsbesucherin vernehmen. Tatsächlich setzt das Gebäude am Kunigundendamm mit 120 Metern Seitenlänge, acht Vollgeschossen und einem zurückgesetzten Dachgeschoss, für Bamberg neue Maßstäbe.

Zauberformel „Sozialklausel“

Das Projekt „Wohnungsbau“ wurde zwar von allen Fraktionen gutgeheißen, dennoch sah man den einen oder anderen Problempunkt. Immerhin sprach sich kurzzeitig auch SPD-Sprecher Heinz Kuntke für eine zweite Lesung aus. Er fürchtete, dass sich die benachbarten Bewohner nicht ernst genommen fühlten, wenn sie zu einer Bürgerinformation am 24. Juli eingeladen werden, nachdem die Entscheidung bereits getroffen worden sei. In einer Bürgerversammlung im Herbst vergangenen Jahres hatte sich bereits eine große Mehrheit gegen die Dimensionen des Projekts ausgesprochen. Kuntke hielt es für geraten, den beabsichtigten Beschluss zunächst zu verschieben.

Kuntke wurde allerdings von nahezu allen anderen Fraktionssprechern widersprochen. Unterstützung erhielt er grundsätzlich nur von den Vertretern der Bamberger Allianz (BA): »Wir werden diesem Riegel nicht zustimmen«, sagte Michael Bosch. Er empfahl, die enorme Masse des Bauwerks durch zwei kleinere Baukörper abzuspecken »und die Leute von der Wunderburg mit ins Boot zu holen«.Die Vertreter der BA-Fraktion stimmten schließlich auch gegen den Beschlussvorschlag. 

Die von OB Starke ausgegebene Devise, in Bamberg für bezahlbaren, attraktiven Wohnraum zu sorgen, wurde im Diskussionsverlauf relativiert. Insbesondere die Zauberformel „Sozialklausel“ wurde infrage gestellt, weil die Investoren dieses Verpflichtung nicht am Ort, sondern durch Übertragung auf einen anderen Bauherren erfüllen könnten.
Was die Wohnungen am Kunigundendamm am Ende tatsächlich kosten werden, blieb naturgemäß offen. Schon der Herstellungspreis der Wohnungen soll bei 3500 €/qm liegen. Zumindest ein Teil der Wohnungen werde deshalb über 4000 €/qm kosten.
7.6.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+2 #11 Simon F.K. 2018-07-10 09:17
Wenn man die Wunderburger/Nachbarn mit ins Boot hätte holen wollen, dann hätte man auch bauen können. Nicht aber in dieser geschlossenen Breite und einheitlichen Höhe.
Natürlich wäre damit der Profit etwas niedriger ausgefallen.
+6 #10 Bernhard 2018-07-09 23:05
Wow, ganze 8 Geschosse! Eine neue Dimension für Bamberg!

....

Das Gebäude direkt daneben hat, ich habe nachgezählt, 9 Geschosse. Super unabhängige Presse mal wieder.
+9 #9 supi 2018-07-09 16:11
#8 cunningham

sozialwohnungen und sozialklausel sind zwei völlig unterschiedliche hausnummern. sozialwohnungen, gar zum preis von 3000-4000 € pro qm werden in bamberg gar keine gebaut.
deshalb die sozialklausel, mit der ab einem gewissen bauvolumen der bauherr verpflichtet werden soll, einen gewissen prozentsatz der wohnungen zu einem verbillgten preis sozialverträglich für interessenten anzubieten.
nun, und genau dieser verpflichtung will sich vor ort der bauherr entziehen, frage, warum wohl, nun weil dort überhaupt kein mietwohnungsbau geplant und beabsichtigt ist, was inzwischen mehr oder weniger alle, nur unser stadtrat und sein bausenat nicht begriffen haben.
dass das objekt mit seinen dimensionen dort völlig fehl am platze ist, sei nur am rande bemerkt, aber das objekt ist halt wohl teil eines deals zwischen der stadt, dem autohaus, dem projektentwickler und dem bauherrn, bedauerlicherweise bleiben halt die interessen der anwohner auf der strecke.
0 #8 cunningham 2018-07-09 14:21
Wucht des Baukörpers, ein zweites Prora? So ein Unsinn. Wer sich die Pläne mal genau angesehen hat, stellt fest, dass sich der schlanke, filigrane Baukörper sehr harmonisch in die vorhandene (häßliche) Bebauung einfügt. Ein häßlicher Betonklotz ist das Nachbarhaus Kunigundendamm 78, das zudem höher ist, und zwei Vollgeschosse mehr hat.
Wohnen ist in unserer Stadt sehr teuer geworden. Wer einen kleineren Baukörper fordert, kann sich sehr leicht ausrechnen, wohin sich der 4000€ qm-Preis entwickeln würde.
Und was spielt es für eine Rolle, wo die Sozialwohnungen entstehen? Wenn dieses Objekt für Sozialwohnungen als nicht geeignet erscheint, werden sie eben woanders gebaut.
+11 #7 Bamberger 2018-07-09 10:52
Einfach köstlich:
"Insbesondere die Zauberformel „Sozialklausel“ wurde infrage gestellt, weil die Investoren dieses Verpflichtung nicht am Ort, sondern durch Übertragung auf einen anderen Bauherren erfüllen könnten."

Äh, entschuldigung ich hätte da mal eine Frage: Welcher Stadtrat hat denn noch gleiche diese Sozialklausel beschlossen? Jetzt fällt einem auf, dass die so ein bisschen blöd gestaltet wurde, weil der Bauherr die Verpflichtung einfach weiterverkaufen kann.
Na sowas! Das muss ein anderer Stadtrat gewesen sein!

Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man sich biegen vor Lachen. So etwas kann sich niemand ausdenken. Zu absurd ist das Ganze. Aber leider ist die Realität in Bamberg so.

Ich bin dafür 2019 bei Calderon folgende Kommödie aufzuführen: Die Schildbürger.
Für das Casting der Schauspieler einfach mal bei einer Stadtratssitzung vorbei schauen. Drehbuch: Protokolle der Sitzungen sind online abrufbar.
+13 #6 supi 2018-07-08 10:54
# 5 Norbert a.b.

Es ist leider eine Tatsache, dass diejenigen, die immer am salbungsvollsten tun , am Schluss sich als die größten pharisaer entpuppen
+14 #5 Norbert a.B. 2018-07-08 09:20
Aus meiner Sicht war das ein typisches Bamberger Rundumgeschäft. Da kann jemand ein Grundstück teuer verkaufen, weil von der Politik klammheimlich garantiert wird, daß eine großzügige Bebauung möglich gemacht wird.
Nur spannen das die meisten Leute nicht. Dabei müßten sie nur mal hinsehen, wer hier alles seine Finger im Spiel hat. Sogar die Grünen machen mit.
+4 #4 babsi 2018-07-07 23:34
nix mid kinderschdube. bei klausimausis geilen iwents inderesian die anwoner auch kei sau weil brod und schbiele hald wichtich für die ganzen broleden in bambäch is. in der wunderburch gehd es auch um broleden weil bmw nun mal ne broledenkarre is des kaufn hald die ganzen dürgen die was gombensian müsn weil ihr schniedl zu kurz is. deshalb brauchds hald des neue audohaus damid der bedarf gedeggd is. kinderschdube gibds in bambäch ned weil des einfach ned brimidiv genug is so is des nun mal. wenn andi und klausimausi kinderschdube hättn wärn se ned so geil weil dann auch die geilen iwents dann ned so geil wärn is doch logisch.
+9 #3 Heiner 2018-07-07 21:31
Der Bürgerverein der Wunderburg... Könnte wenn er wollte, ist aber sehr sehr zögerlich in seiner Meinungsbildung. Die Stadträte aus dem Wunderburger Distrikt, na ja. Ein Lob auf die BA Fraktion, einige wenige die einen" Arsch in der Hose" haben! Was sich derzeit in der Wunderburg abspielt, auch in Planung ist, da sind städtebauliche Katastrophen! Den Anwohnern so einen Klotz in ihr Viertel zu bauen ist eine Unverschämtheit. Eine verträgliche Lösung mit den Wunderburgern währe eine Lösung. Aber nein man macht das Zettelchen an die Wand Spiel und derb Bürger denkt die Verwaltung und die gewählten Volksvertreter nehmen mich ernst. Meine Gedanken hierzu, was nicht meiner Kinderstube entspricht. Am Arsch! Volksvertreter was geht in Euch vor um so einen Klotz zu genehmigen?
+22 #2 supi 2018-07-07 15:49
also bei den qm-preisen gibt es dort nur eigentums- aber keine mietwohnungen. folglich ist es auch total egal wer, wann und wo die sog. sozialklausel erfüllt, auf gut deutsch nämlich nie und damit ist es auch völlig egal, weshalb und warum sich die stadt schon wieder auf solche spielchen und taschenspielertricks irgendwelcher investoren eingelassen hat, hier lernt man nie dazu.

Kommentar schreiben

"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet.Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

Weiterlesen ...

 

 

in BAMBERG aktuell

 

Schweinsohrselection
In Rahmen der 200-Jahr-Feier des Altenburgvereins findet am Freitag den 27. Juli ab 20:30 Uhr auf dem Wilde Rose-Keller ein Konzert mit "Schweinsohrselection" statt.

Weiterlesen ...
 

Verkaufsoffene Sonntage
Über Vor- und Nachteile des Einkaufs am Sonntag veranstaltet die Mediengruppe Oberfranken (=FT) am Mittwoch, 25.7, um 18.30 Uhr eine Podiumsdiskussion.

Weiterlesen ...
 

Vielfalt und Glanz
Die Sommerkonzerte 2018 des Collegium Musicum Bamberg stehen heuer im Zeichen von Barock und Klassik. Die Konzerte finden am Samstag, 21. Juli, in der Bamberger Auferstehungskirche und am Sonntag, 22. Juli, in der St. Stephanskirche Bamberg statt. Beginn ist jeweils um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.

Weiterlesen ...

 

Keine Langeweile im Sommer!
Das Ferienprogramm der Stadt Bamberg für Kinder und Jugendliche.

Weiterlesen ...

 

Neue Ausstellungen im Kesselhaus
Der Kunstverein Bamberg e.V. präsentiert im Juli 2018 zwei neue Ausstellungen im Kesselhaus, Untere Sandstraße 42 (Eingang am Leinritt).

Weiterlesen ...
 

200 Jahre Altenburgverein
BERICHT: Der Burgherr der Bamberger Altenburg, der Altenburgverein, feiert in diesen Tagen sein 200-jähriges Jubiläum.

Weiterlesen ...

 

Villa Concordia 

Programm im Juli 2018

Weiterlesen ...
 

Stadtratstermine
Öffentliche Sitzungen, Juni 2018

Weiterlesen ...

 

Termine in der WeBZet
Die WeBZet erhält viele Termine mitgeteilt. Sie übernimmt nur per E-Mail zugesandte Ankündigungen.
Weiterlesen ...

Copyright © 2015.