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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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STADTENTWICKLUNG - HISTORIE

 Lagarde-Campus mit besonderen Straßennamen

Neue Wohngebiete erhalten neue Straßennamen. Im innerstädtischen Bereich kommen dabei in der Regel verdiente Persönlichkeiten zu Ehren. So jetzt im Lagarde-Campus.

Neue Straßennamen heben Demokratie und Menschenrechte hervor

Es lohnt sich erforderlichenfalls in Wikipedia nachzuschauen, wer die einzelnen Persönlichkeiten sind/waren. Auf dem ersten Blick lässt sich erkennen, dass es deutlich mehr Frauen als Männer sind. Was unerheblich sein sollte. In Bamberg wird es jedenfalls bald einen Willy-Brandt- und einen Bertha von Suttner-Platz geben (> s. Bilder r. u.l.). Im Lagarde-Campus werden die Straßen und Plätze nach Personen benannt, die sich für Menschenrechte, Demokratie, die deutsch-amerikanische Freundschaft und für Gleichberechtigung eingesetzt haben. Eine kleine Ausnahme stellt vielleicht der frühere Oberbürgermeister Dr. Theodor Mathieu dar, dem diese Werte zwar nicht fremd waren, er aber wohl vorrangig für seine untadeligen Leistungen im Amt anerkannt wird. Zudem sind in den vergangenen Jahren wiederholt Anträge für seine Ehrung gestellt worden - und diese nicht mal von seiner Partei, der CSU. Im vergangene Woche veröffentlichten Amtsblatt der Stadt Bamberg sind die thematisch passenden Namen der neu geschaffenen Straßen und Plätze aufgeführt.

Sieben Frauen und vier Männer

Die Straßen und Plätze wurden nach bedeutenden Personen aus Gesellschaft und Politik benannt. Der Bamberger Stadtrat hat diese in seiner Sitzung Ende Juli d.J. beschlossen.
Unter den Namensgebern sind die Friedensforscherin und Pazifistin Bertha von Suttner, die Politikerin, Nazi-Gegnerin und kirchliche Aktivistin Ellen Ammann, die Pionierin der Wohlfahrtspflege und Sozialwissenschaftlerin Rosa Kempf, Marie Juchacz, Begründerin der Arbeiterwohlfahrt und Frauenrechtlerin, die Bürgerrechtlerin Rosa Parks, die Politikerin Helene Weber sowie Frieda Nadig, Politikerin und eine der "Mütter des Grundgesetzes".
Zu den geehrten Frauen gesellen sich noch vier Männer: am bekanntesten der ehem. Bundeskanzler und Friedensnobelpreisträger Willy Brandt, die beiden Politiker Johannes Hoffmann und Lorenz Krapp sowie der früh. Bamberger OB Theodor Mathieu.
Außerdem gibt es einen Platz der Menschenrechte.
Voraussichtlich ab Herbst 2022 sollen im Lagarde-Campus die ersten Menschen einziehen können.

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30.8.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto) Wikipedia. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

 

Kommentare   
+13 # Eisenbahner 2021-08-30 16:19
Nathan Preston hätte es sicherlich auch verdient! Was er in der Stadt für die Amis und interessierten Deutschen getan hat, wird viel zu wenig gewürdigt!
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+9 # US-Kaserne Bamberg 2021-08-30 19:45
Hallo Eisenbahner,

es gibt bereits eine
"Nathan-Preston-Straße".

Es ist die neue, bereits vor ein paar Jahren gebaute, Stich-Verlängerung gegenüber der Pestalozzistraße.

Dies war neben der schon bestehenden Wörthstraße und des J.F.K-Boulevard's eine der ersten neuen/öffentliche benannten Straßen auf dem ehemaligen Ammi-Gelände.

Nathan Preston war ein hervorragender Macher!


Schöne Grüße!
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+7 # Eisenbahner 2021-08-31 10:43
Danke für die Info, das wusste ich nicht! Schön, daß man ihn nicht vergessen hat!! :-)
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+15 # gablmann 2021-08-30 18:21
Schade dass die Namen kaum bzw. fast gar nichts mit Bamberg oder der Region zu tun haben. Außer Mathieu.
Da fehlt einfach der Bezug. Die Straßennamen könnten in jeder x-beliebigen Stadt sein.
Die meisten Straßennamen in Bamberg haben einen geschichtlichen Bezug, seien es nach bekannten Bürgern oder berühmten Besuchern oder alten Flurbezeichnungen.
(Leinritt, Kasernstr., Frauenstr. ….)
Wie man auf Willy Brandt kommt versteh ich nicht. Da ist ja der "Bayerlein-Weg" wenigstens noch logisch.
Naja, die Weltstadt Bamberg hat halt keine großen Söhne hervorgebracht darum brauchen wir einen Platz der Menschenrechte. Dann stellt bitte das Zelt der Religionen gleich dort auf.
„Platz der Abrüstung“ wär passender.

Mal aus dem Bauch raus, ich habe mich ja nicht solange damit beschäftigt wie die „Erfinder“ der tollen neuen Namen:
"An der alten Reithalle" - oder "Am alten Postgebäude", wegen mir auch Englisch „Petrol-Station-Straße“ ….
Oder halt irgendwas das etwas an die Geschichte des Ortes erinnert.
Man kann auch die Muna, die ja gar nicht Muna heißt gleich widmen in „Bürgerbegehren-Viertel“ .

Wär zwar Quatsch, hätte aber wenigstens einen Bezug zur Geschichte.

Ich finde die Ideen traurig und die Namen völlig unpassend!!!
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+14 # Bender 2021-08-30 18:54
Dreimal dürfen sie raten, warum wir in einem Bamberger Wohnquartier große Namen finden, die zur "neuen Bewegung" passen. Gegen die Geehrten selbst ist dabei nichts zu sagen. Die würden über die heutigen Ideen zu Sprachverhunzung, Sexualität oder Lösch- und Zensurkultur wohl mehrheitlich den Kopf schütteln. Die Bamberger Einheimischen haben halt wirklich nichts mehr zu sagen. Selber schuld.
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+2 # Clavius1970 2021-09-03 21:06
Spontan fallen mir da noch die Namen, Berthold Peßler, Paul Röhner und Paul Maar ein.
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