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Auf einen guten Tag

 

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain

 

Symbolischer Spatenstich im Rathaus Schloss Geyerswörth markiert Startschuss für 16,8 Millionen Euro-Projekt. Wie wird das Schloss später genutzt werden?

Das Schloss soll bis zum Jahr 2023 umfassend saniert sein

Es ist eines der bekannten Postkartenmotive Bambergs: Der Blick vom Turm des Schlosses Geyerswörth auf das Berggebiet mit Altem Rathaus, Dom, Neuer Residenz und den Michaelsberg. Aktuelle Bilder vom Geyerswörth-Turm wird es aber in den kommenden Jahren kaum geben. Der Grund: Die gesamte Anlage des Rathauses Schloss Geyerswörth wird bis zum Jahr 2023 umfassend saniert. Gestern erfolgte der symbolische Spatenstich für das 16,8 Mio € schwere Großprojekt. Nach der Sanierung soll das Anwesen nach einem Stadtratsbeschluss vom November 2016 wieder als städtisches Ämtergebäude genutzt werden. Was bisher die „Stadtspitze“ nicht daran gehindert hat, andere Nutzungen in die Diskussion zu bringen. So z.B. ein Museum für zeitgenössische Kunst, auch die Vermutung, dass an diesem Ort in der Altstadt evtl. ein Beherbergungsbetrieb lukrativ sein könnte.
Im jetzt begonnenen Bauabschnitt 1 werden insbesondere Dach und Fassaden instandgesetzt. Im Bauabschnitt 2 steht die nutzungsorientierte Planung im Vordergrund. Der entsprechende Bauantrag für die Planung der inneren Organisation als Verwaltungsgebäude soll noch bis Ende dieses Jahres (2019) eingereicht werden. Dazu gehören auch die Schaffung eines barrierefreien Empfangsbereiches im Ostflügel und eines barrierefreien Zugangs zum Renaissancesaal.

Viele Zuschüsse machen das Projekt möglich

Das Projekt ist nur möglich, weil Fördermittelgeber von Bund und Land rd. 80 Prozent der veranschlagten Baukosten von 16,8 Mio. Euro zugesagt haben. Aber auch die Oberfrankenstiftung ist mit 1,5 Mio Euro dabei, das Bund-Länder-Städtebauförderungs-programm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ mit 1 Mio. € und das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur (Entschädigungsfonds) mit 3,14 Mio € Der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung wird über die Höhe des Zuschusses zur Stärkung der Eigenmittel im nächsten Monat entscheiden.
Bevor zum Spaten gegriffen wurde, schilderte Hans-Heinrich Häffner von der Architektengemeinschaft Häffner + Möser die Herausforderungen des Sanierungsprojektes. Am Ende werde aber die Funktionalität des Gebäudes deutlich verbessert und die Orientierung für die Besucher spürbar erleichert.
Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von einem Querflötenduo der Städtischen Musikschule Bamberg mit Martin und Melanie Erzfeld.

Info: Das Schloss Geyerswörth …
…gehört zur weltberühmten malerischen Baugruppe um das Alte Rathaus der UNESCO-Welterbestadt Bamberg. In dem Gebäude befindet sich der Renaissancesaal, das für viele städtische Empfänge und Veranstaltungen gedient hat.
Die Erstbauten der namensgebenden Familie Geyer gehen zurück bis ins 14. Jahrhundert, bereits 1424 wurde der Turm erstmals erwähnt. Im 16. Jahrhundert wurde das Schloss nach Erwerb durch das Hochstift Bamberg zur fürstbischöflichen Residenz ausgebaut. Im 17. Jahrhundert war es zwischenzeitlich der Amtssitz der Bamberger Fürstbischöfe.
Nach Kriegsschäden im Dreißigjährigen Krieg wurde es wiederaufgebaut, auch im 18. Jahrhundert war ein Wiederaufbau nach Teileinsturz erforderlich. Seit 1904 wurde dann das Haus von der Stadt Bamberg als Verwaltungsgebäude genutzt. Zuletzt war an diesem Standort das Sozialrathaus beheimatet.
12.11.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare müssen freigeschaltet werden. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 B 39
Bedä: Peter.
Bedä hassd a jeedä. Peter heißt ein jeder.

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bedd: bettet.
Wi mä sich bedd, so lichd mä. Wie man sich bettet, so liegt man.

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Bedd, Beddn, Beddä: Bett(en).
Di Beddn muss i aa nuch machn. Die Betten muss ich auch noch machen.
Hoid is schöö, doo ko mä di Beddä naushänga. Heute ist (das Wetter) schön, da kann man die Betten (ins Freie) hängen

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Bedd|badschä: Bettpatscher. Teppichklopfer.
Wad nä, wänn dä Vorrä kummd, grigsd si midn Beddbadschä! Wart nur, wenn dein Vater kommt, kriegst sie mit dem Bettpatscher.

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Bedd|brundsä, Beddsaachä: Schimpfwort. Bettnässer.
Woos willn deä Beddbrundsä doo? Was will denn der ...?

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Bedd|hoofm: Betthafen. Nachttopf.
Früä hod jeedä sain Beddhoofm undän Bedd kobd. Früher hat jede/r seinen/ihren Nachttopf unter dem Bett gehabt.

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Bedd|hubfäla: Süßes vor dem Schlafengehen.
Da, hosd a Beddhubfäla! Da, hast dein Betthüpferla!

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Beddi: Betti, Elisabeth
No, wänns dai Beddi ned waass, donn schdimmds ned. Nein, wenn es deine Betti nicht weiß, dann stimmt´s nicht.

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Bedd|schdäddla: Kinderbett.
Eä schlöffd fai nu in sain Beddschdäddla. Er schläft nun/jetzt in seinem Kinderbett. fai = unübersetzbares Füllsel!

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Bedd|schweän: Bettschwere, bisweilen auch nach Alkoholgenuss. Ermüdung. 
Mai Beddschweän hob i nu long ned. Meine Bettschwere hab ich noch lange nicht.

Forts.

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