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Auf einen guten Tag

 

Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain

 

Zurzeit läuft eine Unterschriftensammlung zum Erhalt von zwei bekannten denkmalgeschützten Häusern in Bamberg. Auch Sie können noch unterschreiben!

Ein offener Brief an die Eigentümer der beiden Häuser

Die Schutzgemeinschaft Alt Bamberg e.V. hat einen offenen Brief an die German Property Group GmbH initiiert. Das Schreiben steht bereits einige Wochen im Netz, aber es könnten noch mehr Unterschriften sein. Es geht um die denkmalgeschützten Häuser in der Unteren Königstraße 13/15 (ehemaliges Gasthaus zum Roten Ochsen > Bild l.o.) und der Oberen Sandstraße 20 (ehemalige Häuser zum Roten Hahn und zum Schlüssel > Bild r.) in Bamberg. Beide Anwesen gehen im Kern auf das 14. Jahrhundert zurück.
Eigentümer der beiden Denkmäler ist die Investmentfirma German Property Group GmbH. Das Thema ist in besonderer Weise im Zeitraum der Sandkerwa hochgekocht, als das Anwesen in der Sandstraße wegen Baufälligkeit aufwändig gesichert werden musste. Gemäß Recherchen des Bayerischen Rundfunks, sind auch viele andere im Besitz dieses Unternehmens befindliche denkmalgeschützte Bauwerke in einem Besorgnis erregendem Zustand. Dringend nötige Sanierungen werden nicht durchgeführt. Der Antrag der Firma, bedeutende Teile des Denkmals im Sand abzubrechen, wurde von der Stadt Bamberg vorerst unterbunden. Der im Vorderhaus als letzter Mieter verbliebene Club „Sound‘n‘Arts“ musste im Sommer 2019 geschlossen werden, weil die Stabilität des Gebäudes nicht mehr gewährleistet war. Seither steht das in einer Notmaßnahme errichtete Gerüst wie ein Mahnmal im Kern der Altstadt.

Die Eigentümer sollen ihrer Verantwortung gerecht werden

Die Schutzgemeinschaft Alt Bamberg e.V. hat einen Aufruf verfasst, der von Bürgern und Bürgerinnen unterschrieben werden kann. Auch die BA-Bewerberin für das Oberbürgermeisteramt, Dr. Ursula Redler, hat bereits unterschrieben > Bild r. Der auf der Plattform „openPetition“ veröffentlichte Text lautet:
„Sehr geehrte German Property Group!
Bambergs Altstadt ist Weltkulturerbe. Wer in dieser Stadt Denkmäler erwirbt, trägt besondere Verantwortung für deren vollständigen Erhalt. Die Freunde und Bürger*innen dieser Stadt erwarten, dass Sie dieser Verantwortung gerecht werden – in der Oberen Sandstraße 20 und in der Unteren Königstraße 13/15, ebenso wie bei den anderen denkmalgeschützten Gebäuden in Ihrer Obhut.
Sanieren Sie diese Denkmäler unter vollständiger Bewahrung ... oder, falls Sie sich dazu nicht in der Lage sehen, geben Sie sie an Sanierungswillige zu einem fairen Preis ab, der Ihre Kosten für Erwerb und Erhalt deckt, aber nicht wesentlich übersteigt. Sie sagen, Bamberg ist ein interessanter Markt für Sie. Nun können Sie unter Beweis stellen, ob Sie ein interessanter Investor für Bamberg sind!“
Die Seite von openPetition kann unter https://www.openpetition.de/petition/online/german-property-group-stoppen-sie-den-verfall-ihrer-denkmaeler geöffnet werden.
25.10.19 Bilder: WeBZet; Schutzgemeinschaft Alt Bbg e.V.. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+14 # Eisenbahner 2019-10-25 11:42
Warum wurde eigentlich keine Unterschriftenaktion zum erhalt des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Bahnbetriebswerkes gemacht?
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # Alex 2019-10-26 09:46
Im deutschen Steuerrecht gibt es bei sanierungsbedürftigen Immobilien eine 3-Jahres-Grenze. Innerhalb dieses Zeitraums können nur 15 % des Kaufpreises (abzüglich Wert für Grundstück) als Erhaltungsaufwand steuermindernd geltend gemacht werden. Sind die drei Jahre vorbei , winken spürbar attraktivere Steuervorteile. Bin kein Steuerexperte, aber kann es vielleicht sein, dass diese Firma deshalb die Sanierung so lange hinauszögert ?
(Hier ins steuerrechtliche Detail zu gehen wäre zu umfangreich - wir alle wissen, wie kompliziert es ist)
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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 B 39
Bedä: Peter.
Bedä hassd a jeedä. Peter heißt ein jeder.

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bedd: bettet.
Wi mä sich bedd, so lichd mä. Wie man sich bettet, so liegt man.

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Bedd, Beddn, Beddä: Bett(en).
Di Beddn muss i aa nuch machn. Die Betten muss ich auch noch machen.
Hoid is schöö, doo ko mä di Beddä naushänga. Heute ist (das Wetter) schön, da kann man die Betten (ins Freie) hängen

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Bedd|badschä: Bettpatscher. Teppichklopfer.
Wad nä, wänn dä Vorrä kummd, grigsd si midn Beddbadschä! Wart nur, wenn dein Vater kommt, kriegst sie mit dem Bettpatscher.

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Bedd|brundsä, Beddsaachä: Schimpfwort. Bettnässer.
Woos willn deä Beddbrundsä doo? Was will denn der ...?

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Bedd|hoofm: Betthafen. Nachttopf.
Früä hod jeedä sain Beddhoofm undän Bedd kobd. Früher hat jede/r seinen/ihren Nachttopf unter dem Bett gehabt.

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Bedd|hubfäla: Süßes vor dem Schlafengehen.
Da, hosd a Beddhubfäla! Da, hast dein Betthüpferla!

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Beddi: Betti, Elisabeth
No, wänns dai Beddi ned waass, donn schdimmds ned. Nein, wenn es deine Betti nicht weiß, dann stimmt´s nicht.

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Bedd|schdäddla: Kinderbett.
Eä schlöffd fai nu in sain Beddschdäddla. Er schläft nun/jetzt in seinem Kinderbett. fai = unübersetzbares Füllsel!

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Bedd|schweän: Bettschwere, bisweilen auch nach Alkoholgenuss. Ermüdung. 
Mai Beddschweän hob i nu long ned. Meine Bettschwere hab ich noch lange nicht.

Forts.

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