Auf einen guten Tag

                                    

An sich ist Müßiggang durchaus nicht eine Wurzel allen Übels, sondern im Gegenteil ein geradezu göttliches Leben, solange man sich nicht langweilt.

Søren Kierkegaard

 

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In dänn Aufdsuuch braugsd ned naufm Obäbörchämasda! = In dieser Kleidung brauchst du nicht beim Oberbürgermeister vorstellig werden!
-
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Unerfreulich. Auf die Verbraucher kommen in Bamberg deutliche Mehrbelastungen zu. Die Stadtwerke Bbg erhöhen zum Jahreswechsel sowohl die Strom- als auch die Wasserpreise.

Dabei soll der Strom im Großhandel billiger geworden sein

Obwohl die staatlichen Umlagen leicht zurückgehen und viele Konzerne 2017 etwas weniger für die Strombeschaffung im Großhandel zahlen mussten, macht sich das bei den Haushaltskunden zum Jahresbeginn nicht bemerkbar.
Die Stadtwerke Bamberg erhöhen zum Jahreswechsel sowohl die Strom- als auch die Wasserpreise. Beim Wasserpreis ist das nachvollziehbar, als Grund werden die massiven Investitionen in die Wasserversorgung genannt. In den vergangenen Jahren habe man bereits 16 Mio € in die Trinkwasserversorgung investiert, unter anderem für das Wasserwerk am Stadtwald (8 Mio €) und den Hochbehälter West (4,5 Mio €).
Der Verbrauchspreis pro Kubikmeter Wasser steigt – wohl deshalb - von 1,87 € auf 1,99 €. Auch die Grundpreise werden erhöht, das bedeutet für einen Haushalt in einem Sechs-Familien-Haus Mehrkosten von monatlich 2,31 € (+ 8%), für ein Einfamilienhaus sind es gar 5,10 € (+14%)

Auch bei neuen Anbietern genau hinschauen

Etwas anders sieht es beim Strompreis aus. Beim Strom steigt der Arbeitspreis je Kilowattstunde von 30,136 auf 31,089 Cent, der Grundpreis bleibt unverändert. Laut Pressemeldungen liegt in Deutschland aktuell der Preis für Haushaltskunden durchschnittlich bei 29, 2 Cent pro Kilowattstunde.
In der landesweiten Betrachtung kritisieren Verbraucherschützer, dass viele Versorger Entlastungen nicht an die Endverbraucher weitergäben.
Als Ursachen für ihre Preiserhöhung führen die Stadtwerke Bamberg „steigende Netzentgelte sowie gestiegene Beschaffungskosten für Strom“ an. In einem Informationsblatt teilen die StWB ihren Kunden mit, dass der Netzbetrieb aufwändiger geworden sei. Beispielsweise führe das massive Wachstum der dezentralen Stromerzeugung dazu, dass die Stromnetze in Deutschland mit Milliardeninvestitionen ausgebaut werden müssen. „Das stärkt die Versorgungssicherheit - führt aber auch zu höheren regulierten Netzentgelten“, heißt es in dem StWB-Info-Blatt.
Die Erhöhung der Preise insbesondere bei Strom ruft die diversen Vergleichsportale auf den Plan. Beim Vergleichsportal Verivox stellt man beispielsweise fest, dass die Preise in den letzten Jahren insgesamt deutlich gesunken seien, wobei es zum Winteranfang häufig zu Preissteigerungen kommt. Das Niveau habe sich jedoch deutlich verringert.
Mancher Kunde der StWB könnte jetzt auch über einen Anbieterwechsel nachdenken. Hier ist zu empfehlen, genau hinzuschauen und z.B. auf Preisgarantien des neuen Anbieters zu achten. Auch ein Sonderkündigungsrecht werde oft angeboten.
3.12.17 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+15 #6 supi 2017-12-04 08:35
# Der Bamberger
warum sollen sie arbeitsplätze abbauen, waum sollen die arbeitnehmer fehlentwicklungen ausbaden, es würde schon reichen weenn sich die stadtwerke auf ihre eigentliche aufgabe, also die daseinsvorsorge konzentrieren würden, will heissen, strom, gas, wasser da haben hallen, parkhäuser gar flugplätze nichts verloren in einem solchen konzept
+16 #5 DerBamberger 2017-12-03 22:46
Der Strom ist seit Jahrzehnten zu teuer. Jetzt, nachdem sich die Atomlobby der Altlasten entledigt hat und nun der Bürger für die Entsorgung des Atomschrotts zuständig ist, ist es nahezu eine Frechheit die Strompreise zu erhöhen. Wenn die Stadtwerke nicht mit ihrem Budget zurecht kommen, dann müssen sie halt Arbeitsplätze abbauen. Wie jeder andere Betrieb auch.
+14 #4 Werner 2017-12-03 21:13
Stadtwerke Bamberg - ein nicht ernstzunehmender Versuch, kommunale Aufgaben markt- und sozialwirtschaftlich verarbeiten zu lassen.

Auf ganzer Linie damit gescheitert....
-9 #3 Bürger dieser Stadt 2017-12-03 14:54
Nur gut, daß ich solche Preisspieralen-Drehereien nicht unbedingt spüre.
-2 #2 Robert K. 2017-12-03 12:50
Die Stadtwerke müssen schon etwas zulangen. Vielleicht können sie uns dann wenigstens einen vernünftigen Busfahrplan päsentieren.
+27 #1 Andreas Roensch 2017-12-03 11:43
Es scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass die STWB erst 2014 einen exorbitanten Preissprung machten und den Grundpreis für Wasser um das Zehnfache (+ 958 %) erhöhten. Leider ist hier kein Anbieterwechsel möglich.

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