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Die Notwendigkeit ist erkannt. Elektromobilität soll auch in Bamberg eine nennenswerte Rolle spielen. Die Stadtverwaltung legt jetzt ein umfassendes Konzept vor.

Testergebnis ist auf städtischen Fuhrpark übertragbar

Elektromobilität ist mehr als nur das Ersetzen eines Verbrennungsmotors durch einen Batterieantrieb. Der Umstieg auf Elektromobilität eröffnet die Chance, nicht nur über neue Fahrzeugkonzepte nachzudenken, sondern auch über neue Mobilitätsformen. Diese Chance muss genutzt werden. Erfolgreich lässt sich die Verkehrswende und die verbundene Energiewende nur gestalten, wenn Sie mit einer Veränderung des Mobilitätsverhaltens einhergeht. Dieses soll künftig auch im zunehmenden Maße mit dem Einsatz von Elektromobilität geschehen.
Ohne einen rasch steigenden Anteil an E-Mobilität und alternativen Mobilitäten lässt sich die Lösung der vorhandenen Probleme (hohes Verkehrsaufkommen, Stau, fehlende Parkplätze etc.) aber auch die Ziele für den Klimaschutz und der notwendigen Verkehrswende nicht erreichen.
Dabei kommt den Kommunen eine besondere Rolle als Vorreiter und Träger der E-Mobilität zu. Untersuchungen der Metropolregion Nürnberg kommen zu dem Ergebnis das die durchschnittliche tägliche Kilometerleistung von kommunalen Fahrzeugen bei ca. 40 -60 km liegt, ein Ergebnis das auch auf unseren städtischen Fuhrpark übertragbar ist.
Dieser Entfernungsradius kann ohne weiteres auch mit der derzeit verfügbaren Speichertechnik erschlossen werden.

Bei Ersatz- oder Neuanschaffungen nur noch E-Fahrzeuge

In der Vollsitzung des Stadtrates steht heute, 16.5.18, ein Sachstandsbericht der Stadtverwaltung über „Bambergs Weg in die Elektromobilität“ auf der Tagesordnung.
Ihre Vorbildfunktion will die Stadt dadurch gerecht werden, dass Ersatz- oder Neuanschaffungen von Fahrzeugen nur noch Elektromobil vorgenommen werden. Ausnahmen sollten zulässig sein, wenn Anforderungen an das Fahrzeug zurzeit noch nicht erfüllt werden können.
In einem von den Stadtwerken moderierten Workshop hat man Ziele und Handlungsfelder erarbeitet. Dabei wurden mehrere Handlungsfelder identifiziert um E-Mobilität in Bamberg zu realisieren, unter anderem: Schaffung von Ladeinfrastruktur; digitale Vernetzung – Intermodale Mobilität; Umstellung der städtischen Fahrzeugflotte; Veränderung des Modal Split (Reduzierung motorisierter Individualverkehre); Entwicklung eines ordnungsrechtlicher Rahmens (städt. Satzungen anpassen).
Perspektivisch ist ein gemeinsames Fuhrparkmanagement innerhalb des Konzerns Stadt Bamberg angedacht, um entsprechende Synergiepotentiale bestmöglich heben zu können. Ob und inwieweit dies angesichts der unterschiedlichen Nutzungsanforderungen möglich und sinnvoll ist, wird aktuell geprüft.
Über eine mögliche Debatte des Stadtrates zum geplanten Konzept Elektromobilität würde die WeBZet in den nächsten Tagen berichten.
16.5.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

0 #3 supi 2018-05-21 19:14
das mit dem ersten e-bus ist spitze, dabei wird die flotte mit dieselfahrzeugen erneuert, aber immer schön an die wende glauben, wie war das mit den nützlichen idioten ?
+3 #2 Ein Bamberger 2018-05-17 08:25
*KOPFSCHÜTTEL*

Man nehme nur folgende Berichte:

https://www.focus.de/auto/elektroauto/e-auto-batterie-viel-mehr-co2-als-gedacht_id_7246501.html

https://www.auto-motor-und-sport.de/news/elektroauto-diesel-co2-bilanz-emissionen-klimaschutz/?block=1
+7 #1 sonnenschein 2018-05-16 23:47
na da bin ich mal gespannt, wann endlich der erste E-Bus kommt.

oder noch besser - E-Reinigungsflitzer. Die alten sind lauter als ein Rockkonzert wenn deren Fahrer mit Vollgas durch die Statt brettern.

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