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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 7

Bädäla, Bedäla: Petersilie.
Deä is doch aa äs Bädäla auf alla Subbm. Der ist doch die Petersilie auf allen Suppen. - Der ist doch überall dabei.

-
Badai, Badaia: Partei(en).
Bisd aa bai dä Badai? Bist (du) auch bei der Partei.
Mussd immä dswaa Badaia höän, bävoäsd wos sägsd! (Du) Musst immer zwei Parteien hören, bevor (du) was sagst.

-
Badaia|schdraid: Parteienstreit.
Immä deä Badaiaschdraid, des bringd doch niggs! Immer der Parteienstreit, das bringt doch nichts.
badaiisch: parteiisch.

-
Baddl, Bardl: Bartholomäus.
Gäll, edsäd wassd, wu dä Baddl sain Mosd hold! Jetzt weißt du, wo der Bartholomäus seinen Most holt. =: Jetzt weißt du, wie's lang geht.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Überregionale Medien haben eifrig berichtet. Die Stadt Aschaffenburg hat am vergangenen Samstag erstmals ein Null-Euro-Ticket für den städtischen Busverkehr angeboten.

Die Busse waren deutlich voller als sonst

Mehr Menschen in die Innenstadt locken und gleichzeitig Lärm und Abgase durch Autos verringern - das waren die erklärten Ziele für die Einführung des kostenlosen Busverkehrs an Samstagen innerhalb Aschaffenburgs. Ziele, die bei der Premiere offenbar erreicht wurden: Die Busse waren deutlich voller als sonst, berichten verschiedene Medien. Das Thema ging bereits anlässlich des einstimmigen Beschlusses des Aschaffenburger Stadtrats vor wenigen Wochen durch die Medien. Wer also samstags in Aschaffenburg einkaufen geht, kann künftig innerhalb des Stadtgebiets kostenlos mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren. Dieses Angebot hat die Stadt erstmals zum ersten Adventswochenende 2018 eingeführt, es soll vorerst zwei Jahre lang gelten. Die Verkehrsbetriebe Aschaffenburg rechnen mit Einnahmeverlusten in Höhe von 285.000 Euro pro Jahr, die aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden. Aschaffenburg folgt damit dem Beispiel Tübingen, das schon seit Februar d.J. einen "ticketfreien Samstag" als Pilotprojekt anbietet. Die 70 000-Einwohner-Stadt am Main hat derzeit zwar (noch) kein Feinstaubproblem und will dafür sorgen, dass das auch so bleibt. Im Grundsatz geht es um mehr Lebensqualität durch weniger verstopfte Straßen. Ein Phänomen, das man auch in Bamberg kennt.

Warum nicht auch in Bamberg ausprobieren?

Das Projekt der Stadt Aschaffenburg wurde natürlich auch in Bamberg zur Kenntnis genommen. Die BA-Stadtratsfraktion der Bamberger Allianz zeigte sich davon grundsätzlich angetan und kam zu dem Schluss, dass diese Idee auch für Bamberg sinnvoll sein könnte. Stadträtin Dr. Ursula Redler sagte dazu: »Die Stadtwerke Bamberg sollten ein solches Projekt zumindest theoretisch prüfen.« Namens der BA-Fraktion stellte sie deshalb den Antrag: „Die Stadt Bamberg/Stadtwerke Bamberg prüfen die Möglichkeit, dass Aschaffenburger Konzept „Null-Euro-Ticket am Samstag“ gegebenenfalls auch in Bamberg umzusetzen.
Damit das Thema nicht einfach in einer nichtöffentlichen Sitzung des Stadtwerke-Aufsichtsrates hängen bleibt, legt die Fraktion Wert darauf, dass über das Prüfungsergebnis auch in einem Stadtratsgremium (z.B. Umweltsenat) berichtet wird. Fraktionsvorsitzender Weinsheimer hob hervor: »Es geht uns vorrangig um weniger Autoverkehr und um mehr Lebensqualität in der Stadt. Zudem meinen wir aber auch, dass der Einzelhandel in der Innenstadt davon profitieren könnte.«
4.12.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+17 # Bamberger 2018-12-04 09:13
Parkgebühren am Samstag verdoppeln oder verdreifachen und schon hat man einen Teil der Einnahmeverluste ausgeglichen.

Prinzipiell wäre das ein großer Schritt in die richtige Richtung.
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+23 # GodFather 2018-12-04 10:12
Machen! Ich kenne so viele Leute die rechnen dir auf 50 cent aus, dass das Auto günstiger ist als die Öffentlichen zum Einkaufen gehen.
Der Bamberger ÖPNV macht viele Probleme. Schon alleine, dass man mit diesen Riesen-Gelenkbussen durch die Altstadt fährt, die Diesel vibrieren beim Anfahren dass Häuserwände wackeln. Eine Politik mit Weitsicht hätte schon längst kleinere Einheiten erworben und Busse mit zumindest elektrischer Anfahrt-Unterstützung. Und Personal aufgestockt um vernünftige Taktungen zu erreichen.
Ganz Shenzen fährt mit elektrischen Bussen, angeblich 14.000 Stück (!), und bei uns in Deutschland heißt es immer: das geht nicht. Nein, man will nur nicht!
Schaut euch die Autos der DHL an, die machen es jetzt selber was unsere Autoindustrie verpennt. Wären wir eine innovative Stadt, würden die STWB das auch machen. Stattdessen fährt man dort lieber Tretroller...
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+10 # supi 2018-12-04 11:02
@ 2
die stadtwerke bamberg haben andere prioritäten, diese betreiben parkhäuser, hallen gar flugplätze und früher sogar mal gaststätten, die unmittelbare daseinsvorsorge ist nur ein lästiges anhängsel
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+8 # GodFather 2018-12-04 11:31
#3 auf der anderen seite muss man schon sagen, die entwicklung des glasfasernetzes in bamberg ist ein bereich in dem die STWB die richtigen Dinge tut. Dies ist ja nicht nur interessant für den Privaten sondern auch zunehmend wichtig für die Gewerbesteuerzahler der Zukunft (auch wenn die Stadtführung das wahrscheinlich längst noch nicht kapiert hat).
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-1 # ThoMü 2018-12-04 13:16
Das würde mich schon sehr überraschen, wenn ein solcher Vorschlag in Bamberg eine Chance hätte. Die StadtW müssen Geld verdienen und die Stadt selber hat angeblich keins.
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-9 # Bernd Niemann 2018-12-04 15:14
Am Samstag/Sonnabend kostenlos die Busse nutzen
zu können halte ich grundsätzlich für eine gute Idee.
Ich frage mich allerdings, welchen Ausgleich ich
als Besitzer eines Bus-Jahresabos denn erhalten
würde?
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+3 # Baba Yaga 2018-12-04 17:33
Man beginnt so langsam bundesweit, das Problem zu erkennen. Noch scheut man sich zwar politisch, es beim Namen zu nennen (Bequemlichkeit, Faulheit...), trotzdem finde ich das schon mal gut. Anreize über das Portemonnaie können auf die Psyche der Gemeinten wirken, Allgemeinwohlerwägungen alleine leider nicht.

#6 Geiz ist eben nicht geil.
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-3 # supi 2018-12-04 18:05
#4 GodFather

ja das glasfasernetz der stadtwerke, auch so ne schnappsidee, so ein netz verlegen die deutsche telekom, vodafon, O 2 oder telefonica, denn die haben auch ihren kundenstamm, die stadtwerke nur die paar hanserla vom bamberger bürger netz. aber was soll man von leuten erwarten, deren welt elektrotretroller sind, die eigentlichen fragen der gesellschaft aber gar nicht sehen
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+6 # Heiner 2018-12-05 13:26
Na langsam wird es oder auch nicht.
Ich hatte das in einem anderen Post hier schon geschrieben. In der Stadt einkaufen geht nur wenn die Bustickets attraktiv sind. Bei den momentanen Preisen aber nicht. Fahren Sie doch mal mit 5 Personen in die Stadt danach bepackt wieder zurück. Für diesen finanziellen Aufwand fahr ich zum Ertl. Der Karl Heinz macht der Stadt was vor. Der Beitritt zum VGN war nicht die cleverste Idee von unsern Räten, sind doch gleich Preiserhöhungen und Linienkürzungen vorgenommen worden. Es wird sich damit argumentiert wenn man umsonnst oder verbilligt fährt es ein minus Geschäft wird. Andererseits verkauft oder verschenkt die Stadt ihr Tafelsilber an dubiose Firmenchefs und Investoren. Die Bürgerschaft hat da wie immer das nachsehen. Im Rat hocken ja viele die "nur" Enkelkinder haben. Der Aufwand die Kinder täglich mit dem Bus hin und zurück ist schon heftig. Sag jetzt bloß keiner wir sind früher gelaufen. Also lieber Fachsenat , ich denke Bau und Werksenat, mach Euch Gedanken und tretet dem Felix auf die Füße wenn er sagt er hat kein Geld!
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