Auf einen guten Tag

                                    

Leben ist das, was passiert, während Du fleißig dabei bist, andere Pläne zu schmieden.
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Redensarten und Redeweisen

B 3

Babb:
Klebstoff.
Doo braugsd an gschaidn Babb, donn hälds. Da benötigt man einen guten Kleber, dann hält es.
babbäd: pappig. klebrig, ungepflegt.
Di sichd scho so babbäd aus. Die Person sieht schon so ungepflegt aus.

Bagg niggs oo mid daina babbädn Händ! Fass bitte nichts mit deinen klebrigen Händen an!

-

Babbädäggl: Pappdeckel, Pappe. Führerschein.
Hod dä sain Babbädäggl scho widdä? Hat er seinen Führerschein schon wieder?

-

Babbäla: Etikett.
Mach nä liebä a Babbäla drauf, däs ko niggs schoodn! Mach lieber ein Etikett darauf, das kann nicht schaden!
bä|armd: Arm in Arm.
Bäarmd sän si nai di Kärng gäloffm. Arm in Arm sind sie in die Kirche gegangen.

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Jetzt sind es schon zwei Fraktionen. Die Idee, die Stadtbusse an Samstagen kostenlos fahren zu lassen, kam von der Bamberger Allianz. Jetzt spricht sich auch die CSU dafür aus.

Zunächst an allen Samstagen in den Wintermonaten bis März 2020

Immer samstags zum Nulltarif durchs Stadtgebiet fahren? Sollte zumindest einmal ausprobiert werden, mein die CSU-Stadtratsfraktion laut einem aktuell gestellten Antrag. Die Grundidee stammt aus Aschaffenburg – die Stadt hat sich eine zweijährige Erprobungsfrist vorgenommen.
Die Bamberger CSU will das „Aschaffenburger Modell“ bereits ab November 2019 ausprobieren. Man erwartet sich von der kostenfreien Nutzung der städtischen Busse eine Entlastung der Innenstadt vom Autoverkehr und damit eine Erhöhung der Attraktivität des Zentrums. Dabei geht es der CSU wesentlich auch um die Unterstützung des innerstädtischen Einzelhandels. Mit diesen Grundzielen liegen CSU- und BA-Fraktion eng beieinander. Während die Bamberger Allianz zunächst nur eine Grundsatzdiskussion über Verbesserungen des Bamberger ÖPNV anstoßen wollte, geht die CSU noch ein Stück weiter. Sie hat sich bereits in die mögliche Finanzierung eingemischt. Die Stadtwerke sollen zunächst probeweise an allen Samstagen in den Wintermonaten bis März 2020 den Stadtbusverkehr für die Benutzer kostenfrei anzubieten. Die Kosten für das beantragte Pilotprojekt schätzt die CSU auf knapp 260 000 €, davon gut 100 000 im laufenden Haushaltsjahr. Als Deckungsvorschlag sieht der CSU-Antrag eine Mittelumschichtung im Gesamttopf des städtischen Haushalts für die verschiedenen Verkehrsträger vor.

Besonders ältere Menschen sind auf ÖPNV angewiesen

Bamberger Allianz und CSU stehen in dieser Frage eng beieinander. Andere Fraktionen haben sich noch nicht dazu geäußert. »Wir unterstützen Verbesserungen beim ÖPNV sehr, weil gerade viele ältere Menschen darauf angewiesen sind«, sagt BA-Fraktionsvorsitzender Dieter Weinsheimer. Er warnt allerdings davor, die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer gegeneinander auszuspielen. Weinsheimer hebt damit auf eine möglicherweise missverständliche Aussage von CSU-Sprecher Helmut Müller ab. Dieser wird im FT (v. 27.2.19) zitiert: »So wie die Stadt zurecht was für die Radfahrer macht, muss sie auch etwas für den ÖPNV tun«.
Für beide Fraktionen erscheint es offensichtlich wichtig, dass die Verkehrsdebatte in Bamberg den öffentlichen Personennahverkehr mit einbezieht und nicht der Eindruck entsteht, dass es nur noch um die Verbesserung des Radverkehrs geht.
> vgl. WeBZet-Bericht Einstieg in den kostenlosen Busverkehr? v. 7.12.18
1.3.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
-1 # freggerla 2019-03-01 12:38
Fragen: Gilt das nur für den Stadtbereich, oder darf die Landbevölkerung auch umsonst fahren, was ja unfair wäre?
Falls doch, in welchem finanziellen Umfang beteiligt sich der Landkreis?
Was passiert mit den Jahreskartenbesitzern, bekommen die eine Entschädigung für die Samstage und wenn ja, wieviel?
Ist das bloß blinder Aktionismus, oder wurden sich darüber auch schon Gedanken gemacht?
Antworten | Dem Administrator melden
+4 # supi 2019-03-01 16:53
also die jahreskartenbesitzer werden wohl keinen ausgleich bekommen, wie soll das auch rechnerisch gehen. die landbevölkerung fährt mit frei, entweder dass die busse auch im landkreis also im gesamten verbund frei sind oder sie steigen kostenlos im stadtgebiet zu, schliesslich haben sie ja keinen stempel oder gar brandzeichen auf der stirn, an dem man sehen könnte wo sie her kommen
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+18 # cunningham 2019-03-01 13:43
Gerade noch rechtzeitig vor den Wahlen setzt sich die CSU mit populären Maßnahmen in Szene. Ob das für einen positiven Wahlausgang reicht, darf allerdings bezweifelt werden.
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+4 # R. Pfaff 2019-03-01 15:33
Kann man machen, aber muss man auch?
Für mich stellt sich da die Frage, wen man da wo abholen will? Und mit welchem konkreten Ziel? Die Attraktivität der Innenstadt zu steigern ist mir da zu pauschal. Was genau soll da attraktiver werden?

Wenn es darum gehen soll die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu steigern, dann wäre imho folgendes zielführender: Kostenloser P&R, Ausweitung der Fußgängerbereiche bzw. Schaffung von Shared Spaces, Reduzierung des MIV, kostenlose Hop on / Hop off Ringbuslinie, die auch in der Nähe der Parkhäuser hält.
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+7 # Patrickus 2019-03-01 16:36
Der Beitrag ist richtig. Ich interpretiere so aber auch die Absicht der Bamberger Allianz "zunächst nur eine Grundsatzdiskussion über Verbesserungen des Bamberger ÖPNV anzustoßen ", damit über verschiedene - für Bamberg gute - Möglichkeiten nachgedacht wird.
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0 # WeBZet 2019-03-03 07:38
Der Versuch die Kommentarfunktion wieder für unmittelbare Kommunikation frei zu schalten, ist leider misslungen. Innerhalb weniger Stunden sind zahlreiche Bots und Ähnliches eingetroffen. Die WeBZet wird wohl auf Dauer ein Chaptcha zwischengeschaltet lassen müssen.
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