Auf einen guten Tag

 

Berate dich mit einem stets Besonnenen ...! Doch achte auch auf den Rat deines Gewissens. Wer ist dir treuer als dieses? Das Gewissen des Menschen gibt ihm bessere Auskunft als sieben Wächter auf der Warte. Bei alledem bete zu Gott! Er wird in Treue deine Schritte lenken.
Buch Jesus Sirach 37,13-15

 

Skepsis gab es genug! Aber offensichtlich war es doch ein Erfolg: das kostenlose Busfahren im Advent. Ergebnis: hohe Nachfrage, weniger Autoverkehr in der Stadt.

Es lag am kostenlosen Fahrschein

Rund ein Drittel mehr Fahrgäste in den Bussen, 11 Prozent weniger Autos in den innerstädtischen Parkanlagen: Das kostenlose Busangebot an den vier Adventssamstagen hat zu weniger Autoverkehr in der Bamberger Innenstadt geführt. »Auf diesen Erfahrungen sollten wir neue Angebote entwickeln, um die Attraktivität des ÖPNV in der Region weiter zu steigern«, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Michael Fiedeldey in einer Mitteilung des städt. Presseamtes.
An den vergangenen vier Adventssamstagen sind im Durchschnitt täglich 29.280 Fahrgäste mit dem Stadtbus gefahren – das sind über 30 Prozent mehr als an den Adventssamstagen im vorherigen Jahr. 2018 hatten an diesen vier Samstagen durchschnittlich 22.500 Fahrgäste pro Tag den Bus der Stadtwerke Bamberg genutzt. An einem „normalen“ Samstag zählen die Stadtwerke im Durchschnitt knapp 17.000 Fahrgäste. Im Vergleich hierzu konnten die Fahrgastzahlen sogar um drei Viertel gesteigert werden.
Einer repräsentativen Kundenbefragung zufolge liegt die Ursache für die vollen Busse am kostenlosen Fahrschein, mit dem die Stadtwerke an den Adventssamstagen für ihr Angebot geworben haben. Obwohl das Angebot nur im Stadtgebiet Bamberg galt, wurde es nahezu gleichermaßen von Bewohnern der Stadt und des Umlands genutzt. Bei der Befragung hatten 31,7 Prozent der Bamberger und 28,4 Prozent der Umlandbewohner angegeben, nur deshalb mit dem ÖPNV unterwegs zu sein, weil das Ticket an diesem Tag kostenlos sei. Überdurchschnittlich gut wurde der kostenlose Busfahrschein in der Altersgruppe der unter 18-jährigen nachgefragt.

Sollte die Idee gekippt werden?

Allerdings: Die vier innerstädtischen Parkhäuser der Stadtwerke Bamberg waren an den vergangenen Adventssamstagen weniger gut frequentiert als in den Vorjahren: Am Schönleinsplatz, am Georgendamm, dem Luitpoldeck und dem Alten Hallenbad zählten die Stadtwerke an den vergangenen Adventssamstagen 11.249 Parkvorgänge. Das sind elf Prozent weniger Fahrzeuge als im Vorjahr (12.624 Parkvorgänge). Größter Verlierer war das Parkhaus am Schönleinsplatz, das an den ersten drei Adventssamstagen von 15 Prozent weniger Autofahrern genutzt wurde. Infolge eines Fahrzeugbrands am vierten Adventssamstag wurde dieser Tag in der Statistik nicht berücksichtigt.
Das kostenlose Busangebot an den vier Adventssamstagen ist Teil eines umweltfreundlichen Maßnahmenpakets, mit dem der Bamberger Stadtbusverkehr noch günstiger und leistungsfähiger werden soll. In diesem Rahmen hatte sich der Aufsichtsrat der Stadtwerke Bamberg im Herbst auch für den Test von Elektro-Kleinbussen und für stabile Ticketpreise im Jahr 2020 ausgesprochen.
Schon kurz nach Erscheinen der städt. Pressemitteilung hat die OB-Kandidatin der Bamberger Allianz, Dr. Ursula Redler, Wert auf die Information gelegt, dass sie namens der BA-Fraktion schon im November 2018 einen entsprechenden Antrag gestellt hat. Redler besteht auch deshalb auf diese Feststellung, weil in den Beratungen für den Haushalt 2019 von OB- Andreas Starke der Versuch unternommen worden sei, den BA-Antrag zu kippen.
24.1.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs nicht direkt freigeschaltet, sondern erst überprüft. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > rechte Spalte unten.

Kommentare   
+6 # supi 2020-01-24 17:47
ja ja im kippen und abwürgen sind manche gross, aber am liebsten schmücken sie sich mit fremden federn.
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+16 # GodFather 2020-01-25 12:07
ein durchsichtiges spielchen was der hinterzimmer-strippenzieher da spielt, ein sehr durchsichtiges. in den monaten vor der wahl werden die ideen der politischen konkurrenz übernommen und starke-orange angestrichen.
zwei legislaturen sind genug gekungelt!
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+7 # rüpelralle 2020-01-26 17:18
Nun so sinnvoll ein solches Angebot sicher sein mag, haben der OB und und die sonstigen Verantwortlichen im Eifer des nun anstehenden Wahlkampfes vergessen, wem gegenüber sie verpflichtet sind, wer ihre Wähler und Auftraggeber sind, wohl der Bürger der Stadt Bamberg nicht der einpendelnde Landkreisbewohner, aber dies sei nur am Rande bemerkt.
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Früä sän di Kinnä barräs nai dä Schuul gäloffm. Früher sind die Kinder barfuß in die Schule gelaufen.

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bariän: parieren. gehorchen.
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