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Auf einen guten Tag

 

Man wächst durch seine Aufgaben.
unbekannt

 

Wetten! In der Vollsitzung des neuen Stadtrats am 27.5. wird die Teilnahme Bambergs am neuen 365 €-Ticket im Verkehrsverbund Nürnberg sichergestellt. Dieser Vorbericht geht davon aus.

Mindereinnahmen der Verkehrsunternehmen werden ausgeglichen

Die Fahrgäste bleiben weg, die Einnahmen sinken. Der Deutsche Städtetag warnt: Städte und Landkreise können den ÖPNV nicht alleine stützen, Bund und Länder müssen einspringen. In Bayern geschieht das.
Im April hat der Stadtrat der Stadt Bamberg der Einführung eines 365 €-Tickets für den Ausbildungsverkehr im VGN zugestimmt. Verbunden mit der Zustimmung war auch die Bereitschaft, die durch die Einführung des 365 €-Tickets entstehenden Mindereinnahmen bei den Verkehrsunternehmen mit auszugleichen. Im gesamten Verbundraum wurden für das Basisjahr 2019 Mindereinnahmen bei den Verkehrsunternehmen in Höhe von 44.418.239.- € errechnet. Davon will der Freistaat Bayern als Initiator der Maßnahme zwei Drittel übernehmen. Auf die Stadt Bamberg bezogen sind Aufwendungen in Höhe von jährlich 241.564.- € netto zu erwarten. Da das Ticket zum 1. August 2020 eingeführt wird, werden für das Rumpfjahr 2020 Kosten in Höhe von 100.473.- € netto entstehen.

Alle kreisfreien Städte und Landkreise im VGN-Bereich sind dabei

Ob die angenommene finanzielle Belastung in den Folgejahren steigt oder auch sinkt, hängt auch von der Entwicklung der Schülerzahlen ab. Deshalb setzt die Stadt Bamberg hier vorläufig eine gleichbleibende Belastung des städtischen Haushalts von jährlich 241.564 € an.
Der Bamberger Stadtrat hat seine Zustimmung zu dem Projekt 365 €-Ticket davon abhängig gemacht, dass sowohl der Freistaat Bayern als auch alle anderen Gebietskörperschaften ihren finanziellen Verpflichtungen jeweils zu 100 % nachkommen. Ist dies nicht der Fall, wird das 365 €-Ticket für den Ausbildungsverkehr eingestellt.
Mittlerweile haben alle anderen Gebietskörperschaften im VGN-Bereich – 7 kreisfreie Städte und 16 Landkreise – ebenfalls der Einführung zugestimmt.
Im Gegensatz zu den bisherigen Möglichkeiten des Ticketinhabers wie Beschränkung der Nutzung nur in bestimmten Tarifzonen und Nutzung nur an 11 Monaten im Jahr (Tickets über Schulaufwandsträger) ist mit dem 365 €-Ticket das Reisen im gesamten Verbundgebiet an 365 Tagen ab Gültigkeit des Tickets dann möglich.
Alle wesentlichen Eckpunkte zum 365 €-Ticket können hier im PDF-Format heruntergeladen werden.
25.5.20 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s.rechte Spalte unten) freigeschaltet.

Kommentare   
-16 # Bergradfahrer 2020-05-26 07:35
Wie jetzt, das soll nur für Schüler gelten? Und welche wahnsinnigen Effekte verspricht man sich davon? Wird auch nur ein Schüler, der aktuell im SUV bis vors Klassenzimmer gefahren wird, plötzlich auf den Bus umsteigen?
Das Gros des Verkehrs stellen nicht Schüler, sondern Erwachsene, die zur Arbeit oder zu alltäglichen Verrichtungen fahren. Am Verkehr wird sich nichts ändern.
Wozu diese Aktion?
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+10 # Werner 2020-05-26 20:50
Entschuldigen‘s bitte, dass ich einer normalen Erwerbstätigkeit nachgehe. Tut mir leid.
Antworten | Dem Administrator melden
+8 # supi 2020-05-26 16:12
was soll das geheule, was soll das genöle, ein 365,-€ ticket wurde in den raum gestellt, nun ist es, so wie es aussieht, da.
nie war die rede davon, dass es für den personenkreis gedacht ist, der es benötigen würde, es sollte nur da sein, damit man sich damit schmücken kann, und vom finanziellen aspekt macht es ja durchaus sinn, das jetzige konzept, denn der personenkreis dem es zu gute kommt, nutzt es sowieso nur sehr eingeschränkt oder vlt gar nicht.
aber wie gesagt, es ist da das 365,- € ticket.
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Redensarten und Redeweisen

 B 39
Bedä: Peter.
Bedä hassd a jeedä. Peter heißt ein jeder.

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bedd: bettet.
Wi mä sich bedd, so lichd mä. Wie man sich bettet, so liegt man.

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Bedd, Beddn, Beddä: Bett(en).
Di Beddn muss i aa nuch machn. Die Betten muss ich auch noch machen.
Hoid is schöö, doo ko mä di Beddä naushänga. Heute ist (das Wetter) schön, da kann man die Betten (ins Freie) hängen

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Bedd|badschä: Bettpatscher. Teppichklopfer.
Wad nä, wänn dä Vorrä kummd, grigsd si midn Beddbadschä! Wart nur, wenn dein Vater kommt, kriegst sie mit dem Bettpatscher.

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Bedd|brundsä, Beddsaachä: Schimpfwort. Bettnässer.
Woos willn deä Beddbrundsä doo? Was will denn der ...?

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Bedd|hoofm: Betthafen. Nachttopf.
Früä hod jeedä sain Beddhoofm undän Bedd kobd. Früher hat jede/r seinen/ihren Nachttopf unter dem Bett gehabt.

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Bedd|hubfäla: Süßes vor dem Schlafengehen.
Da, hosd a Beddhubfäla! Da, hast dein Betthüpferla!

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Beddi: Betti, Elisabeth
No, wänns dai Beddi ned waass, donn schdimmds ned. Nein, wenn es deine Betti nicht weiß, dann stimmt´s nicht.

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Bedd|schdäddla: Kinderbett.
Eä schlöffd fai nu in sain Beddschdäddla. Er schläft nun/jetzt in seinem Kinderbett. fai = unübersetzbares Füllsel!

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Bedd|schweän: Bettschwere, bisweilen auch nach Alkoholgenuss. Ermüdung. 
Mai Beddschweän hob i nu long ned. Meine Bettschwere hab ich noch lange nicht.

Forts.

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