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Regionale Energiewerke ohne Bamberg?

Regionalwerke sollen die regionalen Klimaschutzziele bestmöglich unterstützen. In der Region Bamberg sollen sie neutraler Koordinator bei energiepolitischen Aktivitäten sein.

Landkreis soll Gesellschafteranteile der Stadt übernehmen

Gegründet wurden die Regionalwerke Bamberg vor acht Jahren. Der GmbH gehören als Gesellschafter je einem Drittel der Landkreis Bamberg, die Stadt Bamberg gemeinsam mit ihren Stadtwerken und derzeit 31 weitere Kommunen im Landkreis Bamberg an. Glaubt man diversen Hinweisen, sollen die Stadt Bamberg und ihre Stadtwerke aus dem Verband ausscheiden. Treibende Kraft soll die SPD im Kreistag Bamberg sein.
Zentrale Aufgabe der Regionalwerke soll sein, erneuerbare Energien und dezentrale Energiegewinnung zu fördern. Da die Stadtwerke Bamberg (StWB) auch in diesem Bereich agieren, sieht die SPD dieses mögliche Geschäftsfeld für die Regionalwerke wesentlich eingeschränkt. Um diesen Interessenkonflikt zu lösen, fordern SPD-Räte Kreistag nun dazu auf, die Gesellschafteranteile der Stadt – oder zumindest die der Stadtwerke – zu übernehmen. Das soll den Regionalwerken die Möglichkeit geben, sich neu aufzustellen und wirtschaftlicher und effektiver als bisher zu agieren.

Grüne versperren sich einer generellen Neustrukturierung nicht

Laut eines FT-Berichtes vom 27.11.20 sehen SPD-Fraktionssprecher Jonas Merzbacher und Kreisrat Michael Bergrab als Initiator den 31. Dezember 2020 als passendes Datum für einen Rückzug der Stadt, oder zumindest den der Stadtwerke. Anschließend sollte man den Businessplan der Regionalwerke anpassen und erweitern. »Die wirtschaftliche Tätigkeit muss sich wieder an den Zielen von 2012 orientieren. Nur so kann auch eine klimagerechte und regionale Energieerzeugung und –nutzung im Landkreis Bamberg in den Gemeinden erfolgen«, wird im FT-Artikel die Begründung in dem SPD-Antrag zitiert. Dem Landkreis und den Gemeinden komme hier eine Vorbildfunktion zu.
Entsprechend einer Pressemitteilung stehen die Grünen dem Vorstoß der SPD-Kreistagsfraktion, wonach die Stadtwerke Bamberg aus den Regionalwerken aussteigen sollen, skeptisch gegenüber. Man wolle an einer gemeinsamen Energiewende festhalten. Einer generellen Neustrukturierung der Regionalwerke versperre man an sich dabei nicht.
7.12.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet. 

Kommentare   
-1 # merci 2020-12-08 10:19
Ich verstehe den Interessenkonflikt nicht. Stehlen die Stadtwerke den Regionalwerken die Aufstellflächen? Machen die Stadtwerke zu viel Gewinn, den die Regionalwerke haben wollen?
Ist es nicht egal wer die erneuerbaren Energien installiert, wenn das gemeinsame Ziel sein soll, die Erneuerbaren in ihrer Menge auszuweiten. (Auch wenn dies aus meiner Sicht ein fragwürdiges Ziel ist, solange keine geeigneten Speicher zur Verfügung stehen. Zumindest bei gleichzeitiger Abschaltung von grundlastfähigen konventionellen Kraftwerken.)
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+3 # Eisenbahner 2020-12-08 15:43
Nanana, laut Fau Bärbock können doch die Kobolde den Strom im Netz speichern! ;-)
Hat sie doch schon im TV mit ihrer unnachahmlichen Schneppern angekündigt!
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+1 # supi 2020-12-08 17:28
nein es ist absolut nicht egal, wer die erneuerbaren energien installiert, das können und dürfen nur die guten, sonst niemand, und wer die kriterien des guten nicht erfüllt, der muss halt mal weg
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+2 # gablmann 2020-12-08 16:50
Sehe ich genauso,
die EON hat ja auch Anteile an den Stadtwerken (ca.10%).
Dort ist es vielleicht echt ein Interessenskonflikt, unterm Strich profitieren aber beide weil Sie die selben Ziele verfolgen und jeweils vom Know-How des anderen profitieren können.
Die Landkreis-SPD will halt a weng Wind machen dass Sie überhaupt mal wieder in Erscheinung tritt.
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+4 # Clavius1970 2020-12-08 20:01
Von was reden wir hier überhaupt. Der Jahresabschluß 2017 deutet nicht unbedingt auf rege Geschäftsvorfälle hin. Auch die Personalstärke mit einer oder einem Angestellten ist nicht besonders viel.
Die Bezüge des Aufsichtsrates sind auch sehr niedrig. Offensichtlich waren nicht viele Sitzungen notwendig.
Scheint sich eher um eine Bonsai-GmbH zu handeln um Aktivitäten für Klimaschutz vorzutäuschen. ;-)
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Breedsn:   Schimpfwort. Breze(n).

Olda Breedsn! Alte Breze!

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Di Breedsnfraa känna mä scho nuch. Die Brezenfrau kennen wir schon auch noch.

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