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Fahren E-Busse bald auch in Bamberg?

Millionen-Förderung vom Bund. Die Stadtwerke Bamberg (StWB) haben 1,98 Mio € Förderung für die Umstellung des Busbetriebs auf Elektrobusse erhalten. Das reicht für drei E-Busse. (1,4 Min)

E-Bus-Verbund kleiner und mittlerer Verkehrsbetriebe in Bayern

Für das Zukunftsprojekt stellt das Bundesumweltministerium (BMU) bundesweit insgesamt 620 Mio € zur Verfügung. Davon gehen rd. 6,2 Mio € Fördermittel an ein Verbundprojekt in Bayern. Für die Umstellung auf Elektromobilität haben sich sechs Verkehrsbetriebe zum Verbundprojekt „E-Busprojekt kleiner und mittlerer Verkehrsbetriebe in Bayern“ (KMVB) zusammengeschlossen. Zugutekommen sollen diese Mittel den Städten Aschaffenburg, Bad Reichenhall, Coburg, Passau, Landshut und auch Bamberg. Die Partnerstädte kooperieren bei der Entwicklung eines neuen Buskonzepts sowie bei der Schulung des Personals und dem Kauf der Busse. Auch die Fördergelder haben die sechs Verkehrsbetriebe gemeinsam beantragt. Mit den Fördermitteln soll die Anschaffung von 20 Elektrobussen möglich gemacht werden.
In Bamberg soll das Fördergeld für die Umrüstung des Werkstattbetriebs und den Kauf von sechs Elektrobussen verwendet werden. Die Busse sollen in der Domstadt ab dem kommenden Jahr in Betrieb gehen. Derzeit haben die StWB 63 Busse im Einsatz, die in den kommenden Jahren komplett auf Elektroantrieb umgestellt werden sollen. So ist es zumindest zu lesen und zu hören.

Anschaffungskosten sind zwei- bis dreimal so hoch wie bei einem Dieselbus

Beim Projekt KMVB wollen die Unternehmen die Daten von Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur erheben, Erfahrungen untereinander und mit interessierten Verkehrsbetrieben austauschen sowie durch die Erhebung von Forschungsdaten in der Elektromobilität im Rahmen der programmatischen Begleitforschung des BMU „ökologische, technische und effizienzbezogene Erkenntnisse gewinnen“.
Bundesweit fördert das Ministerium im Rahmen seines E-Bus-Programms rd. 1.500 Elektrobusse. Die Anschaffungskosten für ein solches Fahrzeug seien derzeit zwei- bis dreimal so hoch wie bei einem Dieselbus, heißt es in einer Pressemitteilung. Die anteilige Förderung mache Elektrobusse für Kommunen zu einer aussichtsreichen, ökologischen Alternative. Wichtiges Kriterium für die Förderung ist der nachgewiesene Einsatz erneuerbarer Energien beim Laden der Busbatterien.
Die Busse, die Bamberg beschaffen will, müssen eine tägliche Fahrleistung von bis zu 290 Kilometer erbringen und sind dann im Durchschnitt insgesamt mehr als 2,7 Mio Kilometer pro Jahr unterwegs. Das Liniennetz der StWB umfasst 28 Buslinien mit 416 Haltestellen.
7.4.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto). Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten r.) freigeschaltet.

Kommentare   
+10 # Joshi 2021-04-07 09:47
Da werden mal wieder Millionen für einen Mist ausgegeben, der sowieso nichts bringt...
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+7 # Eisenbahner 2021-04-07 13:03
Sogar im Bundeshauptslum, dem Eldorado RRG Politik, gibts es damit Probleme
https://www.focus.de/auto/elektroauto/wetter-kaelte-macht-einigen-berliner-elektrobussen-zu-schaffen_id_12965969.html
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+8 # Hansi 2021-04-07 13:28
Müssen die in Bamberg täglich 290km im Sommer oder im Winter fahren? Wenn die das nur im Sommer packen, dann können die sich den Reifenwechsel sparen - falls es sowas bei Bussen gibt!
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+3 # Werner 2021-04-07 20:48
An den genannten Zahlen stimmt mathematisch irgendwie was nicht. Einfach mal nachrechnen, liebes Presseamt ;-)
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+12 # Bergradfahrer 2021-04-08 08:27
Männo, die Technik mit den Batterien ist doch nix. Das ist doch genauso doof wie seinerzeit diese "Energiesparlampe", bei der es erst einmal gefühlt dunkler wurde, wenn man sie eingeschaltet hat.
Wenn es ökologisch verträglich sein soll, warum nicht Gasantrieb und Biomethangas verwendet?
Dieser Batteriewahn ist schier unerträglich.
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+7 # cunningham 2021-04-09 13:03
Beim Batteriewahn geht es nicht um Argumente, sondern darum, eine Ideologie gegen den Willen einer breiten Masse durchzusetzen.
Warum soll die Allgemeinheit 9000 Euro bezahlen, wenn ich mir so eine Elektro-Schrottkarre kaufe? Never ever! So eine Dreckschleuder kommt mir nicht ins Haus.
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0 # GodFather 2021-04-11 10:49
In Rom fuhren schon vor 20 Jahren ausschließlich Elektrobusse durch die Altstadt. Das schont die Nerven der Anwohner, mindert Lärm und Gestank - davon haben wir dank Kopfsteinpflaster, Dieselbussen und Komfortkaminen schon mehr als genug.
In Shenzhen fährt die komplette Flotte an öffentlichen Bussen seit Jahren 100% elektrisch.
Doch das Land der Dieselmotorenbauer und Zündkerzendreher ist nicht willens umzulernen und lobbyiert um sichere Dividenden.
Und ich begreife nach wie vor nicht warum man nicht mal auf die Idee kommt, für die Innenstadt kleine Busse einzusetzen und im Zweife mit höherer Frequenz zu fahren. Aber Busfahrer scheinen ja ein tiefes Groschengrab für die Stadtwerke darzustellen, lieber legt man bei den Stadtwerken das Geld in irgendwelchen windigen Fonds an um im Stadtrat keine Begehrlichkeiten zu wecken.
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Redensarten und Redeweisen

Altes Bambergerisch wird kaum noch gesprochen. Hier handelt es sich zudem um die Gärtnervariante. Zusammengestellt von Wolfgang Wußmann (†), übersetzt von mdw.

B 82

Broich: Bräuche.

Däs sän olda Broich. Das sind alte Bräuche.

-

broichäd: bräuchte.

Eä broichäd hald a schdorgga Händ. Er bräuchte halt eine starke Hand.

Eä broichd si scho long amol widdä. Er bräuchte sie schon lang einmal wieder.(= müsste geschlagen werden)

-

broichd: braucht.

Iä müssd oich hald rüän, wänn dä wos broichd. Ihr müsst euh halt rühren/auf euch aufmerksam machen/euch einmischen, wenn ihr was braucht.

-

broing: brauchen.

Miä broing niggs! Wir brauchen nichts! (z.B. zum Hausierer).

-

Broidla: Bräutchen.

Si woä a schöss Broidla. Sie war ein schönes Braütchen (bei der Erstkommunion).

-

Broiss, Broissn: Preuße(n).

Wos willn deä Broiss? Was will den der Preuß? 

Aa Broiss is scho dsävill, dswaa Broissn, däs is scho a Soichn. Ein Preuße ist schon zu viel, zwei Preußen, das ist schon eine Seuche.

-

Broissn|wiäsching: Preußenwirsing. gekräuselter Wirsing.

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