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  ENERGIE - LEBENSHALTUNGSKOSTEN    

Umfrage: Wenig Bereitschaft zum Energiesparen

Trotz steigender Preise für Heizen und Mobilität zeigen die Deutschen bisher wenig Bereitschaft zum Sparen. Viele würden eher auf Konsumgüter verzichten oder bei Lebensmitteln knausern.

Nur gut jeder Fünfte will sich bei Ausgaben für Transport und Verkehr einschränken

Schon die Pandemie machte Verbrauchern zu schaffen. Nun treibt auch die Ukraine-Krise den Preis für Öl, Gas und Strom nach oben. Aktuelle Meldungen besagen, dass der Spritpreis kaum irgendwo so stark gestiegen ist wie in Deutschland. Eigentlich Grund genug, um den Gürtel etwas enger zu schnallen, könnte man meinen.
Aber die Bereitschaft zum Energiesparen ist bei Deutschlands Verbrauchern einer Umfrage zufolge trotz der steigender Preise für Heizen und Mobilität nicht besonders groß. Müssten die Menschen ihre Ausgaben um 100 € im Monat verringern, würde sich nur gut jeder Fünfte (22 Prozent) bei den Ausgaben für Transport und Verkehr einschränken. Das ergab eine YouGov-Erhebung für die Teambank unter mehr als 3000 Erwachsenen. (YouGov ist ein im Jahr 2000 gegründetes britisches Markt- und Meinungsforschungsinstitut, das international tätig ist.)

Lieber bei Kleidung sparen als beim warmen Wasser

Beim Heizen und Warmwasserverbrauch gilt dies den in der vergangenen Woche veröffentlichten Daten zufolge für 14 Prozent, bei Strom gerade einmal für 11 Prozent. Ihre Ausgaben für Lebensmitteln würden 19 Prozent der Befragten kürzen. Am ehesten könnten die Menschen der Umfrage zufolge auf den Kauf von Kleidung und Schuhen verzichten (54 Prozent). 46 Prozent würde bei Urlaubsreisen sparen, 41 Prozent bei Freizeitaktivitäten.
Deutschlands Verbraucherinnen und Verbrauchern machen aktuell rekordverdächtige Inflationsraten zu schaffen. Im April lagen die Verbraucherpreise nach vorläufigen Berechnungen um 7,4 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Im März war die jährliche Teuerungsrate mit 7,3 Prozent bereits auf den höchsten Stand seit der Wiedervereinigung 1990 geschnellt.

Beim Energieverbrauch kann gespart werden - besonders in einem Land wie Deutschland. Tipps dazu gibt es im Netz zuhauf. Die webzet verzichtet aber darauf, Vorschläge zusammenzuschreiben oder besondere Seiten zu empfehlen. Das sollte und kann jede/r für sich machen.

Geschrieben:  mdwvBilder v. webzet (Titelbild ist Symbolfoto).  Webzet unter www.freie-webzet.de aufrufen und speichern!  >  STARTSEITE

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Kommentare   
+13 # Werner 2022-05-09 21:58
Keine Sorge, WebZet, sie brauchen auch gar keine Hinweise geben. Die werden einfach schon früh genug ‚von oben‘ kommen und per Dekret angeordnet, dafür werden manche der Okös schon sorgen, es werden aber nicht die Ökonomen sein.
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+23 # Michl 2022-05-09 23:30
Na raten sie mal, wofür meine "Ausgaben für Transport und Verkehr" drauf gehen? Zu mindestens 90% für den Weg zur und von der Arbeit...
Komm mir dann a weng verar...t vor, wenn mir wenig Bereitschaft zum Energiesparen unterstellt wird!
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+13 # Bergradfahrer 2022-05-10 10:36
Jawoll, weil zwei ve(w)rirrte Regierungen Unsummen für (geänd. Webzet) Coronatests, -masken und -"impfungen" rausgeworfen haben, die Kassen leer sind, dann noch der wichtigste Energielieferant verprellt wurde, muss der kleine Bürger sich aber nun mal echt zusammenreißen!
Scheiß auf Weg zur Arbeit mit dem archaischen Verbrennungsmotor oder heiße Dusche länger als 180 Sekunden! Die pseudogrüne Blase arbeitet ja schließlich auch von daham. Warum macht das der Werker denn nicht? Diese dummen blue collars gehen immer noch zu unmöglichen Zeiten zur Arbeit und wohnen wo keine ökostrombetriebene S-Bahn fährt. tstststs!

Herrschaftszeiten, vielleicht sind die Leute schon am Anschlag? Geht das denn nicht in den Kopf?
Wenn ich mir die Lebensläufe der jeweiligen Parteispitzen hinsichtlich Lernfähigkeit so anschaue, dann ist es wohl echt so.
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