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A 29

Iech glaab, mei Klana brüüd wos aus.
ausbrüüdn ( = ausbrüten, krank werden, aushecken, ausdenken)
Ich glaube, meine Kleine wird krank.
-
Dän sei Goschn müssäd scho längsd ausgfransd sei, so vill wi deä red.
ausfransn (= ausfransen)
Sein Mundwerk müsste schon längst ausgefranzt sein, so viel wie der redet.
-
Däs is a Ausgäbichdä, dän haud ned so schnäll awos um.
ausäbichd (=(Holzfässer wurden gepicht, abgedichtet)
Das ist ein harter Typ, den wirft nicht so schnell etwas um.

Forts.

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Die Stadt will Vorreiter für E-Mobilität sein. Im Stadtrat wurden die bisherigen und beabsichtigten Bemühungen anerkannt. Querbeet gab es aber auch kritische Anmerkungen.

Strom-Ladekarte für ganz Deutschland

In einem Vorbericht am 16.5.2018 zur Vollsitzung des Stadtrates am gleichen Tag führte die WeBZet in das Thema „Bambergs Weg in die Elektromobilität ein“. In der Sitzung stellten seitens der Stadtwerke Bamberg (StWB) Geschäftsführer Dr. Michael Fiedeldey und ÖPNV-Abteilungsleiter Peter Scheuenstuhl, die aus ihrer Sicht wichtigsten Eckpunkte ihres Konzepts vor. Wichtigster Hinweis: Die StWB agieren nicht allein, sondern gemeinsam mit der internationalen Firma „newMotion – charge smart“. Neben anderen Synergieeffekten ermöglicht diese Zusammenarbeit die Ausgabe einer Strom-Ladekarte für ganz Deutschland und darüber hinaus. Aktuell betrieben die StWB in Bamberg 9 Ladestandorte (> Karte r.), wobei der Absatz bisher »sehr moderat« sei, wie Scheuenstuhl anmerkte.
Die Diskussion im Plenum bescheinigte den StWB hinsichtlich ihrer Konzeptentwicklung insgesamt viel Lob und Anerkennung. Aus den Wortmeldungen wurde aber bald klar, dass die Fraktionen sowie einzelne Stadträte durchaus unterschiedliche Vorstellungen vertraten.
Die Sprecher von CSU (Dr. Müller) und SPD (K. Stieringer) übten sich vorrangig im Lob. Müller: »Wir staunen, dass die StWB erkennbar anders und besser aufgestellt werden als z.B. noch vor zwei Jahren.« Stieringer sieht in der E- Technologie einen »Baustein der zukünftigen Mobilität«. Dabei dürfe es aber nicht nur »um einen Austausch des Verbrennungsmotors« gehen, sondern dass der Einsatz verschiedener Verkehrsmittel insgesamt vorangetrieben werde.

E-Mobilität soll »aus der Dieselkrise retten«

Ähnlich wie Stieringer äußerte sich Ursula Sowa (GAL): »Es scheint eine Wende in Bamberg zu geben«, meinte sie. Sie sehe aber nicht nur den Abschied vom Verbrennungsmotor zum E-Antrieb, sondern – mit Blick auf die Radfahrinitiative - auch den Abschied vom motorisierten Individualverkehr überhaupt. Hier widersprach ihr später massiv Daniela Reinfelder (BuB): Der Abschied vom Auto sei ein Wunschtraum, die Hinwendung zur E-Mobilität soll die Industrie »aus der Dieselkrise retten«.
Einen anderen Aspekt brachte Dieter Weinsheimer (BA) ein: Seiner Fraktion sei wichtig, dass der Einsatz von Omnibussen mit modernen Antriebs-Technologien Vorrang habe. Neben dem E-Antrieb könne schon bald die Brennstoffzellen-Technik hinzukommen. »Die StWB brauchen jedenfalls mehr Geld für Zukunftsinvestitionen«, sagte Weinsheimer mit Blick auf Finanzreferent Bertram Felix.
Eher kritisch setzte sich CSU-Stadtrat Dr. Gerhard Seitz mit dem neuen Schwung der StWB für die E-Mobilität auseinander. Die Konzeptvorschläge seien eher »Normalitäten« und nicht mehr als Vision zu betrachten. Für Bamberg gelte, dass jetzt ein »2:1-Rückstand« aufgeholt werde. Seitz hatte sich in den vergangenen Jahren nachdrücklich für mehr E-Mobilität eingesetzt, war dabei aber auf taube Ohren gestoßen.
18.5.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   

+1 #3 Heiner 2018-05-26 05:06
Frage an D.W.
Hatten Sie sich nicht schon mal mit der E-Mobilität beschäftigt ? Wieso ging da nicht weiter, jetzt plötzlich loben das die Gegenfraktionen !
+5 #2 supi 2018-05-21 19:17
ja und warum stellen die stadtwerke, wass ihre busflotte anbelangt, nicht auf e- busse um, statt als weiter dieselfahrzeuge zu beschaffen
+8 #1 GodFather 2018-05-21 13:19
Es wäre schön wenn Deutschlands Kommunen sich darum bemühen würden, den Einsatz von E-Mobilität zu fördern. Insofern ist diese Initiative überfällig. In China gibt es mittlerweile Großstädte die im Öffentlichen Verkehr nurmehr ausschließlich E-Busse einsetzen! Gerade unsere Stadt würde von einer Entwicklung in diese Richtung profitieren. Weniger Ruß, geringere Erschütterungen etc. Doch die verfügbaren Mittel werden bei den STWB lieber in zwilichtige Geldanlagen durch private Vermittler gesteckt statt für diejenigen etwas gutes zu tun die durch ihre Gebühren für diese ganzen Überschüsse: die Bürger der Stadt!
Auch im Fuhrpark der Stadt muss dringend über den Schritt zur E-Mobliltäts-Infrastruktur nachgedacht und gehandelt werden! Die Post macht es vor, dass man etwas tun kann, auch wenn die deutsche Diesel-PKW/LKW Industrie uns im Regen stehen lässt!

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