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Redensarten und Redeweisen

 

B 7

Bädäla, Bedäla: Petersilie.
Deä is doch aa äs Bädäla auf alla Subbm. Der ist doch die Petersilie auf allen Suppen. - Der ist doch überall dabei.

-
Badai, Badaia: Partei(en).
Bisd aa bai dä Badai? Bist (du) auch bei der Partei.
Mussd immä dswaa Badaia höän, bävoäsd wos sägsd! (Du) Musst immer zwei Parteien hören, bevor (du) was sagst.

-
Badaia|schdraid: Parteienstreit.
Immä deä Badaiaschdraid, des bringd doch niggs! Immer der Parteienstreit, das bringt doch nichts.
badaiisch: parteiisch.

-
Baddl, Bardl: Bartholomäus.
Gäll, edsäd wassd, wu dä Baddl sain Mosd hold! Jetzt weißt du, wo der Bartholomäus seinen Most holt. =: Jetzt weißt du, wie's lang geht.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Eine starke Lobby sieht anders aus. Zur Langen Straße gibt es weiterhin unterschiedliche Meinungen. Die Interessengemeinschaft interveniert nochmals bei OB und Stadtratsfraktionen.

Kritik in der Sache und am Verlauf der Gespräche

Es geht wesentlich um die geplante Auflassung der Parkplätze (rd. 14) zwischen der HypoVereinsbank und dem Eingang Theatergassen. Die Sprecher der „Interessengemeinschaft Lange Straße GbR mit Obstmarkt, Kranen, Kapuzinerstraße und Theatergassen“ (IG Lange Straße) weisen allerdings nicht nur auf die Sachproblematik hin, sondern äußern auch Unzufriedenheit über den bisherigen Verlauf der Gespräche mit den Stadtvertretern.
Zum Sachverhalt Die Lange Straße soll laut Beschluss des Umweltsenats ab 1.12. 2018 als Halteverbotszone ausgewiesen werden. Bauliche Maßnahmen sind derzeit aber (aus finanziellen Gründen) nicht möglich.
Die Vertreter der IG Lange Straße, Pius Schiele und Benedikt Dümig, betonen einerseits, dass man sich einer Veränderung der Parksituation grundsätzlich nicht verschließen will.
Sie halten andererseits das aber erst dann für sinnvoll, wenn ein neues Verkehrskonzept und bauliche Maßnahmen in der Langen Straße durchgeführt werden, „was zu einer neuen Aufteilung der Gehwege (mit Freischankflächen) Fahrradwege und Straßenraum führen soll.“

Von einer gemeinsamen Lösung kann nicht die Rede sein

Die Meinungsverschiedenheit ist nicht neu. Auch in dem erneuten Brief an die Stadtvertreter verweisen die IG-Sprecher auf das Interesse der ansässigen Geschäfte, Banken und Dienstleister sowie deren Kunden – diese „brauchen und wünschen eine überschaubare und somit kontrollierte Lade- bzw. Parkzeit“, heißt es in dem Schreiben.
Grundsätzlich sei auch eine erste freie Stunde in den Parkhäusern zu begrüßen, jedoch werde dieser "Vorteil" nach 61 Minuten wieder aufgegeben, nachdem dann der doppelte Preis zu bezahlen sei. „Durch die etwas entferntere Lage der Schützengarage dürfte die Parkzeit in den allermeisten Fällen über einer Stunde liegen.“
Kritik wird aus einer anderen Anmerkung in dem Schreiben deutlich: „Wir sind sehr erstaunt gewesen, dass der Termin des bisher stattgefundenen runden Tisches keine Diskussionsplattform gewesen ist, sondern die Präsentation (von der Stadtverwaltung) zuvor beschlossener Maßnahmen.“
Dass diese Maßnahmen als Ergebnis des Runden Tisches über die Presse (FT Bbg am 2.10.18), verbreitet wurden, sei ein unüblicher Schritt, „wenn Wert auf eine gemeinsame Lösung gelegt wird“.
Dem Eindruck in der Presse dass diese Beschlüsse mit allgemeiner Zustimmung erfolgt sind, „möchten wir widersprechen und nochmals unterstreichen, dass wir uns Veränderungen nicht verschließen wollen jedoch die vorgenommenen Schritte für nicht gut heißen, weil Sie der Langen Straße mehr schaden als nützen.
Oberbürgermeister und Stadtratsfraktionen werden nochmals zu einem gemeinsamen Gespräch gebeten.
15.11.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare. > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. NEU: Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung > öffne Impressum l. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+14 # Bürger dieser Stadt 2018-11-15 12:58
Mit anderen Worten: Die 5-7 Minuten Fußmarsch von der Schützengarage in die Lange Straße sind nicht zumutbar.

"[Die Kunden] wünschen eine überschaubare und somit kontrollierte Lade- bzw. Parkzeit."
Sicher wünschen sie das. Nur so können sie "mal schnell" eine Besorgung machen.
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+6 # supi 2018-11-15 14:29
mei mei mei müssen das aber kleinkrämer sein, wenn von 14 Parkplätzen das wohl und wehe einer ganzen Straße abhängt
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+1 # babsi 2018-11-15 15:17
die solln gefälliggsd ihre ärsche bewegen.
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+15 # R.Pfaff 2018-11-15 18:14
Den Ansatz mit der ersten Stunde kostenfrei Parken in den Parkhäusern finde ich gut. Dass die zweite Stunde dafür doppelt zu Buche schlagen soll finde ich einfach nur peinlich, weil kleinlich. Meiner Meinung nach sollten die Stadtwerke an den Parkhäuser Zusatzangebote , wie z.B. E-Scooter oder Mietfahrräder generieren und eine Ringbuslinie einrichten, die auch an den Parkhäusern hält.
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+7 # Bergradfahrer 2018-11-16 09:16
#4
Ringbuslinie ist tatsächlich eine gute Idee. Kostenlos für Menschen mit Gehbehinderung, wobei Adipositas bitte nicht als solche zu werten ist. Hier gilt, wie für den Rest, den Hintern bewegen!
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-6 # gablmann 2018-11-16 13:27
Es geht doch gar nicht ums Parken, das kann man wirklich im Parkhaus.
Es geht ums Halten, Laden, jemand abholen oder "Leberkäsbrötla" holen.
Das geht in 3 min. nicht. Nur darum gehts!
Manch überbeflissener vom PÜD freut sich sicher schon auf die 181. Sekunde
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+10 # Bamberger 2018-11-16 13:47
#6: Sie meinen die eifrigen vom PÜD, die laufend vor der Hainapotheke die Falschparker aufschreiben?
Ach nein, macht ja gar keiner....
Warum nur?
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+3 # Baba Yaga 2018-11-16 14:57
#6
Eine bisschen arg dekadente Haltung, die auf nicht unerheblichen Bequemlichkeitsverkehr abzielt. Finden Sie nicht?
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+1 # Werner 2018-11-16 17:09
@6. das finde ich nicht. Es gibt durchaus zahlreiche Ärzte, Apotheken und Banken in der Langen Straße wo eben dies erforderlich ist. Auch ich bin kein Freund des motorisierten Verkehrs durch die Straße, aber bitte, wie gehts denn anders von der Verkehrsführung?

Einkaufen in der Langen Straße dagegen ist ein Witz, was bekommt man denn da? Urlaub und Flüge beim Schiele? Ach bitte, Internetseiten machens möglich. Sonstiger Kram = Amazon & Co. ist auch keine starke Meinung.
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+5 # Bergradfahrer 2018-11-17 13:18
#9
Ach, das gibt es ein paar Läden, die gar nedd so schlecht sind. (Möchte keine Namen nennen) Zwar mitunter gehobenes Preisniveau aber durchaus gute Qualität und nicht beliebig.Wenn die Aufenthaltsqualität besser wird, könnten sich noch andere ansiedeln. Momentan ist das Verkehr halt schon sehr störend. Der Durchfahrer an sich kauft ja nicht ein. Und ein paar Meter laufen sollte schon gehen, die eigenartige drive-in-Mentalität zur Praxis irritiert mich jedes mal selbst.
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-10 # Bernhard 2018-11-17 19:06
Wie soll die Stadt die Lange Straße umgestalten, wenn kein Geld im Stadtsäckel da ist? Das Geld wächst auf Bäumen?

Gewerbe wollense nicht, aber Geld schon...
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+1 # Mitbürgerin 2018-11-19 07:19
#3, #6 „Är.... bewegen, dekadente Haltung, Bequemlichkeitsverkehr“ - haben Sie schon mal an die Mitbürger gedacht, die nicht mehr fit sind und denen tatsächlich jeder Schritt Schmerzen bereitet? Die, die unfreiwillig bequem sind und ihren A. nicht mehr schmerzfrei bewegen können? Die gibt es und die möchten oder müssen eben auch am Stadtleben teilhaben. Da kann es ab und an schon wichtig sein, mal direkt vor der Bank zu halten, zu parken oder auch abgeholt zu werden. Da kann schon der Weg vom ZOB oder Parkhaus zur Langen Staße zu weit sein. Auch wenn man sich das als Gesunde/r kaum vorstellen kann.
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+7 # Bürger dieser Stadt 2018-11-19 09:53
#12:
Sicher wird gerade an Hochbetagte bzw. Gehbehinderte gedacht. Das wurde immer wieder deutlich gemacht.
Der Löwenanteil der Gesellschaft kann aber nun mal seinen Arsch bewegen, und soll das auch gefälligst tun. Und zwar auch und vor allem zum Vorteil der Gehbehinderten bzw. deren Begleitpersonen, die dann mehr Platz und weniger Stress hätten
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