Auf einen guten Tag

 

Dummheit ist nicht wenig zu wissen, auch nicht wenig wissen zu wollen, Dummheit ist glauben, genug zu wissen.
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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
Tel. 116 117 = ärztlicher Bereitschaftsdienst

Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

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Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 7

Bädäla, Bedäla: Petersilie.
Deä is doch aa äs Bädäla auf alla Subbm. Der ist doch die Petersilie auf allen Suppen. - Der ist doch überall dabei.

-
Badai, Badaia: Partei(en).
Bisd aa bai dä Badai? Bist (du) auch bei der Partei.
Mussd immä dswaa Badaia höän, bävoäsd wos sägsd! (Du) Musst immer zwei Parteien hören, bevor (du) was sagst.

-
Badaia|schdraid: Parteienstreit.
Immä deä Badaiaschdraid, des bringd doch niggs! Immer der Parteienstreit, das bringt doch nichts.
badaiisch: parteiisch.

-
Baddl, Bardl: Bartholomäus.
Gäll, edsäd wassd, wu dä Baddl sain Mosd hold! Jetzt weißt du, wo der Bartholomäus seinen Most holt. =: Jetzt weißt du, wie's lang geht.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Ein Antrag der FDP, die zur Bamberger Rathauskoalition gehört, hat die Radfahr-Aktivisten auf den Plan gerufen. Sie kritisieren massiv die reale Rad-Politik der Stadt Bamberg.

„Radverkehr braucht keine Versuche, sondern mehr Platz“

»Die Rathausmehrheit hält unverändert an ihrer Ideologie der autogerechten Stadt fest, wenn es konkret wird und dem Radverkehr mehr Platz zugesprochen werden soll«, so kommentieren in einer Presseerklärung Christian Hader (Initiative Radentscheid), Andreas Irmisch (Verkehrsclub Deutschland/ VCD) und Elke Pappenscheller (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club/ ADFC) den Vorstoß der Bamberger FDP, einen „Schutzstreifen“ in der Friedrichstraße anzulegen. Dieser soll stadteinwärts mit nur 1,50 Meter Breite angelegt werden. Aus Sicht der Radfahr-Aktivisten würde man damit bekannte Probleme und Risiken, wie z.B. einen zu geringen Überholabstand, eher ver- statt entschärfen.

Christian Hader von der Initiative Radentscheid kritisiert zum wiederholten Male den »fehlenden städtischen Mut«: »Die aktuelle Planung soll einen Versuch darstellen. Der Radverkehr in Bamberg braucht jedoch keine Versuche mit Radfahrenden als Versuchskaninchen oder sog. Schutzstreifen, die keinerlei Schutz außer einer gestrichelten Linie bieten. Was der Radverkehr braucht, sind - zumal es sich hier auch um eine Schulwegroute handelt - gute und breite Radwege - und zwar jetzt.« Konkret fordern die Verbände und Institutionen stadteinwärts einen 2,0 Meter breiten, vom KFZ-Verkehr getrennten Radfahrstreifen, der von PKWs nicht überfahren werden darf. > Skizze r.u.

Fußverkehr und Radverkehr werden „zusammengepfercht“

Außerdem müsse auch die Situation stadtauswärts angegangen werden, da der vorhandene Radweg mit 1,0 Meter und der Gehweg mit 1,5 Meter viel zu schmal seien, wie der neue Bamberger VCD-Vorsitzende Andreas Irmisch meint: »Die vorgeschlagene Planung verlagert die Verkehrsprobleme dorthin, wo sie eigentlich gefördert werden sollen: Fußverkehr und Radverkehr werden stadtauswärts auf 2,5 m Breite zusammengepfercht, das widerspricht jeder Vorgabe für sicheren Fuß- und Radverkehr! Die daraus entstehenden Konflikte sind einfach zu lösen, wenn der Radverkehr statt der Parkplätze auf einem dann fast doppelt so breiten Streifen fahren und der Gehweg so auf 2,5 Meter erweitert werden kann. Die wegfallenden Parkplätze könnten in das Parkhaus Schützengarage verlagert werden.« Die Stadtverantwortlichen müssten sich laut Irmisch fragen, was ihnen wichtiger sei: Ruhendes Blech oder sicher fahrende Kinder auf ihrem Weg zur Schule.
25.3.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
-7 # supi 2019-03-25 18:23
na nun wissen wir es, was jeder braucht, der radfahrer breitere fahrwege, der autofahrer ein funkionierendes ABS
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-8 # CFRA2 2019-03-25 18:47
Um die Stadt Fahrradgerecht zu gestalten, braucht man nur eine komplette Sperrung der Innenstadt für KFZs mit einer Breite von über 1,4m zu Beschildern, denn dann sollte ja für die "Radfahr-Aktivisten" genug Platz auf der Straße sein!
Aber halt, da können dann z.B. nur Isettas (1955) oder Goggomobile (ca. 1957) fahren. Ob die aber, trotz Oldtimer-Zulassung, die Feinstaubwerte in der Stadt nicht überschreiten lassen und Athmung der "Radfahr-Aktivisten" behindern, ist wiederum fraglich.

Am besten es bleibt wie es ist und jeder fährt wie bisher, nach dem Motto: "Never change a running system"!
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+4 # Bürger dieser Stadt 2019-03-25 19:58
Und ob Blech wichtiger ist als Sicherheit für Kinder. Unsere Gesellschaft verbrennt seit Anbeginn der Motorisierung lieber Sprit als Kalorien. Die mentale Entwicklung verläuft schon immer wesentlich langsamer als die Akzeptanz von Komfort-Pushing im Alltag. Wie könnte es auch anders sein? Andernfalls müßte man ja seine konsumzentrierten Gewohnheiten ändern. Wo kämen wir denn da hin?!
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0 # SSchm 2019-03-25 20:37
Auch wenn es hier keiner wahrhaben will, nicht wenige Leute unserer mobilen Gesellschaft brauchen das Auto. Deswegen können wir die Autostraßen und Parkplätze nicht einfach abräumen.
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0 # Bergradfahrer 2019-03-26 08:16
Schutzstreifen sind gefährlicher Unfug. Das Gleiche gilt für straßenbegleitende Radwege innerorts und zwar egal wie breit die sind oder welche Farbe sie haben. Wenn an der Kreuzung und Einmündung nicht besonders aufmerksam geschaut wird, werden, eben weil sie den Radfahrer aus dem unmittelbaren Blick des motorisierten Verkehrs nehmen, diese Wege zur Gefahr.

Es bleibt ohnehin langfristig keine Alternative als die Sperrung der Innenstadt für Nichtanlieger. Dann kann man als Radfahrer wesentlich entspannter fahren. Die Akzeptanz und Nutzung des Rades wird höher werden. Leider sind wir in Deutschland wohl wesentlich langsamer von Begriff als z.B. die Italiener und in Bamberg wohl besonders.

@SSchm
In einer Stadt wie Bamberg braucht man das Auto aber nun wirklich nicht unbedingt ständig bei sich. Es gibt Fahrrad, ÖPNV und letztlich noch Füße. Mobile Gesellschaft bedeutet nicht den Innenstadtring entlang zu fahren wie ein verirrtes Teilen im CERN. ;-)
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0 # Werner 2019-03-26 17:58
Haben Sie eigentlich überhaupt noch eine Karre? Ehrliche Antwort bitte
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-7 # cityman 2019-03-27 22:17
...oder als weitere Alternative : Nichtanlieger-Fahrradfahrer aussperren, dann haben die Pkws ausreichend Platz! Auweia, das kommt wohl nicht an? :sad:
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-1 # cityman 2019-03-31 23:10
Nur -4, soweit liege ich nicht weg vom Bürgersinn. Ist schon so, weniger Radfahrer bedeutet glückliche Autofahrer und vor allem Fussgänger!
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+10 # cunningham 2019-03-26 10:04
Es braucht hier keinen "städtischen Mut" (C. Hader). Nach Abwägung aller Argumente ist die abgeänderte Planung (Skizze) die einzige vernünftige Lösung für alle Verkehrsteilnehmer.
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0 # Bergradfahrer 2019-03-26 21:09
@Werner
Ja, eine Schubkarre! ;-)
Ne, kein Auto, nur noch traumhafte Fahrräder mit 100% Muskelantrieb. Der wunderschöne, chromblitzende Jeep mit dem sonoren Sechszylinder, dem atemberaubenden Drehmoment und dem großen Tank ist schon lange weg.
Warum fragen Sie?
Intelligente Mobilität i.S.v. wirtschaftlich und umweltverträglich heißt die sinnvolle Kombination von Füßen, Rad, ÖPNV, Carsharing oder Mieten. ...und natürlich Flieger. ;-)
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