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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

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Weitere Hilfe:
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Frauenhaus Bamberg: 0951/58280
Hospizverein Bamberg: 0951/955070
Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

Bamberchä Deutsch

 

Redensarten und Redeweisen

 

B 7

Bädäla, Bedäla: Petersilie.
Deä is doch aa äs Bädäla auf alla Subbm. Der ist doch die Petersilie auf allen Suppen. - Der ist doch überall dabei.

-
Badai, Badaia: Partei(en).
Bisd aa bai dä Badai? Bist (du) auch bei der Partei.
Mussd immä dswaa Badaia höän, bävoäsd wos sägsd! (Du) Musst immer zwei Parteien hören, bevor (du) was sagst.

-
Badaia|schdraid: Parteienstreit.
Immä deä Badaiaschdraid, des bringd doch niggs! Immer der Parteienstreit, das bringt doch nichts.
badaiisch: parteiisch.

-
Baddl, Bardl: Bartholomäus.
Gäll, edsäd wassd, wu dä Baddl sain Mosd hold! Jetzt weißt du, wo der Bartholomäus seinen Most holt. =: Jetzt weißt du, wie's lang geht.

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"David gegen Goliath"Die WeBZet ist keine Jubelzeitung. Sie ergänzt die mediale Meinungsbildung in unserer Stadt. Das wird nicht von jedem gerne gesehen - die WeBZet wird deshalb bisweilen aktiv bekämpft. Tragen Sie zur Förderung der Meinungs- und Informationsvielfalt bei – mit einer zweckgebundenen Spende für die WeBZet. > Erläuterungsschreiben mit Hinweisen und Bankverbindung.

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Ein gern gesetztes Ziel in der Alltags-Diskussion. Eine Arbeitsgruppe „Verkehrsentwicklungsplan“ hat sich damit beschäftigt. Bei der Beteiligung aus der Stadtgesellschaft hakt es bereits.

Zielvorgaben bis ins Jahr 2035

Nach den letzten Zahlen, die aus dem Jahr 2015 stammen, lag der Anteil des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in Bamberg bei 41 Prozent. Der so genannte Umweltverbund wurde mit 59 Prozent beziffert. Davon waren 30 Prozent Radfahrer, 19 Prozent Fußgänger und 10 Prozent Busverkehr. Damit lag Bamberg schon deutlich besser wie manch andere Stadt vergleichbarer Größenordnung. Die neue Zielvorgabe bis ins Jahr 2035 heißt 75 Prozent Umweltverbund und nur noch 25 Prozent motorisierter Individualverkehr. Der neu zu erstellende Verkehrsentwicklungsplan soll entsprechende Konzepte vorzeigen. Mehrere Sitzungen mit Verwaltungsleuten und Stadtratsmitgliedern haben dazu schon stattgefunden; den Konzeptauftrag hat das Dortmunder Büro „Planersocietät“ (Stadt- und Verkehrsplaner). Maßgeblich von der Planersocietät wurde der Ist-Stand auf den Straßen Bambergs analysiert. Dabei traten ermutigende Erkenntnisse zutage, etwa die gute Erreichbarkeit der Innenstadt – auch mit dem Auto. Auch das ÖPNV-Netz erhält gute Noten; Schwächen wurden festgestellt, zum Beispiel bei den Radwegeverbindungen.
Jetzt läuft der Verkehrsentwicklungsplan (stadt.bamberg.de/vep) in eine neue Phase ein. Er soll ja die Mobilitätsziele für die nächste Generation beschreiben – damit daraus auch bald konkrete Maßnahmen erwachsen: zum Beispiel die Förderung des Rad- und Fußverkehrs oder die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs in den Landkreis.

Bamberger Umwelt- und Verkehrsverbände haben abgesagt

Die Stadt Bamberg ruft ihre Bürger und die Bewohner des Landkreises dazu auf, sich in den nächsten Wochen und Monaten an der Fortschreibung des Verkehrskonzepts aktiv zu beteiligen. Des Weiteren ist die Diskussion in der Stadtgesellschaft, heißt insbesondere eine Beteiligung verschiedener Verbände und Interessengruppen angedacht. In einer Veranstaltung am 9. Mai sollen die interessierten Bürgerinnen und Bürger zu Wort kommen. Bis Ende 2019 sollen deren Wünsche und Anregungen in eine konkrete Empfehlung fließen. Über sie soll der neu gewählte Stadtrat entscheiden – voraussichtlich im Juni 2020.
Ob das allerdings so klappen wird, ist fraglich. So haben bereits abgesagt: ADFC Bamberg e.V., VCD Bamberg e.V., Agenda 21 Bürgerforum Verkehr, Bund Naturschutz Bamberg e.V. und der Verein Lebenswertes Bamberg e.V. In einem gemeinsamen Schreiben an Stadtspitze und Stadtrat stellen sie fest: „Was der Verkehr in Bamberg bzw. die lokale Verkehrswende jedoch nicht brauchen, sind weitere Diskussionen in der eigenen Blase, sondern endlich konkrete Maßnahmen.“ Aufgrund bisheriger Erfahrungen „fehlt uns aktuell das Vertrauen in städtische Beteiligungsprozesse, bei denen es erfahrungsgemäß nicht an runden Tischen oder Dialogforen, sondern schlichtweg an der Umsetzung krankt. Die Verkehrswende muss nicht diskutiert, sondern zeitnah, aktiv und mutig gestaltet werden.“
Bereits vor diesem Brief hat die BA-Stadtratsfraktion die Aussetzung des Planungsprozesses beantragt. Als Gründe nennt sie „den anstehenden viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke durch Bamberg und die zu erwartenden Veränderungen durch die Konversion der ehem. amerikanischen Kasernenflächen“. Solange bei diesen Fragen keine Klärung erfolgt ist, mache eine umfassende Verkehrsplanung keinen Sinn. Die notwendigen Entscheidungen müsse ohnehin der neu gewählte Stadtrat treffen, meinen die BA-Stadträte.
10.4.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
-1 # Schwiegermuttertraum 2019-04-10 12:21
Die wichtigste "konkrete Maßnahme" muss von den industrieverwöhnten Menschen selbst ausgehen. Diese müssen endlich ihren Allerwertesten hochbekommen. Das ist eine Mentalitätsfrage, die sich schwierig gestaltet. Die körperliche Trägheit hat sich durch unsere industrialisierten und mit Konsumgütern überschwemmten Breitengrade gefressen.
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+8 # Superbus 2019-04-10 13:54
Immer wieder wird ignoriert, daß es auch ältere, kranke und gehbehinderte Menschen gibt. Und davon sogar recht viele.
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+6 # Bergradfahrer 2019-04-11 14:38
Ach Goddela, da wird lamentiert und gewettert, ohne dass auch nur annähernd Grund dazu bestünde.
Selbst wenn man, was dringend notwendig wäre, die gesamte Innenstadt zur zona a traffico limitato umwandeln würde, dürften Behinderte, Zulieferer, Anwohner und ÖPNV immer noch rein.
Und nein, es ist nicht Mehrzahl der Deutschen behindert und fußkrank. Die allermeisten, die ihre Kisten durch die Stadt lenken sind fit und stehen gut im Futter (BMI >28). Denen würde ein wenig Bewegung nicht schaden. Und der Lebens- und Aufenthaltsqualität würde es nutzen.
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+4 # gablmann 2019-04-10 21:13
Verkehrsentwicklungsplan, Bildungsentwicklungsplan, Sportentwicklungsplan.....
das kostet alles nur einen Haufen Geld und bringt gar nix.
Außer Floskeln steht nix drin.
Der Link ist lesenswert:
https://www.stadt.bamberg.de/output/download.php?file=%2Fmedia%2Fcustom%2F2730_2358_1.PDF%3F1554122833&fn=VEP_Phase_2_-_Verkehrspolitische_Ziele,_Stadtratsbeschluss_vom_19.11.2017
Das ist reine Geldverschwendung!
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-2 # supi 2019-04-12 10:46
reduzierung des autoverkehrs, verkehrsentlastung gar verkehrsentwicklungsplan samt verkehrskonzept, alles fromme wünsche, wenn man sich die für die nächsten jahre angedachten innerstädtischen baustellen anschaut, und da bleibt die grossbaustelle ICE erst mal ausgeklammert
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