Auf einen guten Tag

 

Die Liebe stirbt meist an den kleinen Fehlern, die man am Anfang so entzückend fand.
Unbekannt

Sind Sie auch dabei? Die Stadt sucht nach einem aussagekräftigen Logo zum Imageaufbau „Fahrradstadt Bamberg“. 60 Vorschläge gingen ein. Von Profis und Amateuren.

Ein Procedere mit mehreren Schritten

Der Ältestenrat des Stadtrats hatte beschlossen, dass in einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren ein Logo für die „Fahrradstadt Bamberg“ gefunden werden soll. Das Procedere hat mittlerweile begonnen und sieht mehrere Schritte vor. In einem ersten Schritt hat von den rd. 60 eingesandten Vorschlägen die Verwaltung all jene Entwürfe ausgeschieden, die sich zu sehr an das offizielle Logo der Stadt mit dem Stadtritter auf dem Pferd annäherten. Das Stadtlogo wurde vor rd. 15 Jahren von einer Agentur gegen gute Bezahlung angefertigt und diese Firma kann heute noch ihr Urheberrecht geltend machen. Was teuer kommen könnte.
In einem zweiten Schritt wurde von einer „Jury“ aus Stadtratsmitgliedern, Verwaltungsleuten und außenstehenden Interessenträgern (insgesamt 12 Anwesende) eine Negativauswahl getroffen, heißt: Es wurden alle Entwürfe ausgeschieden, bis nur noch zehn Favoriten übrig blieben.

Der Siegerentwurf wird mit 1500 € dotiert

Diese zehn Entwürfe – drei davon sind auf dem Titelbild leicht verfremdet sichtbar – werden jetzt in einem öffentlichen Abstimmungsverfahren vorgestellt und interessierte Bürgerinnen und Bürgern können dazu ihre Stimme für einen bestimmten Entwurf abgeben. Nach diesem öffentlichen Auswahlverfahren wird der Siegerentwurf dem Stadtrat vorgestellt und dieser wird – erfahrungsgemäß - dem von der Stadtgesellschaft ausgewählten Vorschlag zustimmen.
Was wird das Ganze kosten? Für einen Teil der Teilnehmer gibt es insgesamt bescheidene Anerkennungspreise zu gewinnen. Wer es bis zum „zweiten Auswahlschritt“ (10 Entwürfe) gebracht hat, bekommt für seinen Entwurf eine Anerkennungsprämie in Höhe von 100 €; der dritte Platz wird mit 500 € belohnt, der zweite mit 1000 € und der Sieger erhält 1500 €.
Für einen Amateur aus der Bürgerschaft ist das eine tolle Anerkennung, und ein Profibüro wird sich wahrscheinlich auch darüber freuen.
9.6.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+24 # Bergradfahrer 2019-06-09 08:54
Jetzt im Ernst?
Nix gebacken kriegen, aber Hauptsache das Marketing passt.
Ein paar bunte Bildchen, fünf Fotos vom OB und einem Stab von Wichtigtuern in der Rathausprawda, die Lösung aller Verkehrsprobleme stolz präsentierend.
Mission accomplished!

Genauso läuft es in Bamberg im letzten Jahrzehnt, und es ist leider kein Ende abzusehen.
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+24 # Sabine 2019-06-09 19:01
Mir fallen jetzt ganz spontan nur wenige Punkte ein, die mich nicht verstehen lassen, warum Bamberg überhaupt die Auszeichnung "Fahhradstadt" bekommt?

- Radwegführung von der Luitpoldschule/ Kreuzung Ottokiche Richtung Erba an der Europabrückenkreuzung:
Der Radfahrer muss über 2 Fußgängerampeln, damit er vorschriftsmäßig am Radweg, auf der linken Brückenseite fährt. Das blöde ist nur, an der Mußstraßenkreuzung, muß er wieder über eine Ampel, damit er auf die EBA-Seite kommt.
- Vom Schönleinsplatz über den Wilhelmsplatz, Richtung Pfisterberg muß man Aufpassen, dass es einen nicht aus dem Sattel katapultiert, so schlecht sind die Übergänge für Radfahrer!
- Unterführung Memmelsdorferstraße Richtung Ottokirche. Der Fahrradstreifen ist nicht befahrbar, da von Autofahrern belegt. die an den Linksabbiegern ( Richtg. Bahnhof) vorbeifahren!
luitpoldstr
- Um das gefährliche Abdrängen durch die Autos an der Ampel Richtung Geisfelderstr. bzw Rechtskurve nach der Unterführung Nürnbergerstr. zu vermeiden, wäre ein Fahradstreifen sinnvoll
- ....von der Langenstraße für Radfahrer ganz zu Schweigen !

Oder wird eine Stadt schon zur Fahrradstadt ernannt, wenn eine Straße, die schon immer eine Fahrradquerverbindung (Heiliggrabstaße - Letzengasse) war und nun mit einem großen Schild und Markierung auf der Straße "Fahrradstraße" ausgezeichnet wird?

Würden einem Autofahrer soviele Hindernisse zugemutet werden, um von A nach B zu kommen ?.
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+22 # Happy 2019-06-10 16:02
Bamberg ist keine Fahrradstadt: Radwege hören plötzlich auf, sind zugeparkt oder der Radfahrer (Lange Straße) wird als Bollwerk gegen Raser missbraucht. Es ist ärgerlich, dass die Stadtspitze unser Steuergelder lieber für Blendwerk als zur Beseitigung von Missständen ausgibt.
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-13 # supi 2019-06-10 18:08
Nun der autofahrer zahlt neben der mineralölsteuer auch noch kfz-steuer, davon werden auch die strassen gebaut auf denen sich der radler bewegt, nie vergessen solche zusammenhänge
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+19 # Bergradfahrer 2019-06-10 19:53
Das ewige Lamento der geknechteten Autofahrer. Eine schöne Vorlage. ;-)

Ok, dann müssen wir eine Grundlage für die Besteuerung der Radler suchen.
Wir könnten es an der Straßenabnutzung fest machen, also nach Gewicht und Drehmoment der Reifen. Da kommt der Radfahrer aber schon fast zu gut weg.

An Emissionswerten können wir es auch nicht festmachen, da entfiele auch jede Besteuerungsgrundlage, weil selbst bei intensivierter Atmung wir nie und nimmer die CO2-Bilanz eines wie auch immer motorisierten Fahrzeugs erreichen und der Autofahrer in seiner Kiste ja auch noch fast genauso viel atmet wie der Radfahrer.

Wenn ich auf den Autobahnen und Schnellstraßen eine dedizierte Radspur bekomme, dann bin ich für eine leistungsabhängige Besteuerung von Radfahrern.
Die Radfahrer können mangels Hubraum nur nach Leistung besteuert werden. Auf längere Frist kriege ich 340 Watt hin, kurzfristig 600 W. Das wären im Vergleich zum A8 vom OB oder BMW 7er vom Landrat, die ich bei ca. 240 kW ansiedeln würde dann ca. 0,25% von deren KfZ-Steuer. Ja, das geht.

Dass Radfahrer kein Benzin trinken, und Autos nicht mit anderweitig versteuerten Flüssigkeiten wie Wasser, Apfelsaft, Tee, Kaffee usw. laufen kann ich jetzt auch nicht ändern.
Es kann sein, dass alle sich gegen die armen Autofahrer verschworen haben. Es kann aber auch genauso gut sein, dass Autofahren in der hergebrachten Weise einfach keine sonderlich intelligente Fortbewegungsart mehr ist. Die Tatsache, dass trotzdem so viele noch mit vollkommen überdimensionierten Kisten rumfahren, beweist mir lediglich, dass die Schmerzgrenze noch lange nicht erreicht, Autofahren immer noch zu billig ist.
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+10 # Bamberger 2019-06-11 12:52
Da könnte man auf die Idee kommen und Fußgänger besteuern.
Aber gerne würde ich etwas bezahlen, nur um zu sehen, dass sich in Bamberg IRGENDETWAS in die richtige Richtung bewegt. Alleine um einen Anspruch zu erwerben, Ernst genommen zu werden, wäre es mir das wert.
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-8 # supi 2019-06-12 17:03
ich dachte immer die radler machen sich ob der verkehrsverhältnisse in bamberg in die hosen, da wäre doch dann ne methan-angststeuer gar nicht so falsch
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+19 # Baba Yaga 2019-06-11 10:08
Irgendwie ist diese Affinität zum "Marketing" in dieser Stadt lästig. Was nützt uns ein bescheurtes Logo? Ob die Welt jetzt weiß, dass sich Bamberg seit neuestem den Titel "Fahrradstadt" auf die Stirn tackert, ist mir doch völlig wurscht.

Wir brauchen handfeste physische und monetäre (reale!) Maßnahmen, die das Thema am Schopf packen und dafür sorgen, dass die Dominanz des PKW in dieser Stadt endlich gebrochen wird.
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+4 # DerBamberger 2019-06-23 07:47
Bamberg ist nie und nimmer eine Fahrradstadt. Dieses Prädikat soll wohl nur den "Marktwert" und die Attraktivität der Stadt erhöhen. Für wen, oder was auch immer. Prinzipiell ist die Stadt doch eh schon überbevölkert.
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-2 # supi 2019-06-23 17:30
Keine fahrradstadt ? Nein nein, mitnichten RADFAHRER gibt es hier zu hauf
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Bälaidichung: Beleidigung.
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