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Auf einen guten Tag

 

Was dem Einzelnen nicht möglich ist, vermögen viele.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen, dt. Sozialreformer

 



 

Die Straße wurde nach Kanal- und Leitungsbau neugestaltet; die Verkehrsregelung geändert. Die gegenläufige Maternstraße bleibt vorläufig weiterhin gesperrt.

Bisher wichtiges Teilstück der „heimlichen Bergverbindungstraße

Im Frühjahr 2018 startete eine der umfangreichsten Infrastrukturmaßnahmen im Bamberger Berggebiet. Auslöser für das tiefbautechnische Großprojekt war die erforderliche Neuverlegung einer Wasserhauptleitung durch die Stadtwerke Bamberg. Im Zuge dessen folgten im Bereich Sutte – Maternstraße – Jakobsplatz/Torschuster weitreichende Kanal-, Leitungs- und Straßenbauarbeiten durch den Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Bamberg (EBB) gemeinsam mit den Stadtwerken. Am Freitag,11.09.2020, wurde nun die Sutte als erster Teilbereich wieder für den Verkehr geöffnet. Sutte und Matern galten bisher als wichtige Teilstücke der „heimlichen Bergverbindungstraße“.
In einer Pressemitteilung erläutert die Stadt die diversen Veränderungen und Erneuerungen: Die rundum erneuerte Straßenoberfläche sei sichtbares Zeichen einer Veränderung, die mit einer Komplett-Sanierung im Untergrund begann – Abwasserkanal, Trinkwasserleitungen, Gasleitungen, Hausanschlüsse sowie Telekomunikation wurden neu verlegt. In Verbindung damit und aufgrund der beengten Verhältnisse sei eine abschließende Erneuerung von Straßen, Gehwegen und Seitenflächen unumgänglich gewesen. Entstanden sind so neue Oberflächen mit unterschiedlichen Pflasterbelägen. Die Ziele der Umgestaltung waren unter anderem die Verbesserung der Funktionsfähigkeit für Fußgänger, Kinderwagen und Rollatoren/Rollstühle, die Beibehaltung der Möglichkeiten zum Anwohnerparken, eine bestmögliche Verkehrsberuhigung und die Schaffung von Aufenthaltsqualitäten trotz der geringen Breite des öffentlichen Raumes. Eine ebenfalls erneuerte Treppenanlage verbindet künftig Sutte und Maternstraße. Hier und im angrenzenden Bauabschnitt hoch zum Torschuster wird aktuell noch gebaut, so dass die Maternstraße weiterhin gesperrt bleibt.

Neuregelung der Verkehrsverhältnisse

Mit Fertigstellung der baulichen Maßnahmen erfolgte auch eine Neuregelung der Verkehrsverhältnisse. Wesentlich dabei: Die Sutte wird zum „Verkehrsberuhigten Bereich“. Statt Einbahnstraße mit Tempo 10 wie vor Baubeginn gilt demnach ab sofort Schrittgeschwindigkeit. Die Straße wird zur „Mischverkehrsfläche“ und alle Verkehrsteilnehmer teilen sich den gleichen (beengten) Raum, in dem das Grundprinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme zu beachten ist. Erhöhte Aufmerksamkeit ist zwingend erforderlich für alle, die sich künftig in der Sutte bewegen. So ist zum Beispiel im Verkehrsberuhigten Bereich auch Radverkehr in Gegenrichtung, d.h. bergauf, gestattet. Zur Unterstützung sind folgende begleitende Maßnahmen vorgesehen: In den ersten Wochen nach Verkehrsfreigabe der Sutte wird das Straßenverkehrsamt verstärkt kommunale Geschwindigkeitsüberwachungen durchführen. Gleichzeitig wurde eine mobile Geschwindigkeitsanzeige angebracht. Seitens der Anlieger wurde zudem vorgeschlagen, an verschiedenen Stellen die Aufenthaltsqualität durch die Anpflanzung von Bäumen zu erhöhen. Da Pflanzgruben wegen der Leitungen im Untergrund und damit fehlendem Wurzelraum nicht möglich sind, werden noch Pflanzkübel durch die Abteilung Stadtgrün im EBB aufgestellt werden.
16.9.20 Bilder: webzet. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (s. unten) freigeschaltet.

Kommentare   
+4 # SvenK. 2020-09-19 22:33
Der Ausbau als verkehrsberuhigter Bereich ist aber nur bedingt zu erkennen. Immerhin kann man jetzt mit 25 oder mehr fahren. Sollte jemand tatsächlich etwas schneller sein und ein Strafmandat erhalten, dann wird die erste Klage nicht lange auf sich warten lassen. Ich will nicht darauf wetten, wie das ausgeht...
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Redensarten und Redeweisen

B 45
Bfusch: Pfusch.
Nu weng an Bfusch machen, donn is Faiäoomd. Noch ein wenig Pfusch machen, dann ist Feierabend.

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Bfuschä: Pfuscher.
Deä Bfuschä kummd mä nimmä nais Haus. Der Pfuscher kommt mir nicht mehr ins Haus.

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bfuschn: pfuschen.
Bfuschn ko i sälwä aa. Pfuschen (Pfusch machen) kann ich auch selber.

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Biä: Bier.
Du nä nu weng rum, donn rüä i mid main Fingä in dain Biä a weng rum! Tu nur noch etwas herum (Zier dich nur noch ein wenig),  dann rühr ich mit meinem Finger in deinem Bier ein wenig rum.

Biä|bauä: Bierbauer. Bierlieferant.
Woä dä Biäbauä scho doo? War der Bierlieferant schon da?

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Biä|gsichd: Biergesicht, Säufer.
Noo, däs Biägsichd kännsd doch aa! Na, dieses Biergesicht kennst (du) doch auch!

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Biä|laich, Biälaing: Bierleiche(n).
Bain Boggooschdich, doo kosd widdä Biälaing sääng! Beim Bockbier-Anstich, da kannst wieder Bierleichen sehen. 

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