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PfLEGEBEDÜRFTIGKEIT

Gegen “Dickicht der Möglichkeiten”verzweifelt erschpftQuadrjpg

Effizienz erhöhen. In Bamberg gibt es eine Vielzahl von Einrichtungen, die zum Thema Pflege beraten. Fachleute fordern zur besseren Koordination ein Pflegeberatungs-Netzwerk zu schaffen.

Die komplexen Aufgaben eines Pflegestützpunktes aufzeigen

Aus Sicht der “Arbeitsgemeinschaft der älteren Bürger Bambergs” (A.R.G.E.) muss dieses Netzwerk seine Dienste vor Ort, also im unmittelbaren Lebensumfeld der Bürgerinnen und Bürger anbieten, die Unterstützung suchen. In einer Pressemitteilung nimmt die A.R.G.E. Stellung zu einem im FT Bamberg vor einem Monat (3.8.21) erschienenen Artikel in dem über die Planung der Einrichtung eines gemeinsamen Pflegestützpunktes für Stadt und Landkreis Bamberg informiert wird.
Darin werden die komplexen Aufgaben eines solchen Pflegestützpunktes aufgezeigt.
In der Wahrnehmung von Außenstehenden und auch Betroffenen stelle sich das Angebot als “ein Dickicht der Möglichkeiten” dar, sagt dazu Christine Karmann, Mitglied der A.R.G.E. und der AG Pflege im Seniorenbeirat.

Hilfesuchende dürfen sich im Kompetenzgerangel nicht alleingelassen fühlen

Es brauche ein Gesamtkonzept für eine abgestimmte Vernetzung, sagt Karmann, auch unter Einbeziehung von Hausärzten, Apotheken, Sanitätshäusern. Dies sei umso wichtiger, als Pflegebedürftigkeit oft plötzlich eintrete, die Betroffenen sich um die akute Versorgung kümmern müssen und keine Zeit fürBeratung bei den verschiedenen Stellen in Stadt oder Landkreis haben“, so Karmann.
„Nur mit einem abgestimmten Konzept, ein Zusammenklang der Akteure und einer wohnortnahen Unterstützung kann so gut wie möglich geholfen werden. Gleichzeitig wird verhindert, dass sich Unterstützungssuchende in einem möglichen Kompetenzgerangel der Akteure alleingelassen fühlen“, so Christine Karmann abschließend. 

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Kommentare   
+4 # gablmann 2021-09-12 16:07
Ich bezweifle dass so ein Stützpunkt den Betroffenen wirklich hilft.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man sich durch den Dschungel der Krankenkassen/Pflegeeinrichtungen/häusl. Pflege/MDK usw. quälen muss.

So eine Einrichtung macht den Dschungel bloß noch dichter, kostet den Pflegekassen und den Kommunen noch mehr Geld und wird wohl nur wenige Hilfesuchenden erreichen.
Aus Sicht der "Fachleute" vom Ansatz her lobenswert.
Aus Sicht der Betroffenen wohl eher Ressourcenverschwendung.
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