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Neue stark ansteckende Corona-Variante!

Zwei Fälle der neuen Corona-Variante “Omikron” sind in Bayern bei Reiserückkehrern aus Südafrika aufgetreten. Der Virus-Mutant Omikron B.1.1.529  soll stark ansteckend sein.

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SENIOREN 

 “Hier wird niemand eingeklemmt”

„Sicher unterwegs mit Gehhilfe, Rollator und zu Fuß“. Ein spezielles Bamberger Kursangebot für Senioren/innen sorgt für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.

„Ist das toll, heute habe ich viel Neues gelernt”

15 Damen und Herren haben das Angebot des Seniorenbüros der Stadt Bamberg, der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt und weiterer Akteure begeistert angenommen. Die Kursteilnehmer/innen fühlen sich dank verschiedener Übungen nun sicherer im Umgang mit dem Rollator.
In einer Mitteilung des städt. Presseamtes wird ein Eindruck vom Ablauf des Sicherheits-Kurses wiedergegeben. Eine Dame Ende 70 stellt fest: „Ist das toll, heute habe ich viel Neues gelernt. Zum Beispiel, dass ich keine Angst haben muss, dass der Bus einfach losfährt, obwohl ich noch nicht ganz drin bin.“ Harald Wessely, Fahrer bei den Stadtwerken Bamberg, nickt. Gemeinsam mit Franz Werner, Verkehrserzieher bei der Polizeiinspektion Bamberg-Stadt, stellt er direkt die Situation nach: Der Polizist steht mit Rollator in der hinteren Bustür, der Busfahrer drückt den Knopf – die Türen wollen schließen, springen aber sofort wieder auf, als sie den Rollator berühren. Die Botschaft: Hier wird niemand eingeklemmt.

Man kann sehen, wer das sichere Ein- und Aussteigen gelernt hat

Natürlich wird beim Kurs „Sicher unterwegs mit Gehhilfe, Rollator und zu Fuß“ nicht in erster Linie zugeschaut, sondern geübt. Gemeinsam mit seinem Kollegen Klaus Fuß erklärt Verkehrserzieher Franz Werner, was beim Busfahren mit Rollator zu beachten ist. „Niemals mit dem Rollator voraus aussteigen! Da besteht die Gefahr, vorne über zu stürzen.“ Stattdessen: Rückwärts aussteigen, vorwärts einsteigen. Wie das genau geht, darf jeder selbst üben. Stefanie Hahn, Seniorenbeauftragte der Stadt Bamberg, merkt an: „Wir kriegen von den Stadtwerken die Rückmeldung, dass im Realbetrieb ein Unterschied erkennbar ist. Dort sieht man, wer das sichere Ein- und Aussteigen gelernt hat.“
Apropos Sicherheit: Bei den Gleichgewichtsübungen mit den Fachleuten von Saludis, Zentrum für rehabilitative Medizin der Sozialstiftung, kann es schon mal ein bisschen wackelig werden. Doch genau darum geht es – den Gleichgewichtssinn trainieren, ohne die eigenen Grenzen zu überschreiten. Zum Beispiel, um mit ein paar Schritte zum Rollator zu gehen. Diesen konnten die Senior/innen am Servicewagen vom Mediteam durchchecken lassen.
Nach Auskunft von Bambergs Zweiten Bürgermeister und Sozialreferent, Jonas Glüsenkamp wird bereits eine Warteliste für mögliche weitere Kurse geführt. Denn der zweite Kurstermin im Oktober ist bereits ausgebucht. Doch das Organisationsteam prüft gerade, ob sich ein weiteres Training realisieren lässt. Bis dahin darf man ruhig auch mal seine Mitmenschen einbinden: „Es findet sich im Bus immer jemand, der Hilfe anbietet“, stellt eine Seniorin fest.
Wer sich auf die Warteliste für ein mögliches drittes Training setzen lassen möchte, meldet sich unter der Telefonnummer 0951/87–1514 (vormittags) oder per E‑Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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21.9.21 Bilder: webzet (Titelbild ist Symbolfoto); Städt. PA. Hinweis: Die webzet-blog ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden nach einer Überprüfung gemäß der Richtlinien für Kommentare (r. Spalte u.) freigeschaltet.

Kommentare   
-9 # supinu 2021-09-21 18:43
Wer sich mal die zeit nimmt und sich so gut ne stunde an den ZOB hinsetzt, der wird sehen, wer alles eingeklemmt wird, denn der durchschnittliche busfahrer nimmt im regelfall keine rücksicht darauf,ob jemand gerade einsteigt oder nicht.
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+6 # cityman 2021-09-21 21:42
So ein Schmarrn! Wie bitte soll denn ein Busfahrer jemanden beim Ein- oder Aussteigen einklemmen? Ich als Innenstadtbewohner fahre häufig Bus und habe nur Lob für die Fahrer !
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-6 # Bergradfahrer 2021-09-22 08:03
Tja, so verschieden sind die Erfahrungen oder die Wahrnehmung. Es gibt in dieser Stadt als Gruppe zusammengefasst wohl keine gefährlichere als die Busfahrer der Bamberger Stadtwerke. Abstände zu Radfahrern hält ein großer Teil für absolut unnötig. Rote Ampeln werden sehr großzügig interpretiert. Binärer Fahrstil, also Vollgas und Vollbremsung sind ebenfalls weit verbreitet.
Auch wenn 80% oder gar 90% akzeptabel sind, die in Summe ist es ein Katastrophe.
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+5 # Jonas Glüsenkamp 2021-09-22 12:50
Guten Tag,

zum Hintergrund:
Eine häufige Sorge von Seniorinnen und Senioren ist es, dass die Türen zu schnell zugehen. Deshalb beeilen sie sich häufig sehr beim Aussteigen und sind dabei mitunter hektisch, was zu Stürzen führen kann. Dies passiert insbesondere dann, wenn sie mit dem Rollator nicht rückwärts, sondern vorwärts aussteigen. Der Kurs hat gezeigt, was im "worst-case" passiert, wenn die Türen zugehen und der Rollator steckt noch drin: Die Türen gehen wieder auf, keine Verletzungsgefahr.
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+2 # Bergradfahrer 2021-09-22 18:25
Das ist ganz toll und brutalst high tech, dass die Türen einen nicht in zwei Teile schneiden. Ich bin zutiefst beeindruckt. Es wird doch tatsächlich Technik aus den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts genutzt! Vielleicht kommen dann in der übernächsten Busgeneration noch Drucksensoren auf dem Boden beim Ausgang dazu. Dann wären wir in den 70ern angekommen.

Jetzt mal a weng Science Fiction:
Bekommen die neuen Batteriebusse eventuell auch Assistenzsysteme für (Seiten)abstand? Am gestrigen Dienstagnachmittag hat wohl laut FT ein Mädchen beim Linksabbiegen einen überholenden Bus "übersehen". Ich bin total neugierig, wie weit entfernt und wie schnell der Bus wohl seitlich an der Radlergruppe vorbeigefahren ist. Die vorgeschriebenen 1,5m Seitenabstand sind schon ein großes Stück. Da hätte das Mädel echt schnell fahren und hart nach links ziehen müssen, um innerhalb der "Schrecksekunde" Kontakt zu haben.
Wie ich das Verhalten der Bamberger Busfahrer besonders in Luitpoldstr. und Willy-Lessing-Str. kenne, würde ich locker 500€ auf maximal 50 cm Seitenabstand wetten.
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+5 # Werner 2021-09-22 22:20
Prima, bitte weitermachen! So geht echte Bürgerpolitik! Das Schendern nicht vergessen! Türen und Türinnen, quasi.

Aber bitte, bitte, die Griffel von den wirklich wichtigen Themen lassen.

Davon abgesehen: ich zähle mich zumindest selbst nicht als Senior und wurde selbst schon einmal mit einem Gilchrist nach einer OP (nach Radlunfall) eingeklemmt. Die Busfahrer waren mal ehrenwerte Leute.
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+4 # Clavius1970 2021-09-23 17:57
Hallo Herr Glüsenkamp,
gehört jetzt nicht zum eigentlichen Thema.
Schaffen Sie bitte den gefährlichen, handtuchbreiten Schutzstreifen am Kunigundendamm, zwischen Marienbrücke und Bleichanger ab und schaffen Sie eine vernünftige Rampe zum Uferweg.
Letzt ist mir eine kleiner Junge im Berufs-/Schulverkehr gegen die Fahrtrichtung entgegen gekommen. Der hätte locker noch auf dem Gehsteig fahren dürfen.
Durch die Radfahrersymbole wird ihm aber eine falsche Sicherheit suggeriert. Bitte handeln Sie, bevor noch mehr Kid's auf solche Ideen kommen.
Wäre übrigens auch ein Thema für Beschränkung auf 30 km/h bis zum Zebrastreifen bei der Kuni. Aber bitte nicht mit der Gießkanne über ganz Bamberg.
Wir brauchen in Bamberg ein Bündnis der Vernünftigen und keine ideologischen Irrwege.

Webzet: Die WeBZet lässt diesen direkten Dialog nur ausnahmsweise zu. Grundsätzlich gilt: Meinungsaustausch nur zum aufgeworfenen Thema; keine Sprechstunde, denn dazu gibt es andere Möglichkeiten.
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+3 # Jonas Glüsenkamp 2021-09-24 09:11
Herr Clavius,

ich bin da bei Herrn Weinsheimer: Rufen Sie mich einfach an 0951-87 1400, dann schauen wir uns das vor Ort einmal an.
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+1 # Gablmann 2021-09-22 15:49
Als Gruppe zusammengefasst sei gesagt, dass die Kampfradler, Kampffußgänger und Kampfautofahrer das Wörtchen "Rücksicht" nicht kennen.
Dann wär nämlich alles gut.
Und die vernünftigen Radler, Fußgänger und Autofahrer würden nicht mit den o.g. Idioten über einen Kamm geschert.
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+6 # Gablmann 2021-09-22 15:40
Über die Busfahrer her zu ziehen finde ich unfair. Die fahren irgendwas um die 3,5 Millionen KM im Jahr durch die Stadt. Natürlich passiert da mal was. Das ist aber selten und in der Relation gesehen sogar sehr selten. Wir sind alle nur Menschen!

Die Motzer hier sollen entweder selbst so einen Job erst mal besser machen oder nachdenken ob sie selbst fehlerfrei sind?
Antwort: Wer nix macht, macht keine Fehler.
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+10 # controletti 2021-09-22 20:35
ich fahre oft mit den Stadtbussen.
leider kann ich kein allgemeines oder pauschales Lob aussprechen. manche Fahrer verweigern das Absenken des Busses beim Halt. manche halten mehr als 10-15 cm vom Geweh entfern, so dass man Klimmzüge machen muss. manche sind so unfreundlich, dass sie direkt vor der Nase des Fahrgastes (ich rede von direktem Sichtkontakt!) wegfahren obwohl sie ihn noch gesehen haben. und manche fahren und bremsen wie Rennfahrer und werden auch noch pampig.
dabei rede ich noch nicht einmal von dem plärrenden Preußen mit der Baseballkappe, der die Fahrgäste auch mal wie Knastinsassen anplärrt, wenn ihm danach ist.

bin ich froh, dass es gefühlt nur rund 15-20% sind, die man ohne die Personalnot niemals dulden würde. nur müssen wir auch diese Leute teuer bezahlen und ertragen.
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+2 # supi 2021-09-23 17:55
Ja ja da sieht man einmal wieder, welche unterschiedlichen sichtweisen es zu ein und dem selben problem gibt, immer halt vor dem hintergrund selbst gemachter erfahrungen bzw. solcher im umfeld. Im ergebnis kein ruhmesblatt für den verkehrsbetrieb.
Der einzige der anständig und sauber fahren konnte, war oder ist der beringer.
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