Auf einen guten Tag

 

Solange du nicht Frieden machst mit der Person, die du bist, wirst du niemals zufrieden sein mit dem, was du bist.

Doris Mortman

Die „Aktion - Bamberg Inklusiv“ hat sich zur Aufgabe gesetzt, z.B. auch Senioren mit Behinderung den altersgerechten Zugang zu den allgemeinen Freizeitangeboten der Stadt Bamberg ermöglichen.

Auch Freizeitanbieter sollen einbezogen werden

Ein umfassendes Konzept zeigt auf, wie die zentrale gesellschaftliche und politische Forderung nach Inklusion in der Stadt Bamberg umgesetzt werden könnte. In der Sitzung des Familiensenates des Bamberger Stadtrats am Donnerstag, den 11.7. ist es Thema, die „Aktion - Bamberg Inklusiv“ weiter zu entwickeln. Diese „Aktion“ möchte Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren mit Behinderung den altersgerechten Zugang zu den allgemeinen Freizeitangeboten der Stadt Bamberg ermöglichen. Dabei steht das Ziel an oberster Stelle, die Teilhabe aller Mitbürgerinnen und Mitbürger in den Bereichen Freizeit, Sport, Kirche, Erwachsenenbildung, Ehrenamt, kulturelle Bildung und Kultur in der Stadt Bamberg zu gewährleisten. Damit Teilhabe in den Vereinen und öffentlichen Einrichtungen gelingt, brauchen Menschen mit Behinderung oftmals Unterstützung und Assistenz. Die Aufmerksamkeit von »Aktion - Bamberg inklusiv« gilt allerdings nicht nur den Menschen mit Behinderung, sondern vor allem auch den Freizeitanbietern. Da diese bisher kaum Erfahrung mit Menschen mit Behinderung sammeln konnten, sind sie auf Unterstützung und Beratung angewiesen, um eine Willkommensstruktur für Menschen mit Behinderung aufzubauen.

Haushaltsmittel in Höhe von 35.000 € bereitstellen

Ein konkreter Schwerpunkt des Konzepts ist, Ansprechpartner für Menschen mit Behinderung, deren Angehörige und Betreuer zu finden. Diese ehrenamtlichen „Freizeitassistenten“ können mit und ohne Aufwandsentschädigung tätig sein. Seine/ihre Schwerpunkttätigkeiten sind die Vermittlung der Menschen mit Behinderung in allgemeine Freizeitangebote; wobei der Assistent oftmals zusätzlich den notwendigen Fahrdienst übernehmen sollte/muss.
Die »Aktion - Bamberg inklusiv« setzt somit eine zentrale gesellschaftliche und politische Forderung nach Inklusion in der Stadt Bamberg um.
In 2019 haben die Lebenshilfe Bamberg e.V. und das städt. Amt für Inklusion Ziele für die kommunale Förderung der „Aktion Bamberg Inklusiv“ vereinbart.
In der beabsichtigten Beschlussfassung sollen die Stadträtinnen und Stadträte des Familiensenats für die Weiterzuführung der „Aktion - Bamberg Inklusiv“ Haushaltsmittel für 2020 in Höhe von 35.000 € bereitstellen.
9.7.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

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Bamberchä Deutsch

 

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B 24

Baiwäs: Beifuß.
Noo aana Endn köäd a weng Baiwäs. Zu/an eine/r Ente gehört etwas Beifuß.

-

bal: bald. fast, beinahe.
Eä woä scho bal doo. Er war schon bald da.

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balaib, bailaib: beileibe. wirklich.
Geesd aa mied? - Iech, bailaib ned. Gehst du auch mit? - Ich, wirklich nicht!

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bälaidichd: beleidigt.
Sägsd wos, is ä bälaidichd. Sagst (du) was, dann ist er beleidigt.

Bälaidichda Läbäwuäschd! Beleidigte Leberwurst (=empfindlich, dünnhäutig)

bälaidichn, bälaidinga: beleidigen.
Du mi fai ned bälaidinga! Tu mich bloß nicht beleidigen!
Bälaidichung: Beleidigung.
Wos du doo sägsd, däs is fai a Bälaidichung. Was du (da) sagst, das ist eine Beleidigung. ("fai" ist meistens nicht übersetzbar, ein mundartspezifisches Füllsel))

Forts.

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