Auf einen guten Tag

 

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verliere dich nicht in der Zukunft. Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen. Das Leben ist hier und jetzt.
Buddha

 

 

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Bürger d. Stadt zu Ein nichtlösbares Problem? (2)
 

 

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Tel. 112 = Notruf für Feuerwehr und Rettungsdienst -
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Tel. 7002070 = Bamberger Bereitschaftspraxis Buger Straße 80

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Hospizverein Bamberg: 0951/955070
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B 19

Baggäs, Baggäsla: Kartoffelpuffer, dicker Mensch.
Däs is dä a Baggäs! Das ist ein dicker Mensch!

-

Bägg|freedla: Gärtnerwerkzeug zum Bodenauflockern.

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Bäggla: Päckchen. Schicksal.
Di hom aa o iän Bäggla dsä droong. Die haben auch an ihrem Schicksal zu tragen.

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Bäggn|buu: Bäckerlehrling.
Iech bi fai ka Bäggnbuu meä! Ich bin kein Bäckerlehrling (Anfänger) mehr!

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Baggn: Backe. Wange.
Grigsd glai aana aufm Baggn! Du bekommst gleich eine Ohrfeige (auf die Wange)!

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baggn: backen, packen.
An Kuung baggn. Einen Kuchen backen.
Deä wäd aa nu klaana Bröödla baggn.  Der wird auch noch kleine Brötchen backen (zurückstecken müssen).
Bagg mäs oddä äss mäs roo. Backen wir es oder essen wir es roh!
Glai bagg i di! Gleich pack/fass ich dich!
Bagg mäs! Packen wir es! Fangen wir es an!
Forts.

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Kampf gegen vier Räder? Taxifahrer durften bisher gehbehinderte Fahrgäste zum Arzt in die Fußgängerzone fahren. Das ist jetzt nur noch zeitlich begrenzt erlaubt.

Beschweren sich immer mehr Bürger/innen über die Taxis?

Generell ist es Taxifahrern nicht erlaubt, in die Fußgängerzone zu fahren. Eine unbürokratische Sondergenehmigung hat es aber bisher möglich gemacht, im Zeitraum zwischen 10.30 Uhr und 18 Uhr gehbehinderte Patienten zum Arzt in der Fußgängerzone bringen. Seit kurzem dürfen Taxis das ab 10.30 Uhr nicht mehr. Glaubt man den Darlegungen der Stadt, dann haben sich immer mehr Bürger/innen über Taxis in dem verkehrsberuhigten Bereich in Bambergs Innenstadt beschwert. Insbesondere, weil einige Taxifahrer nicht angemessen gefahren seien. Die Stadt verweist aber auf die Möglichkeit, dass Patienten, die vor 10.30 Uhr einen Termin beim Arzt haben, weiterhin gefahren werden könnten. Doch das scheint den realen Situationen nur bedingt gerecht zu werden.
Die Aufregung bei betroffenen Patienten und Taxifahrern ist deshalb groß. Schließlich müssten Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer nun einen längeren Weg ohne Auto in Kauf nehmen, um in die Arztpraxen zu kommen. Aber, ist es Menschen im Rollstuhl zumutbar, zum Beispiel auch bei Regenwetter einen längeren Weg zurückzulegen?

Die Zahl der Arztpraxen in der Fußgängerzone ist überschaubar

In den Arztpraxen und bei Taxifahrern soll Unverständnis und Zorn groß sein. Denn angeblich dürfen Brautpaare zum Beispiel zur Trauung vor die Kirche St. Martin fahren bzw. gefahren werden. Von der Stadt wird eine praktikable Lösung verlangt.
So hat der Sprecher der “Arbeitsgemeinschaft der älteren Bürger Bambergs“, Wolfgang Budde, einen Brief an Oberbürgermeister und Stadtratsfraktionen geschrieben. Er bittet prüfen zu lassen, ob zur Lösung des Problems eine Änderung der Satzung für die Fußgängerzone möglich ist.
Budde schreibt: »Zum Einen kann ich mir kaum vorstellen, dass bei den überschaubaren Arztpraxen in der Fußgängerzone der beklagte Taxi-Verkehr nennenswert ist (vielleicht wäre ja erstmal eine Zählung angesagt). Zum Anderen kann eine starke Geh-Einschränkung insbesondere für ältere und deshalb oft nicht so kräftige Menschen auch ein „mittelmäßig langer“ Weg eine echte Hürde darstellen.« Der Seniorenvertreter schreibt weiter, dass »eventuell darüber nachgedacht werden könnte, Taxifahrten nur dann zu erlauben, wenn die Bürgerinnen und Bürger den Taxifahrerinnen oder –fahrern entweder einen Behindertenausweis oder aber ein ärztliches Attest vorlegen.«
Eigentlich müsste sich bei einem solchen Problem eine Lösung finden lassen, die allen Seiten gerecht wird. Eine Satzung darf nicht von vorne herein Menschen ausschließen, die auf Hilfe angewiesen sind. Die Fahrt eines Patienten zum Arzt sollte freilich die einzige Ausnahme bleiben. Im Rathaus sollte man deshalb die Satzung für die Fußgängerzone überprüfen und ändern! Was allerdings voraussetzt, dass nicht der pauschal kritische Blick auf die motorisierten vier Räder der eigentliche Grund für die Beschwerden ist.
12.9.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+13 # Bamberger 2019-09-12 09:09
Es ist wie überall, der Bogen wird überspannt bis er reißt. Ich glaube jeder stimmt zu, dass Kranke und Gehbehinderte bis zum Arzt gefahren werden sollten.
Ich glaube aber auch, dass die Taxifahrer diese Duldung, durch die Fußgängerzone zu fahren oft ausgenutzt haben. Wenn nicht kontrolliert wird, wer und warum da durch kutschiert wird, dann nimmt das Ganze eben überhand, wie bei allen Themen.
Wenn nicht geahndet wird, dass Leute auf dem Gehweg parken, dann wird das Ganze für die Allgemeinheit schnell zum Gewohnheitsrecht und man echauffiert sich, wenn man doch mal aufgeschrieben wird.

Übrigens geht es hier um die Regelung zwischen 10.30 Uhr und 18 Uhr. Aber auch außerhalb dieser Zeiten sollten sich Taxis in einer Fußgängerzone mit angepasster Geschwindigkeit bewegen. Und das ist SCHRITTGESCHWINDIGKEIT nicht 50kmh!
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+18 # Benjamin Stöcker 2019-09-12 09:30
"Glaubt man den Darlegungen der Stadt, dann haben sich immer mehr Bürger/innen über Taxis in dem verkehrsberuhigten Bereich in Bambergs Innenstadt beschwert. Insbesondere, weil einige Taxifahrer nicht angemessen gefahren seien"

Wieso kann ich mir ein Taxi mit Tempo 30 durch die Fußgängerzone vorstellen? Weil ich sie schon mit Tempo 50 über die Kettenbrücke hab fahren sehen. Und da wundere ich mich dann auch nicht, wenn sich Leute beschweren. Warum man jetzt allerdings alle bestraft anstatt die einzelnen, erschließt sich mir nicht. Würde man mal Verkehrsregeln konsequenter durchsetzen, dann würden auch die schwarzen Schafe unter den Taxifahrern dezimieren. ;-)
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+10 # Clavius1970 2019-09-12 16:11
Wie immer liegt der Schlüssel bei unserer schläfrigen Verwaltung. Pauschale Verbote, ohne sich die Mühe zu machen, Verstöße zu differenzieren. Problem gelöst und hinter dem Schreibtisch ist der Ofen schön warm. :-)
Bin wenig in der Fussgängerzone. Gibt es eigentlich noch Fußstreifen der Polizei? Wäre eventuell ein Aufgabengebiet für den PÜD, den man durch Personalverlagerung von der Progandastelle ja verstärken könnte. Für Alles (Farbige Kirchenfenster von drittklassigen "Künstlern") ist Geld da, nur nicht für die Durchsetzung von Recht und Ordnung. Und die Ärmsten müssen dann alle leiden.
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+9 # cityman 2019-09-12 22:31
PÜD geht nicht, da die Befugnis auf den Parkverkehr beschränkt ist, leider. Da müsste schon die Polizei ran. Und die notwendigen Fussstreifen in der Fußgängerzone wünschen sich alle. Ansonsten : Daumen hoch, clavius!
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