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Di Subbm kosd sälwä auslöffln.
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-
Deä hod niggs Gschaids in dä Auslooch.
Auslooch: Auslage, Schaufenster
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-
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Bei der Bewertung für „Umwelt und Stadtraum“ schneidet er am besten ab: der lange Tunnel. Die Realisierung in „bergmännischer Bauweise“ macht ihn aber relativ teuer.

 Problempunkt Verbindungsgleis Richtung Würzburg

Die Variante „Langer Tunnel“ sieht einen viergleisigen Ausbau vor. Dieser erfolgt ab der heutigen Eisenbahnüberführung (=EÜ) Forchheimer Str. unterirdisch im Tunnel. Bis zur heutigen EÜ Geisfelder Str. werden alle vier Gleise unterirdisch geführt, anschließend tauchen die innenliegenden zwei Gleise wieder auf und schließen im Südkopf des Bahnhofs an die Bestandsanlagen an. Die außenliegenden Gleise verlaufen in jeweils einer eigenen Tunnelröhre bis nördlich der Straßenbrücke Kronacher Straße.
Eine wesentliche Frage ist, ob jeweils ein eigenes Verbindungsgleis Richtung Würzburg aus jeder der beiden geplanten Tunnelrühren herausführen muss. Das ist deshalb auch von Bedeutung, weil die Verbindungskurve, die am nördlichen Ende der östlichen Tunnelröhre ausfädelt, unter anderem Flächen des Erwerbsgartenbaus in Bamberg in Anspruch nimmt – was z.B. beim „kurzen Tunnel“ nicht erforderlich ist. Ein Bestandteil der vorliegenden Untersuchung war deshalb die Prüfung, inwieweit die so geplante Anbindung der Ausbaustrecke in Richtung Würzburg aus betrieblicher Sicht notwendig ist. Das Ergebnis erscheint kurios: „Es zeigt sich, dass tagsüber möglichst viele Züge den Tunnel verwenden sollten. Nachts hingegen sollten möglichst viele Züge weiterhin oberirdisch verkehren anstelle den Tunnel und die Verbindungskurve zu nutzen.“ Dies hat den Hintergrund, dass zur Tagzeit der oberirdische Teil des Bahnhofs durch die vielen Fahrten des Personenverkehrs stärker belastet ist als die Tunnelstrecken (…). Nachts hingegen ist der Bahnhof oberirdisch kaum ausgelastet ist (…). Hinsichtlich des Ausschlussgrades bestehen nachts daher keine Vorteile durch die Verbindungskurve.“ > vgl. Originaltext S. 27-29 im Schlussbericht.

Städtische Straßeninfrastruktur müsste umfangreich angepasst werden

Die Röhren des langen Tunnels werden (von Bahn-km ca. 60,60= ca. Mälzerei bis 0,56=nördlich des Bahnhofs) in bergmännischer Bauweise hergestellt, die übrigen Abschnitte werden in offener Bauweise errichtet. Die Tunnelbauwerke der innenliegenden Gleise werden durchgehend in offener Bauweise hergestellt (vgl. kurzen Tunnel).
Von der Ausbaumaßnahme sind neun Eisenbahnüberführungen und zwei Bahnübergänge (Ersatz durch Über- bzw- Unterführung) im Stadtgebiet betroffen. Gegenüber der Variante „Ebenerdige Durchfahrung“ ergibt sich hier als ein wesentlicher Unterschied, dass vier der Eisenbahnüberführungen aufgrund des Tunnels zu Straßenüberführungen in teilweise veränderter Lage umgebaut werden (Forchheimer Str., Münchner-Ring, Geisfelder Str. und Moosstr., letztere wird durch eine neue Überführung nur für Fußgänger und Radfahrer ersetzt), was deutlich umfangreichere Anpassungen der städtischen Straßeninfrastruktur bedeutet. Aufgrund von Alter und Zustand der beiden Unterführungen Zollnerstraße und Memmelsdorfer Straße wird von einer Erneuerung ausgegangen.

Die Anlage eines neuen S-Bahn-Halts Bamberg Süd ist im Bereich des Tunnels in offener Bauweise möglich. Hierbei muss die Station aus Gründen des Brandschutzes bzw. der Entlüftung nach oben offen gestaltet werden, was aber nur die beiden innenliegenden Gleise betrifft. Die Gutachter führen beispielsweise zusätzlichen Aufwand gegenüber der Variante „Ebenerdige Durchfahrung“ an. So würden längeren Treppenanlagen sowie eine höhere Aufzugsanlage aufgrund der Tieflage der Station gebraucht. Weiterhin ergeben sich durch die größere Aufweitung der Gleisanlagen im Bereich des Tunnels zusätzlich erforderliche Flächen während der Herstellung des Tunnelabschnitts in offener Bauweise sowie ein größerer durch die Tunnelbauwerke eingeschlossener Raum.
Viele fachliche Details lassen sich hier leider nicht darstellen – der interessierten Leserschaft wird insbesondere der „Schlussbericht zum Bahnausbau Bamberg“ empfohlen.
21.2.18 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“.

Kommentare   

+6 #6 Heiner 2018-02-23 06:45
Der frühere Baureferent Michael Ilk hatte schon damals gesagt dass es die Lösung für Bamberg , für alle Anwohner ist. Auch die Ostler sind damit befriedigt. AAAAAber unser Rat macht eben nur bla bla. Die welche was davon verstehen wurden und werden ignoriert. Mal zugeben dass es auch Fachleute gibt wie Bahnsinn fällt vielen sehr schwer. Herrgötter eben.
0 #5 schaumermal 2018-02-22 15:23
warum wird der lange tunnel nicht einfach OHNE ICE angedacht? dann würde man bestimmt die hälfte der kosten sparen, wenn nicht sogar viel viel mehr.
es sind nur 2 gleise und der ganze bahnhofquatsch vom tscherner würde auch wegfallen.
+13 #4 Ostumfahrungsfan 2018-02-21 22:47
Langfristig sind langer Tunnel und teilgetunnelte Ostumfahrung die beiden besten Lösungen für die Stadt. Aber die Bauzeit beim langen Tunnel würde Bamberg für Jahre in eine gewaltige Baustelle verwandeln und es ist halt sehr teuer. Der kurze Tunnel dürfte im Wesentlichen mit Schildvortrieb umsetzbar sein, was die Sache etwas einfacher macht. Auf jeden Fall sollte die Stadt eine Tunnellösung vorziehen, nur das verhindert ein Zerschneiden mit 6 m hohen Betonmauern und den Verlust von Gebäuden, Wohn-, und Verkehrsraum sowie Grün, Gärtnerland und Schrebergärten (sowie ggf. des Welterbetitels)...
+7 #3 supi 2018-02-21 19:35
das problem reduziert sich schlicht und einfach darauf, dass gutachter ne bewertung einzelner varianten abgeben sollten, dass aber bedauerlicherweise nicht alle varianten einer bewertung unterzogen worden sind. somit ist das nun vorliegende gutachten eben wertlos, da führt nun mal kein weg daran vorbei
+10 #2 Frank Me 2018-02-21 12:53
Ich lese heute im FT, daß der Münchner Ring neu gebaut werden müßte. Wie das? Das der Bereich Kreuzung Forchheimer Straße/ Münchner Ring umgebaut werden muß, leuchtetr mir ein. Aber der Münchner Ring?
Das hätten doch auch die Gutachter angeben müssen.
+11 #1 merci 2018-02-21 08:50
Aus meiner Sicht ist der lange Tunnel die beste Lösung für die Stadt Bamberg. Aber da er doch einige Nachteile in anderen Kategorien hat und relativ teuer wird, wäre auch der kurze Tunnel oder eine Kombination aus beiden ein annehmbarer Kompromissvorschlag.

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