Auf einen guten Tag

 

Richte nie den Wert des Menschen schnell nach einer kurzen Stunde. Oben sind bewegte Wellen, doch die Perle liegt am Grunde.

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Weißer Ring Bamberg: 0151/55164640

 

 

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B 12
Bädsäla: Kosewort. Woos hodn mai Bädsäla? Was hat denn mein ...(Häsle)?
-
Bädsä|moggl: junge Schafe, Tannenzapfen. A weng naus di Bädsämoggl gee. Ein wenig hinausgehen zu den Tannzapfen (in den Wald).
-
Bädsn: Petze. Du olda Bädsn, du olda! Du alter Petzer, du alter!
-
Badsch: Patsch. Klaps. Glai grigsd an Badsch! Gleich bekommst du einen Klaps:
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Der ICE-Ausbau bringt den Bambergerinnen und Bambergern ein Jahrzehnt der Großbaustellen. Zwischen 2023 und 2030 werden alle Ost-West-Verbindungen neu gebaut.

Verkehrstechnisch und wirtschaftlich eine schwierige Zeit

Das Jahrzehnt der Mega-Baustellen beginnt dort, wo es kaum einer sieht. Im Stadtwald müssen schon bald etliche Trinkwasserbrunnen verlegt werden. Danach bleibt es zunächst noch Bahn-intern. Im Bahnhof werden ab 2021 die ICE-Bahnsteige um 30 Meter verlängert.
Richtig losgehen soll es ab 2023. Nacheinander werden die Ost-West-Verbindungen abgebrochen und neu gebaut. Acht Jahre Bauzeit sind für den Abbruch und Neubau der Unterführungen und Brückenverbindungen vorgesehen. Das Ganze unter „rollendem Rad“, heißt bei laufenden Bahnverkehr. Und wohl auch bei rollendem Straßenverkehr. In den acht Jahren wird es viele Vollsperrungen und Umleitungen geben. Unterführung Nürnberger Straße weg, Memmelsdorfer Unterführung weg, Pfisterbrücke weg, und auch die fast neue Brücke Kronacher Straße ird abgerissen und neu gebaut – um nur die wichtigsten Bauwerke zu nennen. Um den Verkehrsfluss aufrecht zu erhalten, soll zum Beispiel für die Pfisterbrücke eine Behelfsbrücke gebaut werden.
Voraussichtlich wird der Eigenanteil der Stadt mindestens 50 Mio € betragen. Das gesamte Bauwerk soll noch inoffiziellen Angaben nach wie vor 1,1 Milliarden € kosten.
Und man wird sehen, ob die Gegner der beschlossenen Stadtquerung „oberirdisch auf der Bestandstrasse“ recht behalten: Für viele Bürger und Betriebe soll es verkehrstechnisch bzw. wirtschaftlich eine schwierige Zeit werden. In den diversen Amtsstuben und verantwortlichen Stadtratsfraktionen mag man sich noch gar nicht vorzustellen, was es bedeutet, wenn der Verkehr in Bamberg zwischen Ost und West je ein bis zwei Jahre umgeleitet werden muss.

Die Baustellen werden sich von Süden nach Norden bewegen

Der Bamberger Stadtrat wird offiziell am 29. Mai zum ersten Mal über die anstehenden Planungen und Vorhaben unterrichtet. Eine Vorinformation fand zwar bereits statt, und es wurde sehr spannend gemacht: die Vertraulichkeit sollte unbedingt eingehalten werden. Allerdings war am nächsten Tag im Bamberger FT bereits ein umfangreicher Bericht zu lesen.
Sicher wird es mehrere Informationsveranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger geben.
Noch hat die Bahn keinen Bauzeitenplan bzw. Pläne zur Baustellenorganisation vorgelegt, aus welchen hervorgeht, wie lange, wann und wie die einzelnen Kreuzungsbauwerke umgebaut werden. Sicher soll nur sein, dass sich die Baustellen von Süden nach Norden bewegen, also südlich der Forchheimer Straße begonnen wird.
Im Stadtrat kann auch der S-Bahn-Halt-Süd noch eine kritische Rolle spielen. Viel werden die Stadträte allerdings nicht zu sagen haben, denn der Freistaat Bayern finanziert diesen Haltepunkt allein und will auch allein bestimmen. Für die Kritiker geht es aber immer noch um die Frage, wem der Haltepunkt nutzen soll und wo genau er deshalb am sinnvollsten angelegt wird. Bringt er den Gereuthern etwas, oder den Firmen entlang der Nürnberger Straße oder letztlich nur den Brose-Baskets?
15.4.19 Bilder: WeBZet. Hinweis: Die WeBZet ist unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar. Zu dem Artikel äußern können Sie sich anhand der Kommentarfunktion unten. Die Kommentare werden wegen Missbrauchs zurzeit nicht direkt freigeschaltet. Bitte beachten Sie die Richtlinien für Kommentare > linke Spalte unter „Nachträgliche Kommentare“. Impressum und EU-Datenschutzgrundverordnung r. Spalte ganz unten.

Kommentare   
+15 # PeLe 2019-04-17 08:36
Jetzt zeigt sich, was der Ausbau au der oberirdischen Bahntrasse bedeutet. Ich hoffe, daß diejenigen die sich dafür stark gemacht haben, eine auf den Deckel bekommen.
Antworten | Dem Administrator melden
+6 # Superbus 2019-04-17 14:06
Die Diskussion juckt offensichtlich niemanden mehr!
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+1 # supi 2019-04-17 17:06
also mit der trasse mitten durch die stadt, anstatt die ostumfahrung, da werden wir noch probleme bekommen oder die ohren anlegen. die entscheider und befürworter werden verflucht, vlt gar durch die strassen getrieben werden. auf der anderen seite werden natürlich auch eine menge an verkehrsproblemen, nadelöhren, alten brücken und unterführungen beseitigt werden, was für sich gesehen schon eiinen mehrwert darstellt, was man auch anerkennen muss. nur warum die brücke über die kronacher strasse abgerissen werden muss, das ist wieder so ein planerischer irrsinn, reine geldverschwendung. die brücke ist erst vor ein paar jahren fertig gestellt worden die ICE trasse, also das verkehrsprojekt deutsche einheit ist seit den 90-er jahren bekannt und trotzdem hat man eine brücke hier in der stadt gebaut, voll im bewusstsein, diese wird nicht ICE tauglich sein.
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+12 # Eisenbahner 2019-04-17 17:06
Welche Diskussion? Glauben sie wirklich, daß es eine echte Alternative, oder besser gesagt, wirklich - also wirklich - eine andere Trasse jemals zur Auswahl stand? Diese Trasse ist seit ca. 1991 geplant gewesen, die Diskussionen waren nur ein Zugeständis an die regionalen Politiker um den Wählern Sand in die Augen streuen zu können. Eine echte andere Trasse war nie geplant!
Wer was anderes behauptet, könnte die Bevölkerung bel... äh verunsichern! ;-)
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